
Kammerjäger für Böblingen und Umgebung
- Vor Ort in Böblingen und 13 weiteren Orten im Landkreis Böblingen
- 46.282 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
- Ausschließlich zertifizierte Schädlingsbekämpfer
Was in Böblingen und im Umland anliegt
Wer hier anruft, hat meist schon einen konkreten Verdacht: Kratzgeräusche über der Schlafzimmerdecke, ein Nest am Dachvorsprung oder Spuren im Vorratsschrank. Die Bausubstanz spielt dabei eine Rolle. In älteren Häusern mit ausgebauten Dachböden und Holzbalkendecken finden Marder leicht Zugang, wenn Lüftungsschlitze oder Dachziegel nicht dicht sind. In den Ortsteilen Tannenberg und Dagersheim stehen viele solcher Häuser mit Gärten und Nebengebäuden, die auch Waschbären als Unterschlupf nutzen.
Die Lage im Landkreis, nah an Wald- und Grünflächen, begünstigt, dass Wildtiere bis in Wohngebiete vordringen. Das erklärt, warum Marder und Waschbären hier die häufigsten Anfragen sind, noch vor Insekten. Wespen- und Hornissennester tauchen vor allem im Sommer an Fassaden, Rollladenkästen und Gartenhäusern auf.
Für die Beratung am Telefon zählt weniger die Adresse als die Beschreibung: Wo genau ist das Geräusch, wie sieht die Spur aus, wie groß ist das Nest. Danach entscheidet sich, ob ein Termin in den nächsten Tagen reicht oder ob es schneller gehen muss, etwa bei einem freiliegenden Hornissennest in Kopfhöhe. Der zuständige Fachbetrieb wird passend zur Lage und zur Dringlichkeit ausgewählt.
- Landkreis
- Landkreis Böblingen
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Einwohner
- 46.282
- Ortsteile
- 2
- Nachbarorte
- 13
- Gesundheitsamt
- Landratsamt Böblingen
- Häufigstes Thema
- Marder

Böblingen und Umgebung
Das Einzugsgebiet reicht über die Stadtgrenze hinaus in den Landkreis. Sindelfingen liegt 3,6 km entfernt, Schönaich 4,4 km, Holzgerlingen 4,6 km. Etwas weiter liegen Waldenbuch mit 10,0 km, Gärtringen mit 10,1 km und Aidlingen mit 10,4 km. Fachbetriebe aus dieser Region decken auch die Ortsteile Tannenberg und Dagersheim ab.
In allen Ortsteilen
Die Anfrage kommt nicht immer aus dem Stadtgebiet selbst. Sindelfingen liegt 3,6 km entfernt, Schönaich 4,4 km und Holzgerlingen 4,6 km, alle innerhalb kurzer Distanz. Wer aus Waldenbuch (10,0 km), Gärtringen (10,1 km) oder Aidlingen (10,4 km) anruft, wird ebenfalls an einen passenden Betrieb in der Nähe vermittelt.
Auch in der Nachbarschaft
Sieben Bereiche, in Böblingen und ringsum
Die meisten Anfragen aus Böblingen drehen sich um Marder auf Dachböden und in Garagen, gefolgt von Waschbären, die sich in Schuppen oder unter Terrassen einnisten. Danach folgen Wespen- und Hornissennester, vor allem in den warmen Monaten. Weniger häufig, aber genauso ernst genommen, sind Anfragen zu Bettwanzen, Schaben, Ameisen sowie Ratten und Mäusen. Die folgenden Abschnitte erklären, was bei jedem dieser Schädlinge zu tun ist.

Marder
Marder sind hier das am häufigsten gemeldete Problem. Typisch ist das nächtliche Poltern auf dem Dachboden, wenn das Tier zwischen Dämmung und Dachziegeln umherläuft. Oft folgen Bissspuren an Kabeln oder Dämmmaterial. Ein Marder ist in Deutschland nicht ohne weiteres zu fangen und zu töten, geschützt ist er dennoch in seiner Wahl des Unterschlupfs zu respektieren — die Lösung liegt meist in der Vertreibung und im dauerhaften Verschließen der Einstiegsstellen.
Der Fachbetrieb prüft vor Ort, wo das Tier eindringt, meist an Dachrinnen, losen Ziegeln oder Lüftungsschlitzen. Nach der Vertreibung werden diese Stellen mit Gittern oder Blechen dauerhaft gesichert. Bei älteren Dachstühlen mit Holzbalken, wie sie in Tannenberg und Dagersheim verbreitet sind, braucht diese Abdichtung oft mehr als einen Termin.
