
Kammerjäger für Berlin und Umgebung
- Vor Ort in Berlin und 27 weiteren Orten
- In allen 174 Ortsteilen von Berlin
- 3.426.354 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Waschbären — und sechs weitere Bereiche in Berlin
Großstadt mit viel Altbau, dichter Bebauung und engen Hinterhöfen: Diese Kombination sorgt in Berlin für ein breites Spektrum an Schädlingsanfragen. Am häufigsten geht es um Waschbären, die sich in Dachböden und Schuppen einnisten, gefolgt von Ameisen in Küchen und Kellern. Auch Wespen- und Hornissennester an Balkonen, Fassaden und Dachüberständen sind ein wiederkehrendes Thema, besonders in den wärmeren Monaten.
Die Bausubstanz spielt eine Rolle. Altbauten mit Holzbalkendecken und alten Kellergewölben bieten Nagern und Insekten oft günstige Bedingungen, während Neubauten andere Schwachstellen haben, etwa an Leitungsdurchführungen oder Fassadendämmung. In dicht besiedelten Ortsteilen wie Neukölln, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg begünstigt die Nähe von Wohnungen, Gewerbe und Grünflächen den Kontakt zwischen Mensch und Tier zusätzlich.
Wer ein Problem entdeckt, will meist schnell wissen, womit er es zu tun hat und was jetzt zu tun ist. Genau da setzen wir an: Am Telefon klären wir, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt, wie dringend die Lage ist und welcher Fachbetrieb in der Nähe passt. Die Bekämpfung selbst übernehmen zertifizierte Betriebe vor Ort, abgestimmt auf die jeweilige Wohnlage, ob Altbauwohnung, Reihenhaus oder Gewerbeeinheit.
- Bundesland
- Berlin
- Einwohner
- 3.426.354
- Ortsteile
- 174
- Nachbarorte
- 27
- Gesundheitsamt
- Bezirksamt Mitte von Berlin
- Häufigstes Thema
- Waschbären

Sieben Bereiche für Berlin
Die Anfragen aus Berlin folgen einem klaren Muster: An erster Stelle stehen Waschbären, danach Ameisen, dicht gefolgt von Wespen und Hornissen. Diese Rangfolge zeigt sich auch in unserer täglichen Beratung. Daneben kommen regelmäßig Bettwanzen, Marder, Ratten und Mäuse sowie Schaben und Kakerlaken zur Sprache. Die folgenden Abschnitte gehen auf jedes Thema einzeln ein, mit den Besonderheiten, die in einer dicht bebauten Großstadt eine Rolle spielen.

Waschbären
Waschbären suchen in Berlin bevorzugt Dachböden, Schornsteine und ungesicherte Schuppen als Unterschlupf. Sie sind nachtaktiv, kräftig und geschickt darin, kleine Lücken am Dachrand oder an Lüftungsschächten zu nutzen. Einmal eingezogen, hinterlassen sie Kot, beschädigte Dämmung und teils lautstarken Nachwuchs im Frühjahr. Da Waschbären unter Naturschutz stehen, ist der Umgang mit ihnen rechtlich geregelt: Vergrämen und Ausschluss aus dem Gebäude sind erlaubt, eine Tötung nicht ohne weiteres.
Ein Fachbetrieb prüft die Einstiegsstellen, sichert sie fachgerecht ab und sorgt dafür, dass keine Tiere eingeschlossen werden. Gerade in Ortsteilen mit viel Baumbestand und Altbaudächern ist das ein häufiges Thema. Wer Geräusche über der Decke hört oder Kotspuren findet, sollte das zeitnah abklären lassen, bevor sich Schäden an der Bausubstanz vergrößern.
Waschbären in Berlin
Ameisen
Ameisen gehören zu den häufigsten Anfragen in Berlin, vor allem in Küchen, an Terrassentüren und in Kellerräumen. Sie folgen Duftspuren zu Nahrungsquellen und bauen ihre Nester oft im Mauerwerk, unter Bodenplatten oder in Wandritzen. In Altbauten mit alten Fugen und Rissen finden sie besonders leicht Zugang. Einzelne Ameisen im Sommer sind meist kein Grund zur Sorge, ein durchgehender Ameisenpfad über mehrere Tage schon.
