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Schädlingsbekämpfer im Einsatz — echtes Foto
Kammerjäger in Herrenberg

Kammerjäger für Herrenberg und Umgebung

  • Vor Ort in Herrenberg und 13 weiteren Orten im Landkreis Böblingen
  • In allen 7 Ortsteilen von Herrenberg
  • 32.649 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Schädlingsbekämpfung in Herrenberg

Ameisen führt die Anfragen an

Wer hier anruft, fragt zuerst nach Ameisen. Das ist keine Überraschung: Reihenhausgärten mit Terrassenplatten und Rasenkanten bieten Nestplätzen genug Schutz, und im Sommer laufen die Straßen zwischen Küchenfenster und Beet voller Spuren. Danach folgen Waschbären, oft gemeldet aus Dachböden und Rollladenkästen älterer Häuser, und Bettwanzen, die meist nach Reisen oder gebraucht gekauften Möbeln auftauchen. Die Bausubstanz spielt eine Rolle. Altbauten mit Holzbalkendecken und offenen Dachstühlen bieten Mardern und Waschbären Zugänge, die in Neubauten fehlen. Gleichzeitig gibt es hier viele Einfamilienhäuser mit Gärten, was das Ameisenthema zusätzlich befeuert: Nestbau in Fugen, unter Terrassenplatten, entlang der Hauswand. Die Lage im Landkreis Böblingen, am Rand des Gäus und nah am Schönbuch, bringt zudem Tierarten aus dem Umland näher an die Siedlung heran, als das in dichter bebauten Städten der Fall wäre. Waschbären und Marder nutzen Gärten und Schuppen als Rückzugsort, bevor sie sich ins Haus vorarbeiten. Das erklärt, warum diese beiden Themen nach den Ameisen am häufigsten nachgefragt werden. Bettwanzen dagegen haben mit der Lage wenig zu tun — sie kommen über Koffer, Kleidung oder Möbel, unabhängig davon, ob das Haus am Ortsrand oder mitten in der Kernstadt steht.
Behandlung eines Wespennests im Rollladenkasten — Aufnahme von einem echten Einsatz
Echter EinsatzWespennest im Rollladenkasten, Behandlung mit Teleskoplanze vom Balkon aus — ohne Eingriff in die Bausubstanz.
Einsatzgebiet

Herrenberg und Umgebung

Das Einzugsgebiet reicht über die Kernstadt hinaus in den Landkreis Böblingen. Nachbarorte wie Gärtringen (5,2 km), Jettingen (7,0 km), Bondorf (9,0 km) und Aidlingen (9,1 km) liegen in kurzer Luftlinie, Holzgerlingen (11,9 km) und Böblingen (14,5 km) etwas weiter. Fachbetriebe aus der Region decken diesen Umkreis ab, sodass auch Anfragen aus dem Umland zeitnah bearbeitet werden können.

Zu Herrenberg gehören sieben Ortsteile: Oberjesingen, Mönchberg, Kuppingen, Kayh, Haslach, Gültstein und Affstätt. In den ländlicher geprägten Ortsteilen wie Kuppingen oder Gültstein spielen Garten- und Hofsituationen eine größere Rolle — hier kommen häufiger Ameisen, Wespen oder Marder vor. In dichter bebauten Bereichen wie Mönchberg treten dagegen eher Schaben oder Bettwanzen in Mehrfamilienhäusern auf. Kayh, Haslach und Affstätt liegen etwas außerhalb der Kernstadt, was bei der Auswahl des zuständigen Betriebs und der Anfahrt berücksichtigt wird.

In allen Ortsteilen

OberjesingenMönchbergKuppingenKayhHaslachGültsteinAffstätt
Herrenberg
Landkreis Böblingen · © GeoBasis-DE / BKG 2021 (dl-de/by-2-0)

Wer im Umland sucht, findet Betriebe auch für Gärtringen (5,2 km), Jettingen (7,0 km), Bondorf (9,0 km), Aidlingen (9,1 km), Holzgerlingen (11,9 km) oder Böblingen (14,5 km). Die Auswahl des passenden Fachbetriebs richtet sich nach Entfernung und Verfügbarkeit, nicht nach Gemeindegrenzen.