Marder in Böblingen
Waschbären
Waschbären sind die zweithäufigste Anfrage. Sie suchen Schuppen, Garagen, Kamine oder den Raum unter Terrassen und Gartenhäusern auf, besonders wenn dort Essensreste oder Kompost lagern. Anders als beim Marder ist der Waschbär in Deutschland ein invasives Neozoon ohne besonderen Schutzstatus, die Bekämpfung unterliegt aber jagdrechtlichen Regeln, die je nach Landkreis unterschiedlich gehandhabt werden.
Vor Ort wird zunächst geprüft, wo genau das Tier Unterschlupf findet und ob Jungtiere im Bau sind, das beeinflusst den Zeitpunkt der Maßnahme. Danach folgen Vertreibung und Verschluss der Zugänge. Wichtig ist auch, Futterquellen im Garten zu entfernen, sonst kommt das nächste Tier.
Waschbären in Böblingen
Wespen & Hornissen
Wespen- und Hornissennester gehören zu den saisonalen Anfragen, meist von Mai bis September. Ein Nest unter dem Dachüberstand, im Rollladenkasten oder im Gartenhaus wird oft erst bemerkt, wenn der Flugverkehr auffällt. Hornissen stehen unter Naturschutz, ihre Entfernung braucht in der Regel eine behördliche Genehmigung, außer bei akuter Gefährdung.
Am Telefon wird deshalb genau erfasst, um welche Art es sich handelt und wie nah das Nest an Fenstern, Terrassen oder Kinderspielflächen liegt. Bei eindeutiger Gefährdung kommt der Fachbetrieb kurzfristig, sonst wird das Nest je nach Saisonverlauf beobachtet oder umgesiedelt.
Wespen & Hornissen in Böblingen
Bettwanzen
Bettwanzen werden seltener angefragt als Marder oder Wespen, die Anfragen häufen sich aber nach Reisen oder Second-Hand-Möbeln. Erste Anzeichen sind Stiche in Reihen, meist an Armen oder Rücken, sowie kleine dunkle Kotspuren an Matratzennähten. Die Tiere verstecken sich tagsüber in Ritzen von Betten, Sockelleisten und hinter Tapeten, was die Suche mühsam macht.
Eine Behandlung braucht meist mehrere Termine, da Eier und Larven zeitversetzt schlüpfen. Vor dem ersten Besuch wird am Telefon abgefragt, wie lange die Stiche schon auftreten und wie viele Räume betroffen sind, das hilft bei der Einschätzung des Aufwands.
Bettwanzen in Böblingen
Schaben
Schaben und Kakerlaken tauchen vor allem in Küchen, Bädern und Mehrfamilienhäusern auf, oft über Abflussrohre oder Kabelschächte von Nachbarwohnung zu Nachbarwohnung wandernd. Sichtbare Tiere am Tag deuten meist auf einen größeren Befall hin, da die Insekten dämmerungsaktiv sind.
Wichtig ist die schnelle Reaktion, weil sich Schaben in warmen, feuchten Ecken rasch vermehren. Der Fachbetrieb setzt je nach Befallsgrad Gele, Fraßköder oder Vernebelung ein und prüft angrenzende Wohnungen mit, wenn es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt. Meist sind mehrere Nachkontrollen nötig, bis der Befall nachweislich abgeklungen ist.
Schaben in Böblingen
Ameisen
Ameisen sind meist ein Sommerthema, wenn Straßen ins Haus führen, oft entlang von Terrassentüren oder Fensterfugen in Richtung Küche. In den meisten Fällen reicht eine gezielte Behandlung der Eingangsstellen und des Nests im Garten oder unter der Terrasse.
Anders wird es, wenn es sich um Bauholz-relevante Arten handelt, die Gebäudesubstanz angreifen können — das lässt sich vor Ort mit einer Artbestimmung klären. Der Fachbetrieb unterscheidet daher zuerst die Art, bevor er eine Behandlung vorschlägt, denn nicht jede Ameisenstraße im Garten ist ein Grund für eine Bekämpfung im Haus.
Ameisen in Böblingen
Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse werden das ganze Jahr gemeldet, mit einem Anstieg im Herbst, wenn Nager auf der Suche nach warmen Unterschlüpfen sind. Typische Hinweise sind Kotspuren in Speisekammern, Nagespuren an Verpackungen oder Laufgeräusche in Zwischenwänden. Bei Ratten ist rasches Handeln wichtig, da sie Kabel und Leitungen beschädigen und Krankheiten übertragen können.