Die Bekämpfung braucht eine genaue Ortung des Nests, da reines Absprühen der sichtbaren Tiere das Problem selten löst. Ein Fachbetrieb setzt je nach Art und Lage Gel-Köder oder andere gezielte Mittel ein, die die Kolonie an der Wurzel treffen. Bei wiederkehrendem Befall lohnt sich eine Nachkontrolle, um sicherzugehen, dass das Nest tatsächlich erloschen ist.
Ameisen in Berlin
Wespen & Hornissen
Wespen- und Hornissennester tauchen in Berlin regelmäßig an Balkonen, unter Dachvorsprüngen und in Rollladenkästen auf. Beide Arten stehen zumindest teilweise unter Schutz, weshalb eine Entfernung nicht einfach in Eigenregie erfolgen sollte. Ein Fachbetrieb schätzt zunächst ein, wie groß das Nest ist, wo genau es sitzt und wie hoch das Risiko für Bewohner ist, etwa bei Allergien oder Nestern in Kopfhöhe.
Je nach Lage wird das Nest umgesiedelt oder fachgerecht entfernt, mit Schutzausrüstung und den passenden Geräten. In dicht bebauten Ortsteilen mit vielen Balkonen und Innenhöfen ist die Nähe zu Nestern besonders hoch, was die Zahl der Anfragen in den Sommermonaten erklärt. Wer ein Nest entdeckt, sollte Abstand halten und den Bereich nicht selbst besprühen.
Wespen & Hornissen in Berlin
Bettwanzen
Bettwanzen verbreiten sich in Berlin vor allem über Reisegepäck, Second-Hand-Möbel und in Mehrfamilienhäusern auch über Wände und Steckdosenleitungen zwischen Wohnungen. Sie sind schwer zu entdecken, da sie sich tagsüber in Ritzen von Betten, Sockelleisten und Möbeln verstecken und nachts aktiv werden. Erste Hinweise sind kleine Blutspuren auf der Bettwäsche oder Stichreihen auf der Haut.
Eine Behandlung erfordert mehrere Schritte: eine genaue Inspektion, meist eine Hitze- oder Kontaktmittelbehandlung und mindestens eine Nachkontrolle, da Eier die erste Behandlung überstehen können. In Mehrfamilienhäusern ist es sinnvoll, Nachbarwohnungen mit einzubeziehen, um eine erneute Ausbreitung zu verhindern. Wegen der dichten Bebauung mit vielen Mietwohnungen ist das in der Stadt ein wiederkehrendes Thema, das schnelles Handeln verlangt.
Bettwanzen in Berlin
Marder
Marder machen sich in Berlin vor allem im Motorraum parkender Autos und auf Dachböden bemerkbar. Im Auto sind angeknabberte Kabel und Schläuche ein typisches Zeichen, auf dem Dachboden sind es Kratzgeräusche in der Nacht und ein beißender Geruch durch Kot und Urin. Marder sind territorial und markieren ihr Revier, was das Vertreiben erschwert, wenn nicht auch die Zugangswege gesichert werden.
Ein Fachbetrieb kombiniert deshalb meist Vergrämung mit dem dauerhaften Verschließen von Einstiegsstellen am Dach oder an der Fassade. In Ortsteilen mit viel Grünfläche und älterer Bebauung, etwa mit Gärten und Nebengebäuden, kommt das häufiger vor als in reinen Neubaugebieten. Wer den Verdacht auf Marderbefall hat, sollte die Einstiegspunkte nicht vorschnell selbst verschließen, solange sich noch Tiere im Gebäude befinden.
Marder in Berlin
Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse sind in einer Großstadt mit dichter Kanalisation, vielen Hinterhöfen und Gewerbeflächen ein Dauerthema. Ratten bewegen sich oft entlang von Kanalisation, Kellerabgängen und Müllstandorten, Mäuse dringen eher über kleine Ritzen in Wohnungen und Vorratsräume ein. Nagespuren an Kabeln und Verpackungen, Kotspuren und nächtliche Geräusche in Wänden sind typische Hinweise.