Auch in der Nachbarschaft

Was wir in Herrenberg bekämpfen

Dienstleistungen der Schädlingsbekämpfung

Am häufigsten wird hier nach Ameisen gefragt, meist wegen Nestern im Garten oder Laufwegen in die Küche. Dahinter folgen Waschbären, die sich auf Dachböden einnisten, und Bettwanzen, die nach Reisen oder Möbelkäufen auftauchen. Die folgenden Abschnitte gehen in dieser Reihenfolge durch, was zu tun ist — plus die Themen Ratten und Mäuse, Schaben, Wespen und Hornissen sowie Marder, die ebenfalls regelmäßig vorkommen.

Ameisen

Ameisen sind hier das häufigste Anliegen. Meist beginnt es mit einer Spur an der Fensterbank oder unter der Terrassentür, die zu einem Nest im Garten oder in einer Mauerritze führt. In Gärten mit Terrassenplatten und Rasenkanten finden Ameisen viel Schutz, weshalb die Nester oft erst auffallen, wenn Tiere schon in die Küche vordringen. Ein Fachbetrieb prüft zunächst, um welche Art es sich handelt — das entscheidet über die Methode. Bei Wegeameisen reicht oft eine gezielte Behandlung am Nest, bei anderen Arten braucht es mehrere Termine. Wichtig ist, Nester nicht selbst mit Hausmitteln zu stören, das verteilt die Kolonie oft nur weiter im Garten und macht die Bekämpfung schwieriger.

Waschbären

Waschbären zählen zu den häufigsten Anrufen, meist wegen Geräuschen im Dachboden oder Schäden an der Dämmung. Ältere Häuser mit offenen Dachstühlen oder losen Rollladenkästen bieten Einstiegsmöglichkeiten, die in dicht gedämmten Neubauten fehlen. Waschbären sind in Baden-Württemberg keine Art, die man einfach vergrämt oder tötet — hier gelten naturschutzrechtliche Vorgaben, die ein Fachbetrieb kennt und einhält. Vor Ort wird zunächst geprüft, wo das Tier eindringt, ob Jungtiere im Spiel sind und wie der Zugang dauerhaft verschlossen werden kann. Eine reine Vertreibung ohne Verschluss der Einstiegsstelle löst das Problem meist nur kurzfristig.

Bettwanzen

Bettwanzen werden hier oft nach Reisen oder nach dem Kauf gebrauchter Möbel gemeldet. Die Tiere verstecken sich in Bettgestellen, Steckdosen und Tapetenritzen und sind schwer allein zu finden. Ein Fachbetrieb sucht gezielt nach Kotspuren, Eiern und den Tieren selbst, meist mit einer Taschenlampe und einem geschulten Blick für die typischen Verstecke. Je nach Befallsstärke braucht es mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Wochen, da Eier eine Behandlung überstehen können. Wichtig ist, befallene Textilien vor dem Termin nicht wahllos im Haus zu verteilen — das trägt die Tiere in weitere Zimmer.

Ratten und Mäuse

Ratten und Mäuse treten hier vor allem in Gärten mit Komposthaufen, in Schuppen und an Hauswänden mit Rohrdurchführungen auf. Nagespuren an Verpackungen, Kotspuren in Ecken oder nächtliche Geräusche im Zwischenboden sind typische Hinweise. Ein Fachbetrieb unterscheidet zunächst Ratte von Maus, da sich Köderplatzierung und Vorgehen unterscheiden. Bei Ratten ist zudem zu prüfen, ob eine Meldepflicht gegenüber dem Ordnungsamt besteht. Vor der Behandlung werden mögliche Zugänge — etwa undichte Kellerfenster oder offene Lüftungsschächte — begutachtet, da eine Bekämpfung ohne Verschluss der Wege meist nur vorübergehend wirkt.

