Kammerjäger in Baden-Württemberg
Von Stuttgart bis an den Rhein reicht ein Bundesland mit Großstädten, Weinbaulagen und weiten ländlichen Kreisen. Wespennester unter dem Dach, Ameisenstraßen auf der Terrasse, Marder im Dachstuhl und Waschbären im Schuppen gehören zu den häufigsten Anfragen.
- 250 Orte in Baden-Württemberg abgedeckt
- 42 Kreise, von Stuttgart bis zum Rhein-Neckar-Kreis
- Vier Besuche möglich, je nach Befall
Wespen und Hornissen führen die Anfragen an
Baden-Württemberg ist ein Bundesland mit sehr unterschiedlichen Siedlungsformen: dichte Großstädte wie Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe stehen neben kleinteiligen Landkreisen mit Dörfern, Weinbergen und Streuobstwiesen. Diese Mischung bestimmt, welche Schädlinge auftreten und wo. In den Städten sind es vor allem Wespen und Hornissen an Fassaden und unter Dachvorsprüngen sowie Ameisen in Gärten und auf befestigten Flächen. Im ländlichen Raum kommen Marder in Dachstühlen und Waschbären in Nebengebäuden hinzu.
Die Bausubstanz reicht von dicht bebauten Innenstädten mit Altbauten und Holzbalkendecken bis zu Neubaugebieten am Stadtrand und landwirtschaftlich geprägten Gehöften. Ältere Gebäude bieten mit Ritzen, Hohlräumen und ungedämmten Dachstühlen Rückzugsräume für Nager und Insekten. Neubauten sind dichter, aber nicht frei von Problemen, etwa wenn Ameisen durch Fugen im Terrassenbelag eindringen.
Die Landschaft zwischen Rheinebene, Schwarzwald und Schwäbischer Alb bringt zudem klimatische Unterschiede mit sich, die Aktivitätszeiten von Insekten und das Verhalten von Wildtieren beeinflussen. Wärmere Lagen im Rheintal begünstigen frühere Wespenaktivität im Jahr, während in höheren Lagen die Saison später beginnt. Für die Schädlingsbekämpfung bedeutet das: die passende Reaktion hängt stark davon ab, wo im Land man sich befindet und welches Gebäude betroffen ist.
- Orte
- 250
- Kreise
- 42
- Einwohner
- 6.717.519
- Häufigstes Thema
- Wespen und Hornissen

Wo wir in Baden-Württemberg arbeiten
Rhein-Neckar-Kreis23
Landkreis Karlsruhe19
Landkreis Böblingen14
Landkreis Esslingen14
Landkreis Ludwigsburg14
Rems-Murr-Kreis11
Enzkreis10
Ortenaukreis10
Landkreis Heilbronn9
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald8
Landkreis Göppingen8
Bodenseekreis7
Landkreis Konstanz6
Landkreis Ravensburg6
Landkreis Reutlingen6
Landkreis Tübingen6
Landkreis Emmendingen5
Landkreis Waldshut5
Main-Tauber-Kreis5
Schwarzwald-Baar-Kreis5
Zollernalbkreis5
Landkreis Biberach4
Landkreis Lörrach4
Landkreis Schwäbisch Hall4
Ostalbkreis4
Alb-Donau-Kreis3
Landkreis Calw3
Landkreis Rottweil3
Landkreis Freudenstadt2
Landkreis Heidenheim2
Landkreis Sigmaringen2
Landkreis Tuttlingen2
Neckar-Odenwald-Kreis2
Baden-Baden1
Freiburg im Breisgau1
Heidelberg1
Mannheim1
Pforzheim1
Stuttgart1
Ulm1
Die häufigsten Anlässe in Baden-Württemberg
Wespen und Hornissen liegen vorn, weil viele Gebäude Dachüberstände, Rollladenkästen und Fassadennischen bieten, die als Nistplatz dienen. Ameisen profitieren von versiegelten Flächen und Gärten in dicht bebauten wie ländlichen Lagen gleichermaßen. Marder und Waschbären finden in Dachstühlen älterer Häuser und in Nebengebäuden der ländlichen Kreise Unterschlupf und Nahrung.
Womit wir in Baden-Württemberg zu tun haben
Die Anfragen unterscheiden sich deutlich zwischen den 42 Kreisen. In den großen Kreisen wie dem Rhein-Neckar-Kreis, dem Landkreis Karlsruhe, dem Landkreis Böblingen und dem Landkreis Ludwigsburg mit jeweils vielen Orten prägen Einfamilienhausgebiete, Gewerbeflächen und landwirtschaftliche Randlagen das Bild. Hier treten Marder und Waschbären in Dachstühlen und Schuppen häufiger auf als in reinen Innenstadtlagen.
