Marder — was Sie wissen sollten
Im globalen Maßstab existieren zahlreiche Marderarten, von denen viele als Plagegeister gefürchtet werden, aber auch als Haustiere gehalten oder wegen ihres Pelzes gejagt und gezüchtet werden. Einige Arten sind bereits ausgestorben. In Europa sind nur zwei Arten heimisch: der Baummarder und der Steinmarder. Letzterer ist bekannt dafür, Kabel zu zernagen und auf Dachböden sein Unwesen zu treiben, während er auch gerne in Hühnerställe oder Taubenverschläge eindringt und dort in der Regel alle Tiere tötet. Aus diesem Grund beschränken wir uns in diesem Überblick auf den Steinmarder, der auch als Hausmarder bekannt ist, da er sich am häufigsten in der Nähe von Menschen aufhält.
Marder: die Arten im Vergleich
Zur Gattung der Marder (Martes) gehören der Baummarder (Martes martes) und der Steinmarder (Martes foina)
Steinmarder
Wie alle anderen Marderarten besitzt der Steinmarder (Martes foina) einen langen Rumpf mit kurzen Beinen und einen buschigen Schwanz. Er erreicht eine Größe von etwa 60 bis 85 cm, wobei der Schwanz normalerweise zwischen 20 und 30 cm lang ist. Sein Fell variiert von graubraun bis rötlich braun und weist einen weißen, nach unten gegabelten Fleck auf der Brust auf, der oft bis zu den Beinen reicht. Im Unterschied zu den meisten anderen Marderarten hat der Steinmarder in der Regel eine helle Nase.
Baummarder

Obwohl der Baummarder dem Steinmarder sehr ähnlich sieht, hat er einige markante Unterschiede. Zum Beispiel ist der Fleck auf seiner Brust gelblicher und nicht gegabelt, und er hat eine schwarze Nase. Aufgrund der unterschiedlichen Lebensräume beider Arten ist eine Verwechslung jedoch in der Regel unwahrscheinlich. Im Gegensatz zum Steinmarder lebt der Baummarder ausschließlich in Waldgebieten und vermeidet menschliche Nähe. Aus diesem Grund werden Sie normalerweise keinen Baummarder in Ihrem Auto oder auf Ihrem Dachboden antreffen.
Was kostet die Bekämpfung von Mardern?
Der Preis hängt davon ab, wie weit der Befall fortgeschritten ist und wie gut die Verstecke zugänglich sind. Als Rahmen: 500 bis 1.500 € pro Einsatz. Wer früh anruft, bleibt am unteren Ende — ein junger Befall ist mit einem Termin erledigt, ein etablierter selten.
Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss.
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Was Sie am Telefon bekommen, bevor irgendwer losfährt: die wahrscheinliche Art, eine Einschätzung der Dringlichkeit und einen Preisrahmen für Ihren Fall. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.


