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Schädlingsbekämpfer im Einsatz — echtes Foto
Kammerjäger in Friedrichshafen

Kammerjäger für Friedrichshafen und Umgebung

  • Vor Ort in Friedrichshafen und 6 weiteren Orten im Bodenseekreis
  • In allen 43 Ortsteilen von Friedrichshafen
  • 58.403 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Schädlingsbekämpfung in Friedrichshafen

Marder führen die Anfragen an

Wer am Bodensee lebt, kennt die Feuchtigkeit, die vom Wasser her über die Grundstücke zieht. Sie begünstigt Schimmel, aber auch bestimmte Schädlinge, die feuchte, dunkle Ecken suchen. In den Ortsteilen mit älterer Bausubstanz, etwa in Wiggenhausen oder rund um die Weilermühle, finden sich noch Gebäude mit Holzbalkendecken und offenen Dachstühlen. Genau dort nisten sich Marder gerne ein, weil sie trockene, ruhige Hohlräume brauchen und die Nähe zu Gärten und Streuobstwiesen im Umland ihnen zusätzlich Deckung gibt.

Die Lage im Bodenseekreis bringt außerdem viel Grünfläche direkt an die Wohnbebauung heran. Zwischen Weinbergen, Obstplantagen und Gärten wandern Ameisen und Wespen ungehindert in Richtung Terrassen und Fensterbänke, sobald es warm wird. In neueren Wohnsiedlungen mit gut gedämmten Fassaden sind es dagegen eher Ritzen an Rollladenkästen oder Entlüftungen, durch die Tiere ins Haus gelangen.

Wer hier einen Schädling entdeckt, will meist schnell wissen: Ist das gefährlich, und wer kann helfen. Genau das klären wir am Telefon. Wir fragen nach Art, Ort und Ausmaß des Befalls, schätzen ein, wie dringend der Fall ist, und vermitteln den Kontakt zu einem zertifizierten Betrieb, der in der Region arbeitet. So bleibt der Weg vom ersten Anruf bis zum Termin kurz, ohne dass wir Zahlen oder Fristen versprechen, die wir nicht garantieren können.

Landkreis
Bodenseekreis
Bundesland
Baden-Württemberg
Einwohner
58.403
Ortsteile
43
Nachbarorte
6
Gesundheitsamt
Landratsamt Bodenseekreis
Häufigstes Thema
Marder
Behandlung eines Wespennests im Rollladenkasten — Aufnahme von einem echten Einsatz
Echter EinsatzWespennest im Rollladenkasten, Behandlung mit Teleskoplanze vom Balkon aus — ohne Eingriff in die Bausubstanz.
Einsatzgebiet

Friedrichshafen und Umgebung

Das Einzugsgebiet reicht über die Stadtgrenze hinaus in den gesamten Bodenseekreis. Fachbetriebe übernehmen Einsätze auch in Markdorf (7,2 km), Tettnang (11,8 km), Kressbronn am Bodensee (12,8 km), Salem (16,1 km), Uhldingen-Mühlhofen (17,9 km) und Überlingen (26,4 km). Die Entfernungen sind Luftlinie und geben eine Orientierung, wie weit die Region rund um den See abgedeckt wird.

Die Stadt gliedert sich in 43 Ortsteile, von Zeppelindorf über Windhag und Wiggenhausen bis Schnetzenhausen. Jeder bringt eine eigene Mischung aus Bausubstanz und Umgebung mit: Weilermühle und Weiler an der Ach liegen näher an offenen Flächen, während Wannenhäusern, Waltenweiler und Waggershausen eher ländlich geprägt sind.

Unterraderach, Unterlottenweiler und Unterailingen liegen etwas abseits des Zentrums, Spaltenstein und Seemoos näher am See. Diese Vielfalt bedeutet auch unterschiedliche Schädlingsrisiken: näher am Wasser und an Grünflächen eher Marder und Wespen, in dichter bebauten Bereichen eher Ameisen oder, seltener, Schaben.

