
Kammerjäger für Stuttgart und Umgebung
- Vor Ort in Stuttgart und 52 weiteren Orten im Stuttgart
- In allen 164 Ortsteilen von Stuttgart
- 630.305 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Waschbären — und sechs weitere Bereiche in Stuttgart
Zwischen Halbhöhenlagen und Talkessel liegen viele Gebäude nah an Grünflächen und Streuobstwiesen. Das begünstigt Waschbären und Marder, die Dachböden und Rollladenkästen als Rückzugsort nutzen. Wer in einem Altbau mit Holzbalkendecke wohnt, kennt die Geräusche über der Zimmerdecke oft schon, bevor der Kot im Speicher auftaucht.
In dicht bebauten Lagen wiederum sind Bettwanzen das drängendere Thema, gerade in Mehrfamilienhäusern mit häufigem Mieterwechsel oder in der Nähe von Bahnhöfen und Unterkünften. Die Kesselstadt hat eine besondere Klimalage: warme, geschützte Innenstadtbereiche und kühlere Höhenlagen liegen nah beieinander, was für einige Arten günstige Bedingungen schafft.
Für Bewohner heißt das: Ein Marderschaden im Dachboden in einem Stadtteil mit viel Grün unterscheidet sich deutlich von einem Bettwanzenbefall in einer Wohnung in zentraler Lage. Beide Fälle brauchen unterschiedliche Fachbetriebe, unterschiedliche Ausrüstung und unterschiedliche Nachkontrollen. Wir setzen deshalb am Telefon an: Schädling benennen, Dringlichkeit einschätzen, dann den passenden Betrieb aus unserem Netz auswählen.
Das gilt für den einzelnen Haushalt genauso wie für Gewerbebetriebe, die Nachweispflichten gegenüber Behörden oder Auftraggebern erfüllen müssen. Die folgenden Abschnitte gehen die Themen in der Reihenfolge durch, in der sie hier tatsächlich nachgefragt werden, von Waschbären über Marder bis zu Bettwanzen, ergänzt um Ameisen, Nager, Schaben und Wespen.
- Landkreis
- Stuttgart
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Einwohner
- 630.305
- Ortsteile
- 164
- Nachbarorte
- 52
- Gesundheitsamt
- Landeshauptstadt Stuttgart
- Häufigstes Thema
- Waschbären

Sieben Bereiche für Stuttgart
Am häufigsten gefragt wird hier nach Waschbären und Mardern, meist wegen Geräuschen im Dach oder Schäden an Dämmung und Kabeln. Dicht dahinter folgen Bettwanzen, die unabhängig vom Gebäudetyp auftreten und schnelles Handeln verlangen. Die übrigen Themen, Ameisen, Ratten und Mäuse, Schaben und Wespen, kommen seltener vor, sind aber ebenso Teil der täglichen Anrufe. Die folgenden Abschnitte ordnen jedes Thema kurz ein und zeigen, worauf es bei der Bekämpfung ankommt.

Waschbären
Waschbären suchen sich Dachböden, Schornsteine und Rollladenkästen als Schlafplatz, besonders in Lagen mit Gärten oder angrenzenden Grünflächen. Typisches Zeichen sind Trittgeräusche in der Nacht und Kotspuren an Einstiegsstellen. Da der Waschbär in Deutschland dem Jagdrecht unterliegt, ist der Umgang mit ihm rechtlich anders geregelt als bei klassischen Schädlingen.
Ein Fachbetrieb prüft zuerst, ob und wo Tiere eingezogen sind, sichert Einstiegsstellen nach dem Auszug und berät zur dauerhaften Vergrämung. Eigenständiges Einfangen oder Umsiedeln ist keine Lösung und meist auch nicht zulässig. Wer Kratzgeräusche im Dachstuhl hört, sollte die Stelle beobachten, aber nicht selbst hantieren. Am Telefon klären wir, ob es sich um einen akuten Fall handelt oder um einen wiederkehrenden Besuch, und wählen den Betrieb entsprechend aus.