Schaben und Kakerlaken

Schaben tauchen meist in Küchen oder Badezimmern auf, oft in Mehrfamilienhäusern, wo sie sich über Rohrleitungen zwischen Wohnungen ausbreiten. Ein einzelnes Tier am Abend ist selten ein Einzelfall — Schaben sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in Ritzen hinter Geräten oder Schränken. Der Fachbetrieb sucht zunächst die Nähbereiche mit Kotspuren und Eihüllen, um das Ausmaß einzuschätzen. Bekämpft wird meist mit Gelköder, der über mehrere Wochen wirkt, da auch versteckte Tiere und Nachkommen erfasst werden müssen. Bei Mehrfamilienhäusern lohnt sich oft eine Abstimmung mit Nachbarwohnungen, da sich der Befall sonst über die Etage zieht.

Wespen und Hornissen

Wespen- und Hornissennester werden vor allem im Sommer gemeldet, oft unter Dachüberständen, in Rollladenkästen oder auf dem Dachboden. Nicht jedes Nest muss entfernt werden — Hornissen stehen unter besonderem Schutz, und ein Umsiedeln oder Belassen ist oft die bessere Lösung, wenn keine unmittelbare Gefährdung besteht. Ein Fachbetrieb schätzt vor Ort ein, wie nah das Nest an Wohn- oder Aufenthaltsbereichen liegt und ob eine Umsiedlung möglich ist. Bei akuter Gefährdung, etwa in der Nähe von Kinderzimmern oder Terrassen, kann eine fachgerechte Entfernung nötig sein. Eigene Versuche mit Wasser oder Rauch enden häufig mit Stichen und lösen das Problem nicht.

Marder

Marder verursachen hier vor allem Schäden an Dachdämmung, Kabeln im Motorraum oder an Dachrinnen. Sie nutzen offene Dachstühle und Zwischenräume unter Dachziegeln als Schlafplatz, besonders in älteren Gebäuden. Da der Marder unter Naturschutz steht, ist eine Tötung oder unsachgemäße Vertreibung nicht erlaubt. Der Fachbetrieb setzt in der Regel auf Vergrämung mit Gerüchen oder Ultraschall in Kombination mit dem dauerhaften Verschluss der Einstiegsstelle. Ohne diesen Verschluss zieht meist innerhalb kurzer Zeit das nächste Tier ein, da der Zugang weiterhin attraktiv bleibt.

So einfach erteilen Sie einen Auftrag

Vom Anruf bis zum Termin

Am Anfang steht ein Anruf, bei dem der Schädling möglichst genau beschrieben wird — Aussehen, Fundort, seit wann das Problem besteht. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung der Dringlichkeit und welcher Betrieb aus der Region geeignet ist. Anschließend wird ein Termin vor Ort vereinbart, bei dem der Befall begutachtet und die Behandlung durchgeführt wird. Je nach Schädling folgt eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Maßnahme gewirkt hat oder ein weiterer Termin nötig ist.

01

Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung

Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.

02

Aufklärung und Beratung

Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:

03

Kosten und Rechnungsabwicklung

Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.

04

Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe

Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:

05

Auftragsbestätigung

Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.

Kostenfrei stornierbar bis 20 Uhr am Vortag — auch dann, wenn Sie es sich einfach anders überlegen.

Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll, Leitung Telefonberatung

Marcus Wöll

Leitung Telefonberatung

Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.

Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Schädlingsbekämpfer im Schutzanzug mit Schleier und Atemmaske behandelt eine Fuge unter dem Firstziegel
Wenn das Amt mitredet

Meldepflichten und Zuständigkeit

Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.

Ratten im Mehrfamilienhaus Vermieter und Hausverwaltungen sind zur Bekämpfung verpflichtet. Bleibt sie aus, kann das Gesundheitsamt sie anordnen.
Schaben im Lebensmittelbetrieb Gastronomie, Bäckerei, Kantine: Befall ist der Lebensmittelüberwachung zu melden, die Dokumentation gehört ins HACCP-Konzept.
Bettwanzen in Gemeinschaftsunterkünften Heime, Unterkünfte und Pflegeeinrichtungen unterliegen besonderen Hygienepflichten.

Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.

Zum Mitnehmen

Formulare und Leitfäden

Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.

Qualifikation

Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür

Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.

Zertifizierungen und Sachkundenachweise

  • Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
  • TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
  • Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
  • Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
  • VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
  • EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
  • Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise

Ausbildung bei anerkannten Instituten

  • IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
  • FHTFacility Hygiene Technologie
  • TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung

Mitgliedschaft in Fachverbänden

  • DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
  • SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West

Auch am Telefon geschult

  • Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Wirksamkeit

Warum professionelle Mittel?

Wer selbst zur Ameisendose oder zum Wespenspray greift, behandelt meist nur das Symptom. Ein Nest im Garten, das oberflächlich besprüht wird, teilt sich häufig, statt zu verschwinden — die Kolonie zieht in mehrere kleinere Nester um. Bei Waschbären oder Mardern kommt hinzu, dass beide Arten unter Naturschutz stehen und eine unsachgemäße Vertreibung rechtliche Folgen haben kann. Auch bei Bettwanzen ist Fachwissen gefragt: Eier überstehen viele Hausmittel, sodass ein Befall nach vermeintlichem Erfolg zurückkehrt. CMB übernimmt dabei die Einschätzung am Telefon: welcher Schädling es ist, wie dringend das Problem ist, und welcher Betrieb aus der Region dafür geeignet ist. Die Arbeiten selbst führt CMB nicht aus — das erledigen selbstständige Fachbetriebe vor Ort, die auf den jeweiligen Schädling und die baulichen Gegebenheiten spezialisiert sind. Diese Aufteilung sorgt dafür, dass am Telefon jemand mit Erfahrung zuhört, und vor Ort jemand mit dem passenden Werkzeug anpackt. Für den Anrufer bedeutet das vor allem: eine Anlaufstelle, die die Suche nach dem richtigen Betrieb übernimmt.

01

Deutlich wirksamer

Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.

02

Langfristig effektiv

Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.

03

Sicherer

Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.

Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.

Kosten

Was eine Bekämpfung in Herrenberg kostet

Eine Bekämpfung kostet zwischen 150 und 500 Euro pro Besuch, je nach Aufwand meist ein bis vier Besuche. Den Preis treibt vor allem die Art des Schädlings: ein einzelnes Ameisennest im Garten ist günstiger zu behandeln als ein Bettwanzenbefall über mehrere Zimmer, der mehrere Termine im Abstand von Wochen braucht. Auch die Zugänglichkeit spielt eine Rolle — ein Wespennest unter dem Dachüberstand erfordert unter Umständen ein Hubsteiger, ein Wachsbärenbefall im Dachboden eine gründlichere Suche nach Einstiegsstellen. Bei Ratten und Mäusen hängt der Aufwand davon ab, wie viele Zugänge verschlossen werden müssen. Die genannte Preisspanne ist eine grobe Orientierung — der tatsächliche Betrag hängt vom Einzelfall ab und wird beim Termin vor Ort konkret besprochen. Nachkontrollen sind bei manchen Schädlingen im Preis enthalten, bei anderen werden sie separat berechnet. Am Telefon lässt sich anhand der Beschreibung meist schon grob einschätzen, in welchem Bereich der Preis liegen wird, eine verbindliche Aussage gibt es aber erst nach der Begutachtung vor Ort.
150 – 500 €pro Besuch, je nach Aufwand
1 – 4Besuche, je nach Befall
0 €Anfahrt, auch in Herrenberg
Aus der täglichen Arbeit

So sehen typische Aufträge aus

Wespennest im Rollladenkasten

Einfamilienhaus, Sommer

Der häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.

Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs

Gewerbe, ganzjährig

Hier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.