In allen Ortsteilen

ZeppelindorfWindhagWiggenhausenWeilermühleWeiler an der AchWannenhäusernWaltenweilerWaggershausenUnterraderachUnterlottenweilerUnterailingenSpaltensteinSeemoosSchnetzenhausen

und 29 weitere Ortsteile

Friedrichshafen
Bodenseekreis · © GeoBasis-DE / BKG 2021 (dl-de/by-2-0)

Wer nicht direkt in der Stadt, sondern im Umland wohnt, findet ebenfalls Unterstützung: Markdorf liegt 7,2 km entfernt, Tettnang 11,8 km, Kressbronn am Bodensee 12,8 km. Etwas weiter reichen die Einsätze bis Salem (16,1 km), Uhldingen-Mühlhofen (17,9 km) und Überlingen (26,4 km). Die Vermittlung funktioniert dort nach demselben Prinzip: Anruf, Einschätzung, passender Betrieb.

Auch in der Nachbarschaft

Was wir in Friedrichshafen bekämpfen

Dienstleistungen der Schädlingsbekämpfung

Am Bodensee wird ein Kammerjäger am häufigsten wegen Mardern gerufen, gefolgt von Ameisen sowie Wespen und Hornissen. Das deckt sich mit der Lage zwischen Wasser, Gärten und älteren Dachstühlen. Daneben kommen Anfragen zu Waschbären, Bettwanzen sowie Ratten und Mäusen vor, seltener zu Schaben und Kakerlaken. Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es bei jedem dieser Schädlinge ankommt und wie eine Bekämpfung vor Ort abläuft.

Marder in Friedrichshafen

Marder

Der Marder ist am Bodensee das häufigste Anliegen, das bei uns ankommt. Er nutzt Dachböden und Zwischendecken als Schlafplatz und wird vor allem nachts laut, wenn er über Dämmmaterial und Holzbalken läuft. In älteren Gebäuden mit offenen Dachstühlen, wie sie in einigen Ortsteilen noch stehen, findet er leicht Einschlupf über Lüftungsschlitze oder lose Ziegel.

Da der Marder unter Artenschutz steht, ist eine Falle allein meist nicht erlaubt oder sinnvoll. Ein Fachbetrieb prüft zunächst die Einstiege, verschließt sie fachgerecht und setzt auf Vertreibung statt Tötung. Wer Kratzgeräusche im Dach hört oder Kot auf dem Dachboden findet, sollte das zeitnah abklären lassen, bevor Isolierung oder Kabel beschädigt werden.

Marder in Friedrichshafen
Ameisen in Friedrichshafen

Ameisen

Ameisen zählen zu den häufigsten Anfragen, besonders im Sommer, wenn die Tiere von Gärten und Grünflächen aus Terrassen, Küchen und Fugen im Mauerwerk erschließen. In Wohnlagen mit direktem Zugang zu Rasen, Beeten oder Streuobst ist der Weg vom Nest ins Haus kurz.

Meist reicht eine einzelne Straße als Hinweis auf ein größeres Nest in der Nähe, oft unter Terrassenplatten oder in Mauerritzen. Eine Bekämpfung zielt auf das Nest selbst, nicht nur auf die sichtbaren Tiere, sonst kehrt der Befall zurück. Der Fachbetrieb wählt je nach Ameisenart und Fundort Gel, Streumittel oder punktuelle Behandlung, abgestimmt auf Haustiere und Kinder im Haushalt.

Ameisen in Friedrichshafen
Wespen & Hornissen in Friedrichshafen

Wespen & Hornissen

Wespen- und Hornissennester tauchen am Bodensee vor allem an Dachüberständen, in Rollladenkästen und unter Balkonverkleidungen auf. Die Nähe zu Gärten und Weinbergen bietet den Tieren reichlich Nahrung, weshalb Nester im Spätsommer schnell an Größe zunehmen. Ein Nest in Kopfnähe an Terrasse oder Hauseingang ist ein Fall für den Fachbetrieb, ein ruhig gelegenes Nest am Giebel kann oft bis zum Winter bleiben.

Hornissen stehen unter Naturschutz, ihre Umsiedlung erfordert Erfahrung und die richtige Genehmigung. Am Telefon schätzen wir zunächst ein, wie akut die Lage ist, und ob es sich um Wespen oder die deutlich selteneren Hornissen handelt, bevor ein Termin vereinbart wird.