Der Fachbetrieb prüft Zugangswege von außen, etwa über Kellerschächte oder Rohrleitungen, und setzt Köderboxen oder Fallen gezielt ein. Bei Mehrfamilienhäusern wird oft das ganze Gebäude einbezogen, da sich Nager sonst nur in den Nachbarbereich verdrängen lassen.
Ratten & Mäuse in BöblingenVom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht immer das Telefonat: Was wurde gesehen oder gehört, wo genau, seit wann. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung der Dringlichkeit und der Art des Schädlings. Passend dazu wird ein Fachbetrieb aus der Region ausgewählt und ein Termin vereinbart. Vor Ort wird der Befall genauer untersucht, die Behandlung durchgeführt oder eingeleitet, und es wird besprochen, ob und wann eine Nachkontrolle nötig ist. Bei manchen Schädlingen, etwa Bettwanzen, ist von Anfang an klar, dass mehrere Besuche folgen.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Was eine Bekämpfung in Böblingen kostet
Ein Besuch kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, je nach Aufwand. Ausschlaggebend ist zunächst die Art des Schädlings: Ein einzelnes Wespennest an gut zugänglicher Stelle liegt im unteren Bereich, ein Marderfall mit Vertreibung und anschließendem Verschließen mehrerer Einstiegsstellen am Dach kostet mehr, da Material und Arbeitszeit steigen.
Auch die Zahl der nötigen Termine treibt den Preis: Bettwanzen oder ein größerer Schabenbefall brauchen oft zwei bis vier Besuche mit Nachkontrolle, während ein Wespennest meist in einem Termin erledigt ist. Zugänglichkeit spielt ebenfalls eine Rolle — ein Nest im dritten Stock unter dem Dachfirst braucht mehr Zeit als eines in Kopfhöhe am Gartenhaus.
Bei Ratten und Mäusen hängt der Preis von der Größe des Gebäudes ab, da bei Mehrfamilienhäusern oft mehrere Wohnungen und Kellerbereiche einbezogen werden müssen. Der genaue Preis wird erst nach der telefonischen Einschätzung und, wenn nötig, einer Besichtigung vor Ort festgelegt. Pauschale Angebote ohne diese Einschätzung sind selten realistisch, da der Aufwand je nach Befall stark schwankt.
| Marder | 500 bis 1.500 € |
|---|---|
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Warum professionelle Mittel?
Wildtiere wie Marder und Waschbären richten sich in Dachstühlen und Nebengebäuden dauerhaft ein, wenn niemand eingreift. Was als Geräusch in der Nacht beginnt, kann zu beschädigter Dämmung, durchgebissenen Kabeln oder verkoteten Dachböden führen. Wespen- und Hornissennester bergen zusätzlich das Risiko, dass jemand gestochen wird, besonders wenn das Nest nah an Fenstern oder Terrassen sitzt. Eigene Versuche mit Hausmitteln verzögern oft nur die eigentliche Lösung und können bei geschützten Arten wie der Hornisse sogar rechtliche Folgen haben.
CMB Kammerjäger führt die Arbeiten dabei nicht selbst aus. Am Telefon wird eingeschätzt, um welchen Schädling es sich handelt, wie dringend die Lage ist, und welcher selbstständige Fachbetrieb in der Region dafür geeignet ist. Diese Vorauswahl spart dem Anrufer die Suche und stellt sicher, dass jemand mit der passenden Erfahrung kommt, egal ob es um einen Marder auf dem Dachboden oder einen Schabenbefall in der Küche geht. Der Betrieb vor Ort übernimmt dann die eigentliche Bekämpfung und die Nachkontrolle.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Gefragt aus Böblingen und den Nachbarorten
Was kostet ein Kammerjäger in Böblingen?
Ein Besuch liegt zwischen 150 und 1.500 Euro. Wo genau im Preis liegt, hängt vom Schädling, der Zugänglichkeit und der Zahl der nötigen Termine ab. Ein einzelnes, gut erreichbares Wespennest ist günstiger als ein Marderfall mit anschließender Abdichtung des Dachs oder ein Bettwanzenbefall mit mehreren Nachkontrollen.
Am Telefon wird zunächst die Art des Befalls erfasst, danach lässt sich eine grobe Einschätzung geben. Eine verbindliche Zahl folgt meist erst nach der Besichtigung vor Ort, da sich der Aufwand oft erst dann genau abschätzen lässt. Pauschalpreise ohne diese Einschätzung sollten mit Vorsicht betrachtet werden.
Wie schnell ist jemand in Böblingen vor Ort?