In den großen Städten dominieren Wespen- und Hornissennester an Fassaden sowie Ameisen in Innenhöfen und auf versiegelten Flächen. Die Nachfrage folgt einem jahreszeitlichen Muster: Wespen und Hornissen vor allem im Sommer, Ameisen ab dem Frühjahr, Marder und Waschbären verstärkt im Herbst, wenn Tiere Winterquartiere suchen. Wärmebegünstigte Lagen im Rheintal und in Flusstälern verschieben den Beginn der Insektensaison gegenüber höheren Lagen auf der Alb oder im Schwarzwald.

In fünf Schritten zum Termin
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Was eine Bekämpfung in Baden-Württemberg kostet
Ein Besuch kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig vom Aufwand vor Ort. Ein einzelner Einsatz reicht oft bei einem gut zugänglichen Wespennest im Rollladenkasten. Bei Mardern im Dachstuhl oder bei größeren Ameisenkolonien im Garten sind mehrere Besuche üblich, etwa zur Kontrolle nach dem Verschließen von Zugängen oder zum Nachstellen von Fallen.
Auch die Höhe und Lage des Befalls spielen eine Rolle: ein Nest unter dem Dachfirst eines mehrstöckigen Gebäudes bedeutet mehr Aufwand als ein Nest in Bodennähe. Der genaue Preis wird erst nach Einschätzung der Situation genannt, am Telefon oder beim ersten Termin vor Ort. Zwischen einem und vier Besuchen ist die übliche Spannbreite, je nach Schädling und Gebäude.
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
|---|---|
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Was Anrufer aus Baden-Württemberg wissen wollen
Was kostet die Entfernung eines Wespennests?
Die Kosten liegen zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch. Ausschlaggebend sind Lage und Größe des Nests, die Zugänglichkeit am Gebäude und ob ein oder mehrere Termine nötig sind. Ein Nest am Boden in einem Schuppen ist günstiger zu erreichen als ein Nest hoch unter dem Dachfirst. Am Telefon wird zunächst grob eingeschätzt, mit welchem Aufwand zu rechnen ist. Ein fester Preis wird erst nach Sichtung vor Ort genannt, entweder telefonisch anhand von Fotos oder beim ersten Besuch durch den Fachbetrieb.
Wie erkenne ich, ob ein Marder oder ein Waschbär im Dachstuhl ist?
Beide Tiere verursachen Geräusche in der Nacht, meist Laufen oder Scharren über der Zimmerdecke. Marder hinterlassen oft einen strengen Geruch und Kratzspuren an Dämmmaterial, Waschbären sind meist etwas lauter und größer, mit deutlich sichtbaren Losungsstellen. Genau bestimmen lässt sich das oft erst nach Beschreibung der Geräusche und möglicher Spuren am Telefon. Danach wird eingeschätzt, ob es sich eher um einen Marder oder einen Waschbär handelt und welcher Fachbetrieb für die weitere Kontrolle in Frage kommt.
Muss ich bei Ameisen im Garten überhaupt etwas unternehmen?
Nicht jede Ameisenstraße im Garten ist ein Problem. Kritisch wird es, wenn Ameisen ins Haus eindringen, Terrassenfugen unterhöhlen oder sich Nester direkt an der Hausmauer bilden. In solchen Fällen kann sich der Befall verstärken, wenn nichts unternommen wird. Am Telefon wird beschrieben, wo genau die Ameisen auftreten, um einzuschätzen, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder ob eine einfache bauliche Maßnahme ausreicht.
Wie schnell muss ein Hornissennest entfernt werden?
Das hängt von der Lage ab. Ein Nest an einer selten genutzten Stelle im Garten kann oft beobachtet werden, ohne dass sofort gehandelt werden muss. Befindet sich das Nest jedoch in der Nähe von Fenstern, Terrassen oder Kinderspielbereichen, ist rasches Handeln sinnvoller. Hornissen stehen unter Naturschutz, eine Entfernung ist daher nur aus triftigem Grund erlaubt. Am Telefon wird die Dringlichkeit anhand der Beschreibung eingeschätzt und der weitere Ablauf besprochen.
Woran wir Fachbetriebe messen
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Vier typische Einsätze
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Zwei Dokumente, die oft gebraucht werden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Fünf Minuten am Telefon sparen Ihnen den Rest.
Am Telefon wird zunächst geklärt, um welchen Schädling es sich handelt und wie dringend das Problem ist. Danach wird ein Fachbetrieb in der Nähe ausgewählt, der zum Gebäude und zur Situation passt. So lässt sich der nächste Schritt klären, ohne dass vorab ein Termin vor Ort nötig ist.