Wespen & Hornissen in Friedrichshafen
Waschbären in Friedrichshafen

Waschbären

Waschbären sind seltener ein Thema als Marder, kommen aber in der Region vor, vor allem dort, wo Gärten an Wald oder Wasserläufe grenzen. Sie suchen ähnliche Verstecke wie Marder, sind aber deutlich größer und robuster, wodurch sie auch stabilere Dachkonstruktionen aufbrechen können. Anzeichen sind großflächigere Schäden an Dämmung, umgestoßene Mülltonnen und Kot in größeren Mengen als bei Mardern.

Da Waschbären invasiv und in einigen Fällen jagdrechtlich reguliert sind, ist die Vorgehensweise anders als beim Marder. Ein Fachbetrieb klärt vor Ort, um welches Tier es sich tatsächlich handelt, denn Spuren allein lassen sich leicht verwechseln, und wählt die passende, rechtlich zulässige Lösung.

Waschbären in Friedrichshafen
Bettwanzen in Friedrichshafen

Bettwanzen

Bettwanzen werden seltener angefragt, tauchen aber zunehmend nach Reisen oder in Mehrfamilienhäusern auf, wo sie sich über Steckdosen und Rohrschächte zwischen Wohnungen verbreiten. Typische Hinweise sind Stichreihen am Morgen, kleine dunkle Kotspuren an Matratzennähten und ein leicht süßlicher Geruch im Schlafzimmer.

Da die Tiere sich in Ritzen von Betten, Sockelleisten und Möbeln verstecken, reicht eine oberflächliche Reinigung nicht aus. Der Fachbetrieb kontrolliert gezielt diese Rückzugsorte und behandelt meist in mehreren Durchgängen, weil Eier eine erste Behandlung überstehen können. Wer Stiche bemerkt, sollte betroffene Textilien vorerst nicht in andere Räume oder Wohnungen bringen, um eine Ausbreitung zu vermeiden.

Bettwanzen in Friedrichshafen
Ratten & Mäuse in Friedrichshafen

Ratten & Mäuse

Ratten und Mäuse treten am Bodensee vor allem in der kälteren Jahreszeit auf, wenn sie von Gärten, Ufern oder Feldern näher an Gebäude rücken. Kellerabgänge, Garagen und Gartenhäuser mit Ritzen im Sockel sind typische Einstiegspunkte. Nageschäden an Kabeln oder Verpackungen, Kotspuren und nächtliche Geräusche in Zwischendecken sind erste Anzeichen.

Da Ratten Krankheitserreger übertragen können, sollte ein Befall nicht abgewartet werden. Der Fachbetrieb setzt je nach Lage Köderstationen oder Fallen ein und sucht gezielt nach den Zugangswegen, damit die Ursache und nicht nur die aktuell sichtbaren Tiere behandelt wird. Eine Nachkontrolle zeigt, ob die Maßnahme gewirkt hat.

Ratten & Mäuse in Friedrichshafen
Schaben in Friedrichshafen

Schaben

Schaben und Kakerlaken sind vor Ort das seltenste der angefragten Themen, kommen aber in Mehrfamilienhäusern, Gastronomiebetrieben und über mitgebrachtes Gepäck vor. Sie bevorzugen warme, feuchte Bereiche wie hinter Küchengeräten, in Bad-Anschlüssen oder Technikräumen. Ein Befall bleibt oft länger unbemerkt, weil die Tiere nachtaktiv sind und sich tagsüber verstecken.

Sichtbare Tiere am helllichten Tag deuten meist auf einen bereits fortgeschrittenen Befall hin. Der Fachbetrieb sucht gezielt nach Nestern und Eiablagen, nicht nur nach einzelnen Tieren, und behandelt in der Regel mehrfach, da Eigelege eine erste Anwendung überstehen können. Bei Mehrfamilienhäusern lohnt sich eine Abstimmung mit Nachbarwohnungen.

Schaben in Friedrichshafen
So einfach erteilen Sie einen Auftrag

Vom Anruf bis zum Termin

Am Anfang steht ein Anruf, bei dem wir klären, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt und wie dringend die Lage ist. Danach wählen wir einen zertifizierten Fachbetrieb, der zu Art und Ausmaß des Befalls passt und in der Region arbeitet. Vor Ort wird der Befall begutachtet, die Maßnahme erklärt und, wenn möglich, direkt umgesetzt. Je nach Schädling folgt eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Behandlung gewirkt hat oder ein weiterer Termin nötig ist.