Das hängt von der Dringlichkeit ab, die am Telefon eingeschätzt wird. Ein freiliegendes Hornissennest in Kopfhöhe oder ein akuter Rattenbefall in einer Küche wird anders priorisiert als ein Marder, der nur nachts hörbar ist und aktuell keine akute Gefahr darstellt.
Eine feste Zeitangabe in Stunden lässt sich seriös nicht machen, da sie vom jeweiligen Fachbetrieb, seiner aktuellen Auslastung und der Entfernung zum Einsatzort abhängt. Am Telefon wird nach der Einschätzung ein realistischer Termin genannt, statt ein Versprechen zu machen, das nicht gehalten werden kann.
Muss ich für die Anfahrt nach Böblingen zahlen?
Das ist abhängig vom jeweiligen Fachbetrieb und wird bei der Terminvereinbarung transparent genannt. Bei manchen Einsätzen ist die Anfahrt im Gesamtpreis der 150 bis 1.500 Euro enthalten, bei größeren Entfernungen aus dem Umland kann ein separater Anfahrtsanteil berechnet werden. Am Telefon wird das vorab geklärt, damit es beim Termin keine Überraschung gibt. Wer aus einem der Nachbarorte anruft, bekommt die gleiche offene Auskunft wie jemand direkt aus der Stadt.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das kommt auf die Ursache an. Ist der Befall auf einen Mangel am Gebäude zurückzuführen, etwa eine undichte Dachrinne, die Mardern den Zugang ermöglicht, liegt die Verantwortung in der Regel beim Vermieter. Hat der Mieter den Befall selbst verursacht, etwa durch mangelnde Hygiene bei einem Schabenbefall, kann die Kostenpflicht bei ihm liegen. In Mehrfamilienhäusern ist häufig eine Abstimmung zwischen mehreren Parteien nötig. Im Zweifel hilft ein Blick in den Mietvertrag oder eine Rücksprache mit der Hausverwaltung, bevor der Termin vereinbart wird.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Die telefonische Einschätzung ist auch außerhalb üblicher Bürozeiten möglich. Ob ein Fachbetrieb dann tatsächlich noch am selben Tag oder erst am Folgetag kommt, hängt von der Dringlichkeit und der Verfügbarkeit vor Ort ab. Bei akuten Fällen, etwa einem frei zugänglichen Hornissennest in einem Kindergarten, wird das entsprechend priorisiert. Bei weniger dringenden Anliegen, wie einem Marder, der nur nachts Geräusche macht, reicht meist ein Termin innerhalb der nächsten Tage.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Es hilft, wenn Sie vorab notieren, wo genau die Auffälligkeiten auftreten, seit wann, und ob Sie Spuren wie Kot, Nagespuren oder ein Nest sehen können. Bei Bettwanzen oder Schaben ist es sinnvoll, betroffene Räume vor dem Termin nicht extra zu reinigen, da das Spuren beseitigen kann, die für die Einschätzung hilfreich sind.
Bei einem Marder oder Waschbären auf dem Dachboden sollte der Zugang, etwa eine Bodentreppe oder Leiter, am Termintag frei zugänglich sein. Haustiere sollten während der Behandlung in einem separaten Raum untergebracht werden.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Lebensmittelläden unterliegen der EU-Verordnung zur Lebensmittelsicherheit und müssen ein Schädlingsmonitoring nachweisen können, meist im Rahmen des HACCP-Konzepts. Bei einer Kontrolle durch das Gesundheitsamt wird oft nach Dokumentation über Kontrollintervalle und eingesetzte Maßnahmen gefragt.
Auch Hotels, Pflegeeinrichtungen und Büros mit Publikumsverkehr lassen regelmäßig kontrollieren, um Beschwerden von Kunden oder Beschäftigten vorzubeugen. Für Gewerbebetriebe in Böblingen wird ein Wartungsvertrag mit festen Kontrollterminen empfohlen, statt erst bei akutem Befall zu reagieren. Der zuständige Fachbetrieb stellt nach jedem Termin ein Protokoll aus, das bei Bedarf vorgelegt werden kann.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ob Marder auf dem Dachboden, ein Wespennest am Balkon oder Schaben in der Küche: Der erste Schritt ist ein Anruf, bei dem der Schädling benannt und die Dringlichkeit eingeschätzt wird. Danach wird ein passender Fachbetrieb aus der Region vermittelt, der einen Termin vereinbart und die Behandlung durchführt. Wer unsicher ist, ob es sich überhaupt um einen ernsten Befall handelt, kann das am Telefon klären lassen, bevor Kosten entstehen. Warten verschlimmert die Lage bei den meisten Schädlingen eher, als sie zu lösen.
