WASCHBÄREN BEKÄMPFEN

Wie man
Waschbären los wird

Waschbären

Waschbären zählen in Deutschland zu den am schnellsten wachsenden Neozoen-Populationen. Ursprünglich nicht heimisch, haben sie sich in vielen Regionen stark ausgebreitet und sind heute häufig in Wohngebieten anzutreffen. Mit ihrer hohen Intelligenz, Kletterfähigkeit und Kraft dringen sie mühelos in Dachböden, Schuppen oder Zwischendecken ein. Dabei verursachen sie nicht nur Lärm, sondern richten auch erhebliche Schäden an Dämmmaterial, Holz und elektrischen Installationen an.

GRÖSSE

40-70 cm Körper
20-40 cm Schwanz

FARBE

graubraun, dunkle Beine, markante schwarze Gesichtsmaske

GEWICHT

4 – 14 kg

DRINGLICHKEIT

hoch

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Waschbären- Ein Überblick

In Deutschland breiten sich Waschbären seit vielen Jahren zunehmend aus. Obwohl sie ursprünglich aus Nordamerika stammen und vor allem in Wäldern leben, suchen sie immer häufiger auch Dachböden, Schuppen und Wohnhäuser als Unterschlupf. Dort können sie nicht nur Lärm und starken Geruch verursachen, sondern auch erheblichen materiellen Schaden anrichten. Wenn Sie also feststellen, dass ein Waschbär sich bei Ihnen eingenistet hat, sollten Sie schnell handeln, um weitere Schäden und Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Inhaltsverzeichnis
ART DER WASCHBÄREN

Arten und wie sie sich unterscheiden

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich bei einem Waschbärbefall um eine der in Deutschland häufig vorkommenden Unterarten oder regionalen Populationen handelt, die sich in Verhalten, Größe und Lebensraum leicht unterscheiden.

Der gemeine Waschbär (Procyon lotor)

Der in Deutschland am weitesten verbreitete Waschbär ist der sogenannte Gemeine Waschbär, der ursprünglich aus Nordamerika stammt. Diese Art ist äußerst anpassungsfähig und lebt sowohl in Wäldern als auch in urbanen Räumen. Waschbären nutzen Dachböden, Gärten und Schuppen als Nist- und Rückzugsorte und finden dort ideale Bedingungen, um sich fortzupflanzen.

Typisch für den Gemeinen Waschbären sind die schwarze Gesichtsmaske, der buschige geringelte Schwanz und das graubraune Fell. Durch ihre hohe Intelligenz und Geschicklichkeit können sie Türen, Fenster, Mülltonnen oder sogar Rollläden öffnen, was den Befall in Wohngebieten zusätzlich begünstigt.

In der Paarungszeit oder wenn Jungtiere vorhanden sind, erhöht sich die Aktivität deutlich. Geräusche wie Poltern, Kratzen oder Trippeln auf dem Dachboden sind häufige Hinweise. Da Waschbären nicht nur Lärm verursachen, sondern auch Dämmmaterial herausreißen und durch ihren Kot Gesundheitsrisiken darstellen, sollte ein Befall stets zeitnah professionell behandelt werden.

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Lebensweise und -dauer

Ernährungstyp

Allesfresser (Obst, Nüsse, Insekten, Kleintiere, Abfälle)

Lebensdauer

3–5 Jahre in der Natur, bis zu 12 Jahre in städtischen Gebieten

Natürliche Feinde

Füchse, Luchse, Greifvögel – in Städten kaum natürliche Feinde

Waschbären leben meist als Einzelgänger, kommen jedoch zur Paarungszeit oder bei reichlichem Nahrungsangebot auch in kleineren Gruppen vor. Sie sind äußerst anpassungsfähig und nutzen sowohl Wälder als auch urbane Räume wie Dachböden, Gartenhäuser oder Garagen als Lebensraum. Besonders in Städten finden sie durch Mülltonnen, Kompost und leicht zugängliche Futterquellen optimale Bedingungen. Ihre hohe Intelligenz ermöglicht es ihnen, Türen, Behälter und sogar Fenster zu öffnen. Da Waschbären in besiedelten Gebieten kaum natürliche Feinde haben, können sich lokale Populationen schnell vergrößern, was eine professionelle Kontrolle häufig unerlässlich macht.