01

Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung

Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.

02

Aufklärung und Beratung

Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:

03

Kosten und Rechnungsabwicklung

Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.

04

Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe

Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:

05

Auftragsbestätigung

Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.

Kostenfrei stornierbar bis 20 Uhr am Vortag — auch dann, wenn Sie es sich einfach anders überlegen.

Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll, Leitung Telefonberatung

Marcus Wöll

Leitung Telefonberatung

Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.

Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Schädlingsbekämpfer im Schutzanzug mit Schleier und Atemmaske behandelt eine Fuge unter dem Firstziegel
Wenn das Amt mitredet

Meldepflichten und Zuständigkeit

Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.

Ratten im Mehrfamilienhaus Vermieter und Hausverwaltungen sind zur Bekämpfung verpflichtet. Bleibt sie aus, kann das Gesundheitsamt sie anordnen.
Schaben im Lebensmittelbetrieb Gastronomie, Bäckerei, Kantine: Befall ist der Lebensmittelüberwachung zu melden, die Dokumentation gehört ins HACCP-Konzept.
Bettwanzen in Gemeinschaftsunterkünften Heime, Unterkünfte und Pflegeeinrichtungen unterliegen besonderen Hygienepflichten.

Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.

Zum Mitnehmen

Formulare und Leitfäden

Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.

Qualifikation

Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür

Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.

Zertifizierungen und Sachkundenachweise

  • Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
  • TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
  • Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
  • Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
  • VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
  • EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
  • Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise

Ausbildung bei anerkannten Instituten

  • IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
  • FHTFacility Hygiene Technologie
  • TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung

Mitgliedschaft in Fachverbänden

  • DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
  • SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West

Auch am Telefon geschult

  • Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Wirksamkeit

Warum professionelle Mittel?

Ein Marder im Dach oder ein Rattenbefall im Keller lässt sich selten dauerhaft mit Hausmitteln lösen. Wer selbst Köder auslegt oder Einstiege notdürftig verschließt, riskiert, dass sich das Problem verschiebt statt sich zu lösen, oder dass artenschutzrechtliche Vorgaben, etwa beim Marder oder bei Hornissen, verletzt werden. Ein Fachbetrieb kennt die rechtlichen Grenzen und die Biologie des jeweiligen Schädlings und kann gezielt statt pauschal behandeln.

Wichtig zu wissen: CMB führt die Arbeiten nicht selbst aus. Wir sind ein bundesweites Netz zertifizierter Fachbetriebe und übernehmen die Beratung im Vorfeld. Am Telefon bestimmen wir den Schädling, schätzen die Dringlichkeit ein und wählen den Betrieb aus, der zur Situation vor Ort passt, ob das ein akutes Wespennest am Balkon ist oder ein schleichender Schabenbefall in einer Gewerbeküche. So landet die Anfrage nicht bei einem beliebigen Betrieb, sondern bei einem, der auf den jeweiligen Fall vorbereitet ist. Das spart Zeit und verhindert Fehleinschätzungen, die den Befall verschlimmern könnten.

01

Deutlich wirksamer

Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.

02

Langfristig effektiv

Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.

03

Sicherer

Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.

Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.

Kosten

Was eine Bekämpfung in Friedrichshafen kostet

Ein Einsatz kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, je nach Aufwand und Anzahl der Besuche. Ein einzelner Termin, etwa zur Entfernung eines gut zugänglichen Wespennests, liegt eher im unteren Bereich. Aufwendigere Fälle, etwa eine Mardervertreibung mit Verschluss mehrerer Einstiege oder eine Bettwanzenbehandlung mit mehreren Durchgängen, brauchen ein bis vier Besuche und liegen entsprechend höher.

Den Preis treiben vor allem drei Faktoren: die Art des Schädlings, das Ausmaß des Befalls und ob bauliche Maßnahmen wie das Verschließen von Einstiegen nötig sind. Auch die Zugänglichkeit spielt eine Rolle, ein Nest unter dem Dach ist aufwendiger zu erreichen als eines in Kopfhöhe am Gartenzaun.

Am Telefon lässt sich schon eine erste Einschätzung geben, eine verbindliche Zahl nennt aber erst der Fachbetrieb nach Besichtigung vor Ort. Bei vermieteten Wohnungen lohnt sich vorab die Frage, ob die Kosten über die Nebenkostenabrechnung laufen oder direkt vom Vermieter getragen werden, das hängt vom Einzelfall ab.