Da beide Arten sich schnell vermehren, ist zügiges Handeln wichtig, bevor sich ein einzelnes Tier zu einem größeren Befall entwickelt. Die Bekämpfung erfolgt meist mit einer Kombination aus Fallen, Ködersystemen und dem Verschließen von Eintrittsstellen, abgestimmt auf die baulichen Gegebenheiten vor Ort. In Gewerbeeinheiten und Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Kanalisation ist häufig eine hausübergreifende Lösung nötig, damit das Problem nicht in andere Einheiten weiterzieht.
Ratten & Mäuse in Berlin
Schaben
Schaben und Kakerlaken treten in Berlin vor allem in Mehrfamilienhäusern, Gastronomiebetrieben und Gebäuden mit gemeinsamer Wasser- und Wärmeversorgung auf. Sie bevorzugen warme, feuchte Ecken wie hinter Küchengeräten, unter Spülen oder in Bad- und Kellerräumen und breiten sich über Rohrleitungen und Fugen zwischen Wohnungen aus. Ein einzelnes Tier am Tag ist meist ein Hinweis auf einen größeren Bestand, da Schaben überwiegend nachtaktiv sind.
Die Bekämpfung braucht in der Regel mehrere Behandlungsschritte mit Gelködern oder anderen Mitteln sowie eine Nachkontrolle nach einigen Wochen, um Nachschlupf aus Eiern zu erfassen. In Mietshäusern ist eine Abstimmung mit Nachbarwohnungen oft notwendig, da eine Einzelbehandlung sonst wirkungslos bleibt. Wer Schaben entdeckt, sollte zeitnah handeln, da sich der Befall sonst schnell ausweitet.
Schaben in BerlinBerlin und Umgebung
Die Anfragen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet, mit Schwerpunkten je nach Bebauung. In dicht besiedelten Ortsteilen wie Neukölln, Kreuzberg und Friedrichshain sind es vor allem Schaben, Bettwanzen und Ratten, begünstigt durch enge Bebauung und viele Mehrfamilienhäuser.
In grüneren Lagen wie Lichterfelde oder Reinickendorf treten eher Waschbären und Marder auf, da hier mehr Gärten und Dachböden mit Zugang nach außen vorhanden sind. Mitte und Charlottenburg mit ihrer Mischung aus Wohnen und Gewerbe sehen häufiger Wespen- und Ameisenanfragen aus Gastronomie und Bürogebäuden. In Marzahn und Hellersdorf spielt die Plattenbauweise eine eigene Rolle bei Zugangswegen für Nager.
In allen Ortsteilen
und 160 weitere Ortsteile
Auch außerhalb der Stadtgrenze sind Fachbetriebe erreichbar. Glienicke/Nordbahn liegt rund 15,4 Kilometer entfernt, Schönefeld etwa 16,5 Kilometer, Kleinmachnow rund 16,7 Kilometer. Etwas weiter liegen Hoppegarten mit 17,0 Kilometern, Panketal mit 18,0 Kilometern und Blankenfelde-Mahlow mit 19,1 Kilometern Luftlinie. Wer im Umland wohnt, kann sich ebenfalls an uns wenden.
Auch in der Nachbarschaft
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Vom Anruf bis zum Termin
Ein Einsatz beginnt mit einem Anruf, bei dem wir den Schädling anhand der Beschreibung eingrenzen und die Dringlichkeit einschätzen. Danach wählen wir einen passenden Fachbetrieb aus der Region aus und vereinbaren einen Termin vor Ort. Der Betrieb prüft die Lage, führt die notwendige Behandlung durch und erklärt, welche Schritte als Nächstes anstehen. Bei den meisten Schädlingen folgt eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Maßnahme gewirkt hat oder ob nachgebessert werden muss.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Was eine Bekämpfung in Berlin kostet
Ein Besuch durch einen Fachbetrieb kostet in der Regel zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig vom Aufwand. Meist sind ein bis vier Besuche nötig, je nachdem, um welchen Schädling es sich handelt und wie weit der Befall fortgeschritten ist. Eine einzelne Wespennest-Entfernung liegt oft am unteren Ende dieser Spanne, während eine Bettwanzen- oder Schabenbehandlung mit mehreren Terminen und Nachkontrollen insgesamt teurer wird.