Waschbären in Stuttgart
Marder
Marder verursachen vor allem Schäden an Dämmmaterial, Kabeln und Isolierungen in Dachböden und Motorräumen. In Stadtteilen mit älterem Baumbestand und lockerer Bebauung sind sie ein wiederkehrendes Thema, weil sie zwischen Gärten, Schuppen und Häusern wechseln. Anders als beim Waschbären geht es beim Marder häufig um wiederholte Besuche desselben Tieres, das ein Revier über mehrere Häuser hinweg nutzt.
Die Bekämpfung setzt auf Vergrämung und bauliche Sicherung, nicht auf Fang, da der Marder ebenfalls unter Schutz steht. Ein Fachbetrieb untersucht die Einstiegsstellen, empfiehlt geeignete Materialien zur Abdichtung und gibt Hinweise, wie sich erneuter Zuzug verhindern lässt. Wer Motorgeräusche im Auto durchgekaute Kabel findet, sollte den Schaden dokumentieren und zeitnah einen Termin vereinbaren.
Marder in Stuttgart
Bettwanzen
Bettwanzen treten unabhängig vom Baujahr auf und verbreiten sich meist über Reisegepäck, Second-Hand-Möbel oder Mieterwechsel. In dicht besiedelten Lagen mit vielen Mehrfamilienhäusern reicht ein Befall schnell über die Wohnungsgrenze hinaus, wenn Nachbarwohnungen nicht mitbehandelt werden. Erste Anzeichen sind Stiche in Reihen, dunkle Kotspuren an Matratzennähten und ein charakteristischer Geruch im Schlafbereich.
Weil sich die Tiere in Ritzen und Möbelfugen zurückziehen, braucht es meist mehrere Behandlungstermine mit Nachkontrolle. Eigenbehandlung mit Hausmitteln verschleppt das Problem häufig nur in andere Zimmer. Am Telefon fragen wir gezielt nach Stichmuster, betroffenen Räumen und Nachbarwohnungen, um die Dringlichkeit einzuschätzen und den passenden Betrieb mit geeigneter Ausrüstung zu vermitteln.
Bettwanzen in Stuttgart
Ameisen
Ameisen fallen vor allem im Sommer auf, wenn Straßen zwischen Terrassenplatten oder Fundamentrisse als Nest genutzt werden. In Reihenhaussiedlungen und Gärten mit Pflasterflächen sind Ameisenstraßen in die Küche ein häufiger Anlass für Anrufe. Meist handelt es sich um Arten, die harmlos, aber lästig sind, gelegentlich sind es aber auch Arten, die Bausubstanz durch Nestanlage im Mauerwerk schädigen können.
Eine fachliche Einschätzung klärt, welche Art vorliegt und ob eine Behandlung im Innenbereich, im Außenbereich oder an beiden Stellen nötig ist. Hausmittel wirken oft nur kurzfristig, weil das eigentliche Nest unangetastet bleibt. Ein Fachbetrieb sucht die Nesteingänge, behandelt gezielt und prüft nach einigen Wochen den Erfolg.
Ameisen in Stuttgart
Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse suchen Nahrung und Unterschlupf in Kellern, Gärten und in der Nähe von Mülltonnen oder Komposthaufen. In dicht bebauten Straßenzügen mit Gastronomie oder Hinterhöfen ist der Nagerbefall häufig ein Thema, das mehrere Nachbarn gleichzeitig betrifft. Anzeichen sind Nagespuren, Kotspuren entlang von Wänden und nächtliche Laufgeräusche in Zwischendecken.
Weil Ratten Krankheiten übertragen können, ist bei ihnen zügiges Handeln wichtiger als bei den meisten anderen Schädlingen. Ein Fachbetrieb setzt je nach Lage Köderstationen oder Fallen ein, sichert Zugänge und dokumentiert den Verlauf, was bei Nagerbefall in Gewerbebetrieben ohnehin verpflichtend ist. Bei ersten Anzeichen lohnt sich der Anruf, bevor sich der Bestand vergrößert.