Preisrahmen pro Einsatz
Marder 500 bis 1.500 €
Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss.
Ameisen 250 bis 500 €
Wespen und Hornissen 150 bis 300 €
Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt.
Waschbären 500 bis 1.500 €
Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss.
Bettwanzen 300 bis 600 €
Ratten und Mäuse 300 bis 600 €
Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger.
Schaben und Kakerlaken 300 bis 600 €

Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.

Aus der täglichen Arbeit

So sehen typische Aufträge aus

Wespennest im Rollladenkasten

Einfamilienhaus, Sommer

Der häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.

Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs

Gewerbe, ganzjährig

Hier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.

Bettwanzen nach einer Reise

Mietwohnung, jede Jahreszeit

Ein Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.

Marder im Dachstuhl

Altbau, Frühjahr und Herbst

Der Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.

Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.

Fragen & Antworten

Was Anrufer aus Friedrichshafen wissen wollen

Was kostet ein Kammerjäger in Friedrichshafen?

Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, abhängig von Schädling, Befallsgröße und Anzahl der nötigen Termine. Ein einfaches Wespennest liegt meist im unteren Bereich, ein Marderbefall mit baulichen Maßnahmen oder eine Bettwanzenbehandlung mit mehreren Durchgängen im oberen.

Am Telefon lässt sich anhand der Beschreibung eine erste Einschätzung geben, eine feste Zahl nennt aber erst der Fachbetrieb nach Besichtigung vor Ort. Wer schon vorab Fotos vom Befall macht, hilft bei der Einschätzung. Bei Mietwohnungen lohnt sich zusätzlich der Blick in den Mietvertrag, da die Kostenverteilung dort geregelt sein kann.

Wie schnell ist jemand in Friedrichshafen vor Ort?

Das hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Dringlichkeit des Falls ab. Am Telefon schätzen wir zunächst ein, wie akut die Lage ist, etwa ob ein Wespennest direkt am Hauseingang hängt oder ob es sich um einen schleichenden Befall handelt, der etwas Zeit erlaubt.

Danach wird ein Termin mit dem passenden Betrieb vereinbart. Eine pauschale Reaktionszeit in Stunden oder Minuten können wir nicht versprechen, weil sie von Auslastung und Anfahrtsweg des jeweiligen Betriebs abhängt. Bei akuten Fällen, etwa Hornissennestern in Kopfnähe, wird die Dringlichkeit bei der Terminvergabe berücksichtigt.

Muss ich für die Anfahrt nach Friedrichshafen zahlen?

Das regelt der jeweilige Fachbetrieb individuell, meist ist die Anfahrt innerhalb des üblichen Einsatzgebiets bereits im Preis pro Besuch enthalten. Bei Adressen im weiteren Umland, etwa in Richtung Salem oder Überlingen, kann eine Anfahrtspauschale anfallen, abhängig von der Entfernung. Am Telefon lässt sich das direkt klären, sobald die Adresse und der Fall bekannt sind. Wer sich vorab unsicher ist, kann einfach danach fragen, bevor der Termin fest vereinbart wird, dann gibt es keine Überraschung auf der Rechnung.

Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?

Das kommt auf die Ursache an. Ist der Befall auf bauliche Mängel zurückzuführen, etwa undichte Stellen am Dach, die Mardern Zugang verschaffen, liegt die Verantwortung meist beim Vermieter. Entsteht der Befall durch das Verhalten der Mieter, etwa offen gelagerte Lebensmittel, die Schaben anziehen, kann die Kostenübernahme anders ausfallen. In vielen Mietverträgen ist die Schädlingsbekämpfung zudem als Teil der Nebenkosten geregelt. Im Zweifel hilft ein Blick in den Vertrag oder eine kurze Rücksprache mit der Hausverwaltung, bevor der Auftrag erteilt wird.

Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?