Den Preis treiben vor allem die Zugänglichkeit des Befallsorts, die Größe der Fläche, die behandelt werden muss, und die Frage, ob bauliche Maßnahmen wie das Verschließen von Einstiegsstellen notwendig sind. Auch die Art des Schädlings spielt eine Rolle: Waschbären und Marder erfordern oft handwerkliche Sicherungsarbeiten am Dach, während bei Ameisen oder Schaben die Kosten stärker von der Zahl der Behandlungstermine abhängen.
Am Telefon geben wir eine erste Einschätzung, eine verbindliche Kalkulation erfolgt aber erst nach Besichtigung vor Ort durch den zuständigen Betrieb, da sich die tatsächlichen Kosten erst dann genau beziffern lassen.
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
|---|---|
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Warum professionelle Mittel?
Wer Schädlinge selbst bekämpfen will, greift oft zu Mitteln aus dem Baumarkt, die das sichtbare Problem lindern, aber die Ursache nicht beseitigen. Gerade in einer dicht bebauten Stadt mit vielen aneinandergrenzenden Wohnungen kann eine unvollständige Behandlung dazu führen, dass sich Schaben, Bettwanzen oder Ameisen in Nachbarwohnungen weiterverbreiten, statt zu verschwinden. Bei geschützten Arten wie Wespen, Hornissen oder Waschbären kommt hinzu, dass eine eigenmächtige Entfernung rechtlich problematisch sein kann. Ein zertifizierter Fachbetrieb kennt die zulässigen Methoden, arbeitet mit geeigneter Schutzausrüstung und kann bauliche Schwachstellen wie undichte Dachanschlüsse oder Kellerdurchbrüche erkennen, die für Laien oft unsichtbar bleiben.
Wichtig zur Einordnung: CMB selbst führt keine Bekämpfung durch. Am Telefon wird der Schädling bestimmt, die Dringlichkeit eingeschätzt und ein selbstständiger, zertifizierter Fachbetrieb aus der Region ausgewählt, der die Arbeiten vor Ort übernimmt. Diese Trennung von Beratung und Ausführung sorgt dafür, dass für jeden Fall ein passend spezialisierter Betrieb zum Einsatz kommt, statt einer pauschalen Lösung für alle Schädlingsarten.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Häufige Fragen aus Berlin
Was kostet ein Kammerjäger in Berlin?
Ein Besuch kostet in der Regel zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig vom Schädling, der Zugänglichkeit des Befallsorts und dem nötigen Aufwand. Bei den meisten Fällen sind ein bis vier Besuche notwendig, etwa für eine Erstbehandlung und eine Nachkontrolle.
Eine einfache Wespennest-Entfernung liegt oft im unteren Bereich der Spanne, während mehrstufige Behandlungen gegen Bettwanzen oder Schaben insgesamt teurer werden können. Am Telefon geben wir eine erste Einschätzung anhand der Beschreibung, eine genaue Kalkulation erfolgt aber erst nach Besichtigung durch den Fachbetrieb vor Ort, da sich der tatsächliche Aufwand erst dann verlässlich beurteilen lässt.
Wie schnell ist jemand in Berlin vor Ort?
Wie schnell ein Termin zustande kommt, hängt von der Dringlichkeit und der Verfügbarkeit der Fachbetriebe in der Region ab. Bei akuten Fällen, etwa einem Wespennest in Kopfhöhe oder starkem Bettwanzenbefall, versuchen wir, zeitnah einen Termin zu organisieren. Bei weniger dringenden Anliegen wie einzelnen Ameisenspuren kann der Termin etwas später liegen. Konkrete Angaben zur Terminverfügbarkeit machen wir erst am Telefon, wenn wir die Lage kennen und wissen, welcher Betrieb in der Nähe passt und Kapazität hat.
Muss ich für die Anfahrt nach Berlin zahlen?