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Gefahren eines Waschbärbefalls

Waschbären gehören zu den stärksten Materialschädlingen im urbanen Umfeld, da sie auf der Suche nach Nistplätzen Dächer, Dämmstoffe und Holzverkleidungen aufreißen können. Ein Befall führt häufig zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz, da die Tiere mit ihren kräftigen Pfoten Ziegel verschieben, Dämmmaterial herausreißen oder sich über Zwischendecken Zugang verschaffen. Dies kann langfristig die Energieeffizienz eines Gebäudes beeinträchtigen und teure Reparaturen nach sich ziehen.

Gesundheitlich relevant ist vor allem der Kot der Tiere, der Parasiten wie den Waschbärspulwurm enthalten kann. Dieser stellt insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Haustiere ein ernstzunehmendes Risiko dar. Darüber hinaus können die Tiere durch Urin und Nester starke Gerüche verursachen, die sich in Holz und Dämmstoffen festsetzen und nur schwer zu entfernen sind.

Zusätzlich kommt es nicht selten zu Beschädigungen an Kabeln, Lüftungsschächten und Installationen, wenn Waschbären diese als Kletter- oder Nagehilfe nutzen. Dies kann bis hin zu Kurzschlüssen oder Funktionsstörungen von Geräten führen. Auch in privaten Haushalten können Waschbären Lebensmittel kontaminieren und Müllbereiche großflächig verwüsten — ein hygienisches Problem, das sich ohne professionelle Maßnahmen meist rasch verschlimmert.

Bekämpfung von Waschbären

Da Waschbären unter das Jagd- und Naturschutzrecht fallen, darf ihre Vertreibung oder Umsiedlung ausschließlich durch geschulte Fachkräfte erfolgen. Ein eigenständiges Vorgehen ist nicht nur unwirksam, sondern kann auch zu empfindlichen Bußgeldern führen. Um Waschbären nachhaltig aus einem Gebäude zu entfernen, ist es wichtig, zunächst alle Zugänge zu identifizieren, die die Tiere nutzen, um sich in Dachböden, Zwischendecken oder Schuppen einzunisten.

Im ersten Schritt wird beurteilt, ob Jungtiere vorhanden sind. In solchen Fällen ist besondere Vorsicht geboten, da eine Mutter sehr aggressiv reagieren kann, wenn sie ihren Nachwuchs gefährdet sieht. Fachkundige Schädlingsbekämpfer sorgen dafür, dass die Tiere schonend vergrämt oder kontrolliert umgesetzt werden, ohne sie zu verletzen oder Stresssituationen zu erzeugen.

Nach der erfolgreichen Entfernung ist die Sicherung des Gebäudes entscheidend. Alle potenziellen Einstiegsmöglichkeiten — darunter beschädigte Ziegel, offene Lüftungsschächte oder lockere Holzverkleidungen — müssen fachgerecht verschlossen werden, damit kein erneuter Befall entsteht. Ebenso wichtig ist die anschließende Reinigung und Desinfektion, da Kot und Urin starke Geruchs- und Gesundheitsrisiken darstellen.

Hausmittel wie Geräusche, Licht oder Essig zeigen in der Regel kaum Wirkung, da Waschbären sehr intelligent sind und sich schnell an solche Störungen gewöhnen. Wer einen sicheren, dauerhaften Erfolg erzielen möchte, kommt daher um den Einsatz eines professionellen Schädlingsbekämpfers nicht herum.

Marcus Wöll
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