Bettwanzen nach einer Reise

Mietwohnung, jede Jahreszeit

Ein Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.

Marder im Dachstuhl

Altbau, Frühjahr und Herbst

Der Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.

Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.

Fragen & Antworten

Was Anrufer aus Herrenberg am häufigsten wissen wollen

Was kostet ein Kammerjäger in Herrenberg?

Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 500 Euro pro Besuch, je nach Schädling und Aufwand sind ein bis vier Besuche nötig. Ein einzelnes Ameisennest ist meist günstiger als ein Bettwanzenbefall über mehrere Räume, der mehrere Termine erfordert. Auch die Zugänglichkeit — etwa ein Wespennest unter dem Dach — kann den Preis beeinflussen. Am Telefon lässt sich anhand der Beschreibung eine erste Einschätzung geben, verbindlich wird der Preis aber erst nach Begutachtung vor Ort. Nachkontrollen sind je nach Schädling im Preis enthalten oder werden separat berechnet. Wer mehrere Angebote vergleicht, sollte auf die Zahl der eingeplanten Besuche achten, nicht nur auf den Preis pro Termin.

Wie schnell ist jemand in Herrenberg vor Ort?

Das hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Dringlichkeit des Falls ab. Am Telefon wird zunächst eingeschätzt, wie akut das Problem ist — ein Wespennest über der Terrasse im Sommer wird anders priorisiert als ein Ameisennest im Garten. Eine feste Reaktionszeit lässt sich pauschal nicht nennen, da sie von der aktuellen Auslastung des zuständigen Betriebs abhängt. Bei der Anfrage wird versucht, einen möglichst zeitnahen Termin zu vereinbaren, insbesondere wenn Kinder, Haustiere oder Lebensmittelbetriebe betroffen sind. Die konkrete Terminplanung erfolgt direkt mit dem vermittelten Betrieb.

Muss ich für die Anfahrt nach Herrenberg zahlen?

Das hängt vom beauftragten Betrieb und der Entfernung zum jeweiligen Standort ab. Innerhalb der Kernstadt und der umliegenden Ortsteile ist eine Anfahrtspauschale in vielen Fällen bereits in den genannten Preisen enthalten, bei größerer Entfernung oder kurzfristigen Terminen kann sie separat berechnet werden. Am Telefon wird das vor der Terminvereinbarung besprochen, sodass keine unerwarteten Kosten entstehen. Wer im Umland wohnt, etwa in Richtung Gärtringen oder Bondorf, sollte die Anfahrt bei der Anfrage konkret ansprechen, da sich die Regelung von Betrieb zu Betrieb unterscheiden kann.

Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?

Das kommt auf die Ursache an. Ist der Befall auf bauliche Mängel zurückzuführen, etwa undichte Fassaden oder offene Dachdurchführungen, liegt die Kostentragung meist beim Vermieter. Hat der Mieter den Befall selbst verursacht, etwa durch mangelnde Hygiene oder mitgebrachte Möbel mit Bettwanzen, kann die Kostenfrage anders liegen. In vielen Fällen lohnt sich vorab ein Blick in den Mietvertrag oder eine Rücksprache mit dem Vermieter, bevor ein Termin beauftragt wird. Der Fachbetrieb selbst nimmt zu dieser rechtlichen Frage keine Stellung, sondern führt die Bekämpfung im Auftrag der Person durch, die den Termin vereinbart.

Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?

Das hängt vom jeweiligen Fachbetrieb ab, der den Einsatz übernimmt. Manche bieten Termine am frühen Abend oder am Wochenende an, insbesondere wenn Gewerbebetriebe wie Restaurants oder Bäckereien betroffen sind, die tagsüber nicht schließen können. Bei der telefonischen Anfrage wird geklärt, welcher Betrieb für den konkreten Fall verfügbar ist und ob ein Termin außerhalb der üblichen Zeiten möglich ist. Eine pauschale Zusage für alle Fälle lässt sich nicht geben, da die Verfügbarkeit je nach Auslastung und Region schwankt.

Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?

Das hängt vom Schädling ab. Bei Bettwanzen hilft es, befallene Textilien nicht im ganzen Haus zu verteilen, sondern möglichst in einem Raum zu belassen. Bei Ameisen oder Schaben ist es hilfreich, die Laufwege und Fundorte zu notieren, damit der Fachbetrieb gezielt suchen kann. Bei Wespen- oder Hornissennestern sollte der Bereich um das Nest gemieden werden, um Stiche zu vermeiden. Grundsätzlich gilt: keine eigenen Sprühmittel oder Hausmittel anwenden, bevor der Fachbetrieb da war, da das die Einschätzung vor Ort erschweren kann. Genauere Hinweise gibt es am Telefon, abgestimmt auf den jeweiligen Fall.
Gewerbe, Kommunen und Behörden

Wenn Bekämpfung allein nicht reicht

Gewerbebetriebe wie Bäckereien, Gastronomie oder Lebensmittelläden unterliegen der Lebensmittelhygiene-Verordnung und müssen Schädlingsbekämpfung dokumentieren können. Bei einer Kontrolle durch das Gesundheitsamt wird oft ein Nachweis über regelmäßige Kontrollen oder durchgeführte Maßnahmen verlangt. Auch Hotels und Pensionen fragen häufiger wegen Bettwanzen oder Schaben an, da hier der Ruf schnell leidet. Ein Fachbetrieb stellt nach Einsätzen ein Protokoll aus, das bei Bedarf vorgelegt werden kann. Für Gewerbebetriebe empfiehlt sich zudem ein Wartungsvertrag mit festen Kontrollterminen, statt erst bei akutem Befall zu reagieren.

Und wie können wir helfen?

Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen

Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.

01

Materialschädlinge

Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.

TypischHolzwurm, Kleidermotten, Teppichkäfer
GefahrMaterialverlust, strukturelle Schäden, kostspielige Reparaturen
LösungFrüherkennung, Fraßschutz und gezielte Behandlung der befallenen Bauteile.
02

Vorratsschädlinge

Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.

TypischMehlmotte, Kornkäfer, Speckkäfer
GefahrKontamination, wirtschaftliche Verluste, Probleme bei der Kontrolle
LösungBefallene Ware entfernen, Eintragsweg finden, Monitoring einrichten.
03

Hygieneschädlinge

Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.

TypischRatten, Mäuse, Schaben, Fliegen
GefahrSalmonellen, Hantavirus, Leptospirose
LösungKöderstationen, biologische Verfahren, Verschluss der Laufwege.
04

Lästlinge

Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.

TypischWespen, Silberfischchen, Ameisen, Kellerasseln
GefahrStiche, Allergiereaktionen, eingeschränkte Nutzung von Balkon und Garten
LösungNest lokalisieren, wo möglich umsiedeln, Zugänge dauerhaft schließen.

Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.

Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Einsatzfahrzeug mit ausgeklapptem Tisch und aufgereihten Köderstationen vor einem Wohnhaus

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.

Ein Ameisennest im Garten, ein Waschbär auf dem Dachboden oder der Verdacht auf Bettwanzen im Schlafzimmer — in allen Fällen lohnt sich ein Anruf, bevor das Problem größer wird. Am Telefon wird geklärt, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt, wie dringend die Lage ist und welcher Fachbetrieb aus der Region den Termin übernehmen kann. Das gilt für die Kernstadt genauso wie für Ortsteile wie Gültstein, Affstätt oder Kuppingen. Wer unsicher ist, ob ein Termin nötig ist, kann das ebenfalls telefonisch klären, bevor Kosten entstehen.

Nachweise unserer FachbetriebeWir fragen sie ab, bevor ein Betrieb ins Netzwerk kommt.

Sachkunde Gesundheitsschutz TRGS-Schein Gefahrstoffe Sachkunde Wirbeltiere TÜV Akademie IPMpro Institut FHT Hygienetechnik DSV SBVWEST HACCP-Dokumentation
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