Ob und in welcher Höhe eine Anfahrtspauschale anfällt, hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Entfernung zum Einsatzort ab. Innerhalb der Stadt ist meist keine gesonderte Anfahrt notwendig, bei Einsätzen im weiteren Umland kann sie Teil der Kalkulation sein. Diese Details werden bei der Terminvereinbarung am Telefon transparent besprochen, sodass keine versteckten Kosten entstehen. Die Preisspanne von 150 bis 1.500 Euro pro Besuch versteht sich als Orientierung für die Gesamtleistung inklusive Anfahrt im üblichen Rahmen.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das hängt von der Ursache des Befalls ab. Ist der Befall auf mangelnde Instandhaltung des Gebäudes zurückzuführen, etwa undichte Fassaden oder alte Rohrleitungen, liegt die Verantwortung in der Regel beim Vermieter. Hat der Mieter den Befall durch eigenes Verhalten mitverursacht, etwa durch unzureichende Reinigung, kann die Kostenübernahme anders ausfallen.
In vielen Fällen empfiehlt es sich, den Vermieter oder die Hausverwaltung frühzeitig einzubeziehen, insbesondere bei Mehrfamilienhäusern, in denen mehrere Parteien betroffen sein können. Eine rechtssichere Einschätzung im Einzelfall kann nur unter Berücksichtigung des Mietvertrags und der konkreten Umstände erfolgen.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Bei dringenden Fällen, etwa einem frei zugänglichen Wespennest oder starkem Rattenbefall in einem Gewerbebetrieb, kann ein Einsatz auch außerhalb üblicher Geschäftszeiten organisiert werden. Ob das im Einzelfall möglich ist, hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und dessen Kapazitäten ab. Am Telefon klären wir zunächst die Dringlichkeit und sprechen dann mit einem passenden Betrieb ab, ob ein kurzfristiger oder außerplanmäßiger Termin machbar ist. Eine pauschale Zusage für alle Zeiten und Schädlinge können wir an dieser Stelle nicht geben.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das hängt vom Schädling ab und wird am Telefon besprochen. Bei Bettwanzen ist es oft hilfreich, Bettwäsche und Kleidung vorab heiß zu waschen und den betroffenen Bereich zugänglich zu halten. Bei Ameisen oder Schaben sollte man Küchenschränke und Vorratsräume nicht vorab mit eigenen Mitteln behandeln, da das die professionelle Bekämpfung erschweren kann.
Bei Wespennestern oder Marderbefall reicht es meist, den Bereich abzusichern und nicht selbst einzugreifen. Genaue Hinweise zur Vorbereitung gibt der zuständige Fachbetrieb bei der Terminvereinbarung, abgestimmt auf die konkrete Situation vor Ort.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Lebensmittelhändler und Hotels in Berlin unterliegen besonderen Nachweispflichten im Rahmen der HACCP-Vorgaben. Sie müssen ein funktionierendes Schädlingsmonitoring nachweisen können, etwa durch dokumentierte Kontrollen und Kammerjäger-Berichte, die bei behördlichen Prüfungen vorgelegt werden.
Auch Hausverwaltungen mit größeren Wohnanlagen setzen zunehmend auf regelmäßige Kontrollen, um Befall frühzeitig zu erkennen, bevor er sich über mehrere Einheiten ausbreitet. Fachbetriebe erstellen für Gewerbekunden entsprechende Protokolle und können auf Wunsch feste Kontrollintervalle einrichten. Das betrifft vor allem Küchen, Lagerräume und Kühlbereiche, in denen sich Schaben, Ameisen oder Nager bevorzugt aufhalten.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ein Schädlingsproblem wird selten von allein kleiner. Je länger gewartet wird, desto aufwendiger wird häufig die Behandlung, insbesondere bei Bettwanzen, Schaben oder Nagern, die sich schnell vermehren. Ein Anruf genügt, um den Schädling einzugrenzen, die Dringlichkeit einzuschätzen und einen passenden Fachbetrieb in der Region zu finden. Ob Waschbär auf dem Dachboden, Wespennest am Balkon oder Ameisen in der Küche: Wir klären am Telefon, worum es sich handelt, und sorgen dafür, dass sich jemand mit der passenden Erfahrung darum kümmert.