Ratten & Mäuse in Stuttgart
Schaben
Schaben treten meist in Küchen, hinter Gastrogeräten oder in Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamen Versorgungsschächten auf. Wärme und Feuchtigkeit rund um Heizungsrohre und Küchengeräte bieten ideale Bedingungen, weshalb ein Befall oft unbemerkt beginnt und sich erst bei stärkerem Auftreten zeigt. In Wohnblocks kann sich ein Befall über Leitungsschächte auf mehrere Wohnungen ausbreiten, weshalb Einzelbehandlungen oft nicht reichen.
Sichtbare Tiere am Tag deuten meist schon auf einen größeren Bestand hin. Die Behandlung erfordert in der Regel mehrere Termine mit Gelauslage oder Sprühbehandlung sowie eine Nachkontrolle nach einigen Wochen. Gastronomiebetriebe sind zusätzlich zur Dokumentation verpflichtet, was bei der Terminplanung berücksichtigt wird.
Schaben in Stuttgart
Wespen & Hornissen
Wespennester entstehen an Dachüberständen, in Rollladenkästen oder in Gartenhäusern, oft unbemerkt, bis das Nest bereits groß ist. In Wohngebieten mit Gärten und Terrassen führt das im Spätsommer zu vermehrten Anfragen, besonders wenn Nester nah an Sitzplätzen liegen. Nicht jedes Nest muss entfernt werden, einige Arten stehen unter Naturschutz und dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen umgesiedelt oder beseitigt werden.
Ein Fachbetrieb prüft zunächst die Art und den Standort, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird. Bei Personen mit Insektengiftallergie oder Nestern direkt am Hauseingang ist zügiges Handeln sinnvoll. Von eigenständigen Entfernungsversuchen raten wir grundsätzlich ab, da das Risiko für Stiche dabei am höchsten ist.
Wespen & Hornissen in StuttgartStuttgart und Umgebung
Das Einzugsgebiet reicht über die Stadtgrenze hinaus in die nähere Region. Dazu zählen Gerlingen in 8,2 Kilometern Luftlinie, Ostfildern in 9,1 Kilometern, Korntal-Münchingen in 9,7 Kilometern, Leinfelden-Echterdingen in 10,1 Kilometern sowie Kernen im Remstal und Esslingen am Neckar in rund zwölf Kilometern Entfernung. So lassen sich Anfragen aus der Kernstadt genauso abdecken wie aus dem angrenzenden Umland, ohne dass die Wegstrecke zum Hindernis wird.
Die Stadt gliedert sich in 164 Ortsteile mit sehr unterschiedlicher Bebauung. In Stuttgart-Ost und Feuerbach prägen dichte Blockrandbebauung und Altbauten das Bild, was Bettwanzen und Schaben begünstigt. In Mühlhausen, Heumaden und Rohr wechseln sich Wohnsiedlungen mit Grünflächen ab, günstig für Waschbären und Marder in Dachböden und Gärten.
Stadtteile wie Vaihingen-Mitte, Riedenberg oder Pfaffenwald mit Nähe zu Wald- und Feldrändern sehen häufiger Nagerbefall im Außenbereich. In Heerstraße, Dachswald, Dürrlewang, Rosental, Lauchäcker und Büsnau variiert die Bebauung zwischen Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäusern, was bei der Einschätzung am Telefon berücksichtigt wird.
In allen Ortsteilen
und 150 weitere Ortsteile
Auch außerhalb der Stadtgrenze gibt es Bedarf, etwa in Gerlingen, 8,2 Kilometer entfernt, oder in Ostfildern, 9,1 Kilometer entfernt. Korntal-Münchingen liegt 9,7 Kilometer, Leinfelden-Echterdingen 10,1 Kilometer entfernt. Kernen im Remstal und Esslingen am Neckar folgen mit rund zwölf Kilometern Luftlinie. Anfragen aus diesen Orten werden genauso bearbeitet wie aus der Kernstadt, die Auswahl des Fachbetriebs richtet sich nach Lage und Verfügbarkeit.