Die Erreichbarkeit für die telefonische Erstberatung und die konkreten Einsatzzeiten der Fachbetriebe können sich unterscheiden. Bei akuten Fällen, etwa einem frei zugänglichen Wespennest mit Gefahr für Kinder oder Allergiker, wird versucht, kurzfristig einen Termin zu organisieren. Für planbare Fälle, etwa eine Ameisenbehandlung im Garten, reicht in der Regel ein Termin innerhalb der regulären Arbeitszeiten des jeweiligen Betriebs. Am Telefon lässt sich klären, wie dringend der konkrete Fall ist und welcher Zeitrahmen realistisch ist.

Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?

Hilfreich ist eine kurze Beschreibung, wo und wann der Schädling beobachtet wurde, sowie, wenn möglich, Fotos der Spuren oder des Nests. Bei Mardern und Ratten lohnt sich ein Blick auf mögliche Einstiegspunkte wie Dachüberstände oder Kellerschächte. Bei Bettwanzen sollte betroffene Bettwäsche vorerst nicht gewaschen oder weggeworfen werden, da sie zur Bestimmung hilfreich sein kann. Der Zugang zu betroffenen Räumen, etwa Dachboden oder Keller, sollte am Termintag frei sein, damit der Fachbetrieb die Stellen ohne Verzögerung erreichen kann.

Gewerbe, Kommunen und Behörden

Wenn Bekämpfung allein nicht reicht

Gastronomiebetriebe, Hotels und Lebensmittelhandel entlang des Sees unterliegen der EU-Lebensmittelhygieneverordnung und müssen ein Schädlingsmonitoring nachweisen können, meist über ein Schädlingsbekämpfungsbuch mit dokumentierten Kontrollen. Auch Ferienwohnungen und Pensionen, die in der Region verbreitet sind, profitieren von regelmäßigen Kontrollen, um Bettwanzen oder Schaben früh zu erkennen, bevor Gästebewertungen darunter leiden. Handwerksbetriebe mit Lagerhallen achten vor allem auf Nager, die Kabel und Verpackungen beschädigen können. Ein zertifizierter Fachbetrieb stellt auf Wunsch die nötige Dokumentation für Kontrollen durch das Gesundheitsamt oder Auditoren bereit.

Und wie können wir helfen?

Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen

Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.

01

Materialschädlinge

Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.

TypischHolzwurm, Kleidermotten, Teppichkäfer
GefahrMaterialverlust, strukturelle Schäden, kostspielige Reparaturen
LösungFrüherkennung, Fraßschutz und gezielte Behandlung der befallenen Bauteile.
02

Vorratsschädlinge

Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.

TypischMehlmotte, Kornkäfer, Speckkäfer
GefahrKontamination, wirtschaftliche Verluste, Probleme bei der Kontrolle
LösungBefallene Ware entfernen, Eintragsweg finden, Monitoring einrichten.
03

Hygieneschädlinge

Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.

TypischRatten, Mäuse, Schaben, Fliegen
GefahrSalmonellen, Hantavirus, Leptospirose
LösungKöderstationen, biologische Verfahren, Verschluss der Laufwege.
04

Lästlinge

Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.

TypischWespen, Silberfischchen, Ameisen, Kellerasseln
GefahrStiche, Allergiereaktionen, eingeschränkte Nutzung von Balkon und Garten
LösungNest lokalisieren, wo möglich umsiedeln, Zugänge dauerhaft schließen.

Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.

Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Einsatzfahrzeug mit ausgeklapptem Tisch und aufgereihten Köderstationen vor einem Wohnhaus

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.

Ob Marderspuren auf dem Dachboden, ein Wespennest am Balkon oder Ameisenstraßen in der Küche: Der erste Schritt ist ein Anruf, bei dem wir Art und Dringlichkeit des Befalls einschätzen. Danach vermitteln wir den Kontakt zu einem zertifizierten Fachbetrieb, der in der Region arbeitet und zum jeweiligen Fall passt.

Wer unsicher ist, ob ein Befall bereits ein Fall für den Fachbetrieb ist, kann das am Telefon klären lassen, ohne dass daraus automatisch ein Termin folgt. Wir helfen, herauszufinden, was es ist, und wer sich darum kümmern kann.

Nachweise unserer FachbetriebeWir fragen sie ab, bevor ein Betrieb ins Netzwerk kommt.

Sachkunde Gesundheitsschutz TRGS-Schein Gefahrstoffe Sachkunde Wirbeltiere TÜV Akademie IPMpro Institut FHT Hygienetechnik DSV SBVWEST HACCP-Dokumentation
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