Auch in der Nachbarschaft
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Vom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht immer der Anruf. Dabei wird geklärt, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt, wie akut die Lage ist und welche Räume oder Gebäudeteile betroffen sind. Anhand dieser Einschätzung wählen wir einen passenden Fachbetrieb aus der Region aus und vereinbaren einen Termin. Vor Ort wird der Befall geprüft, die Behandlung durchgeführt und das weitere Vorgehen erklärt. Je nach Schädling folgt eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Maßnahme gewirkt hat oder ein weiterer Termin nötig ist.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Was eine Bekämpfung in Stuttgart kostet
Ein Termin kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig davon, welcher Schädling betroffen ist, wie groß die Fläche ist und wie viele Besuche nötig sind. Ein einzelner Wespennest-Einsatz am Dachüberstand liegt meist im unteren Bereich der Spanne, während ein Bettwanzenbefall in einer größeren Wohnung mit mehreren Behandlungsterminen und Nachkontrolle deutlich mehr kostet.
Auch bei Mardern und Waschbären spielt der Aufwand eine Rolle: Sichern von Einstiegsstellen im Dachstuhl braucht mehr Zeit als das reine Aufstellen von Ködern gegen Mäuse. Insgesamt werden ein bis vier Besuche pro Fall veranschlagt. Die genaue Zahl hängt vom Befund vor Ort ab und wird nach der ersten Begehung eingeschätzt.
Wichtig ist, dass der Preis vorab besprochen wird, nicht erst auf der Rechnung. Am Telefon nennen wir eine grobe Einschätzung, der Fachbetrieb vor Ort bestätigt sie nach Sichtung der Lage. Zusatzkosten für Material, etwa bei größeren Abdichtungsarbeiten am Dach, werden vorher genannt, nicht nachträglich aufgeschlagen.
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
|---|---|
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Warum professionelle Mittel?
Wer einen Schädling selbst bekämpft, riskiert oft, dass sich das Problem verschiebt statt löst. Ein Marder, der nur vertrieben statt an der Einstiegsstelle gesichert wird, kommt zurück. Bettwanzen, die mit einem Spray aus dem Baumarkt behandelt werden, ziehen sich in Ritzen zurück und tauchen später wieder auf.
Gerade in einer Großstadt mit vielen Mehrfamilienhäusern kann ein unsachgemäß behandelter Befall schnell auf Nachbarwohnungen übergreifen. Fachbetriebe kennen die Biologie der jeweiligen Art, wissen, welche Mittel zugelassen sind, und behandeln nicht nur Symptome, sondern die Ursache. Wichtig zu wissen: CMB selbst führt keine Bekämpfung durch.
Wir sind die erste Anlaufstelle am Telefon, klären, um welchen Schädling es sich handelt, wie dringend der Fall ist, und vermitteln dann an einen selbstständigen Fachbetrieb aus unserem Netz, der die Arbeit vor Ort übernimmt. Diese Trennung zwischen Beratung und Ausführung erlaubt es, für jeden Fall den passenden Betrieb auszuwählen, statt immer denselben Anbieter zu schicken, unabhängig davon, ob er auf Nager, Vorratsschädlinge oder Bettwanzen spezialisiert ist.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Häufige Fragen aus Stuttgart
Was kostet ein Kammerjäger in Stuttgart?
Die Spanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, je nach Schädling, Umfang und Anzahl der nötigen Termine. Ein einzelnes Wespennest kostet in der Regel weniger als ein Bettwanzenbefall mit mehreren Behandlungen und Nachkontrolle. Am Telefon geben wir eine erste Einschätzung, die der Fachbetrieb nach Sichtung der Lage vor Ort bestätigt. Zusatzkosten, etwa für Material bei größeren Sicherungsarbeiten im Dachstuhl, werden vorher genannt. Insgesamt werden ein bis vier Besuche je Fall veranschlagt, die genaue Zahl hängt vom Befund ab.
Wie schnell ist jemand in Stuttgart vor Ort?
Wie schnell ein Termin zustande kommt, hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Dringlichkeit des Falls ab. Am Telefon schätzen wir zunächst ein, wie akut die Lage ist, etwa ob es sich um einen frischen Bettwanzenbefall oder ein bereits länger bestehendes Marderproblem handelt. Danach wählen wir einen Betrieb aus, der zeitlich passt. Konkrete Zeitangaben können wir an dieser Stelle nicht pauschal nennen, da sie von Auftragslage und Region abhängen. Der Fachbetrieb nennt einen Termin, sobald die Einschätzung erfolgt ist.
Muss ich für die Anfahrt nach Stuttgart zahlen?
Ob und in welcher Höhe Anfahrtskosten anfallen, wird vor dem Termin besprochen, nicht erst auf der Rechnung. Das hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Entfernung zum Einsatzort ab. Bei Anfragen aus dem Umland, etwa aus Gerlingen oder Ostfildern, kann das anders aussehen als bei Terminen in der Kernstadt. Am Telefon nennen wir bereits eine erste Einschätzung zu den Gesamtkosten, in die Anfahrt einfließt, sofern sie separat berechnet wird.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das hängt vom Einzelfall ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich haftet oft der Vermieter, wenn der Befall aus dem Gebäude selbst herrührt, etwa bei Mardern im gemeinschaftlichen Dachboden. Hat der Mieter den Befall durch eigenes Verhalten verursacht oder begünstigt, etwa durch mitgebrachte Möbel bei Bettwanzen, kann die Kostenfrage anders liegen. Wir empfehlen, das vorab mit der Hausverwaltung oder dem Vermieter zu klären. Für die Terminvereinbarung selbst ist das zunächst unerheblich, die Behandlung wird unabhängig davon organisiert.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Das kommt auf den jeweiligen Fachbetrieb und die Dringlichkeit an. Bei akuten Fällen, etwa einem frischen Wespennest direkt am Hauseingang oder einem stark fortgeschrittenen Bettwanzenbefall, wird das bei der Terminvergabe berücksichtigt. Am Telefon klären wir zunächst, wie eilig der Fall ist, und wählen dann einen Betrieb aus, der die zeitlichen Möglichkeiten hat. Pauschale Zusagen zu Abend- oder Wochenendterminen können wir vorab nicht geben, das entscheidet sich je nach Verfügbarkeit.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das hängt vom Schädling ab und wird am Telefon besprochen. Bei Bettwanzen ist es oft hilfreich, Bettwäsche zu waschen und Räume zugänglich zu halten, ohne bereits selbst Sprühmittel einzusetzen. Bei Mardern oder Waschbären im Dachboden reicht es meist, den Zugang zum betroffenen Bereich sicherzustellen. Bei Ratten oder Mäusen sollten Lagerräume oder Kellerbereiche zugänglich sein. Genaue Hinweise gibt entweder das Telefonat oder der Fachbetrieb direkt vor dem Termin, abgestimmt auf die konkrete Situation.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Lebensmittelhändler und Hotels haben Nachweispflichten im Rahmen ihres Hygienekonzepts nach HACCP. Ein regelmäßiges Monitoring gegen Schaben, Ratten und Mäuse gehört dort zur Grundausstattung, dokumentiert durch Protokolle, die bei Kontrollen vorgelegt werden müssen.
Auch Wohnungsunternehmen mit größerem Bestand fragen häufiger gezielte Bekämpfung an, etwa wenn sich Bettwanzen oder Schaben über mehrere Einheiten ausbreiten. Für Gewerbekunden wird die Dokumentation von Anfang an mitgedacht, damit sie im Bedarfsfall vorliegt. Die Auswahl des Fachbetriebs richtet sich hier zusätzlich danach, welche Nachweise der jeweilige Betrieb ausstellen kann.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ob Waschbär im Dachboden, Marder im Motorraum oder Bettwanzen im Schlafzimmer: Ein Anruf reicht, um die Lage einzuordnen und den passenden Fachbetrieb zu finden. Wir fragen nach Schädling, Ort und Dringlichkeit, danach übernimmt der Betrieb vor Ort Termin und Behandlung. Wer gerade Spuren im Haus entdeckt hat, sollte nicht abwarten, bis sich das Problem von selbst vergrößert. Rufen Sie an, schildern Sie, was Sie gefunden haben, und wir klären den nächsten Schritt.
