
Kammerjäger in Landshut — Marder und sechs weitere Bereiche
- 60.488 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
- In allen 20 Ortsteilen von Landshut
- Vor Ort in Landshut und 2 weiteren Orten im Landkreis Landshut
Marder führen die Anfragen an
Ein gemeldeter Marderbefall im Dachboden beginnt meist nachts, mit Kratzen und Poltern über der Decke. In Altbauten mit Holzbalkendecken und ungedämmten Dachstühlen finden Marder leicht einen Weg nach innen, besonders wenn Dachziegel locker sitzen oder alte Lüftungsschächte offen stehen. Solche Bausubstanz ist in der Region keine Seltenheit, und genau deshalb ist die Frage nach dem Marder hier die häufigste Anfrage überhaupt.
Die kreisfreie Stadt liegt eingebettet im Landkreis Landshut, mit Ortsteilen, die vom dichter bebauten Kern bis zu locker besiedelten Randlagen reichen. Diese Mischung aus Geschossbau, Einfamilienhäusern und landwirtschaftlich geprägten Höfen sorgt für unterschiedliche Schädlingsprobleme: In Mehrfamilienhäusern sind es eher Schaben und Bettwanzen, in Gärten und Nebengebäuden eher Waschbären, Wespen oder Ratten.
Wer hier anruft, bekommt zunächst eine Einschätzung am Telefon: Um welches Tier geht es, wie akut ist die Lage, welcher Betrieb kann kurzfristig kommen. Erst danach folgt der Termin vor Ort. Das gilt für ein einzelnes Reihenhaus genauso wie für einen gewerblich genutzten Lagerraum am Stadtrand.
- Landkreis
- Landkreis Landshut
- Bundesland
- Bayern
- Einwohner
- 60.488
- Ortsteile
- 20
- Nachbarorte
- 2
- Gesundheitsamt
- Landratsamt Landshut
- Häufigstes Thema
- Marder

Landshut und Umgebung
Das Einzugsgebiet reicht über die Stadtgrenze hinaus in den umgebenden Landkreis. Nachbarorte wie Vilsbiburg (rund 18 km Luftlinie) und Rottenburg a.d.Laaber (rund 21 km Luftlinie) gehören ebenso zum Versorgungsgebiet wie die Ortsteile selbst. Fachbetriebe decken damit sowohl den dichter besiedelten Kern als auch ländlichere Randlagen im Umland ab.
Die Stadt gliedert sich in 20 Ortsteile, darunter Stallwang, Wolfsteinerau, Siebensee, Schweinbach, Schönbrunn, Salzdorf, Sallmannsberg, Münchnerau, Moniberg, Löschenbrand, Hagrain, Gündlkoferau, Frauenberg und Entenau. Die Bandbreite reicht von dichter bebauten Lagen bis zu Ortsteilen mit deutlich ländlichem Charakter, oft mit Gärten, Nebengebäuden und älterer Bausubstanz. Das wirkt sich auf die Schädlingslage aus: In den ländlicher geprägten Ortsteilen sind Marder, Waschbären und Wespennester im Freien häufiger Thema, während in den dichter besiedelten Bereichen eher Schaben, Ameisen und Bettwanzen in Wohnungen im Vordergrund stehen.
In allen Ortsteilen
und 6 weitere Ortsteile
Wer im Umland wohnt, muss nicht auf einen Betrieb aus der Stadt selbst warten. Auch Vilsbiburg, rund 18 Kilometer Luftlinie entfernt, und Rottenburg a.d.Laaber, rund 21 Kilometer entfernt, liegen im Einzugsgebiet. Die Auswahl des Betriebs erfolgt nach der telefonischen Einschätzung, unabhängig davon, ob die Adresse in der Stadt oder im Landkreis liegt.
Auch in der Nachbarschaft
Dienstleistungen der Schädlingsbekämpfung
Die meisten Anfragen aus der Stadt drehen sich um Marder, die sich im Dachboden einnisten. Dicht gefolgt von Schaben und Kakerlaken, vor allem in Küchen und Mehrfamilienhäusern, sowie Waschbären, die Speicher und Schuppen als Unterschlupf nutzen. Daneben kommen Ameisen, Bettwanzen, Ratten und Mäuse sowie Wespen und Hornissen vor — mit jeweils eigenem Vorgehen und eigener Dringlichkeit. Die folgenden Abschnitte erklären, was bei welchem Schädling zu tun ist.

Marder
Marder gelten hier als das drängendste Thema, und das mit gutem Grund: Sobald sich ein Tier im Dachboden eingerichtet hat, wird es laut, vor allem in den Abend- und Nachtstunden. Dazu kommen Kotspuren, zerbissene Kabel und ein beißender Geruch. Ein Fachbetrieb prüft zunächst die Einstiegsstellen am Dach, denn ohne deren Verschluss kehrt der Marder zurück.
Da Marder unter Naturschutz stehen, ist reine Vergrämung meist der richtige Weg, keine Tötung. Wichtig ist die Reihenfolge: erst vertreiben, dann die Öffnungen dauerhaft verschließen. Wer den Verdacht hat, sollte nicht zu lange warten, denn ein einmal eingenisteter Marder bringt oft im Frühjahr Nachwuchs mit.
Marder in Landshut
Schaben
Schaben und Kakerlaken sind die zweithäufigste Anfrage aus der Stadt, meist aus Küchen, Mehrfamilienhäusern oder Gastronomiebetrieben. Sie mögen Wärme, Feuchtigkeit und Essensreste, und sie verstecken sich tagsüber in Ritzen hinter Küchenzeilen oder unter Spülen. Ein einzelnes Tier am Abend ist meist schon ein Hinweis auf mehr im Verborgenen.
Die Bekämpfung erfolgt üblichst mit Gelködern und teils mit Sprühmitteln an den Rückzugsorten, nicht als Rundum-Behandlung des ganzen Raums. Bei Mehrfamilienhäusern ist wichtig, benachbarte Wohnungen mitzubehandeln, sonst wandert der Befall einfach weiter. Meist sind mehrere Besuche im Abstand von einigen Wochen nötig, bis die Population wirklich verschwunden ist.
Schaben in Landshut
Waschbären
Waschbären sind die dritthäufigste Anfrage und tauchen vor allem in Randlagen mit Gärten, Schuppen und offenen Dachböden auf. Sie sind geschickt im Öffnen von Mülltonnen und Dachluken und richten sich gern in Kaminschächten oder unter Dachziegeln häuslich ein.
Anders als bei Mäusen oder Schaben geht es hier selten um Vermehrung im Haus, sondern um einzelne Tiere, die einen bequemen Unterschlupf gefunden haben. Die Bekämpfung setzt auf Vergrämung und das Verschließen von Zugängen, denn Waschbären stehen ebenfalls unter besonderem Schutz. Wer nachts Poltern auf dem Dachboden hört und Kratzspuren am Kamin findet, sollte das prüfen lassen, bevor sich Jungtiere ansiedeln.
Waschbären in Landshut
Ameisen
Ameisen sind seltener der erste Anruf, tauchen aber regelmäßig im Sommer auf, wenn sich Straßen von Terrassenritzen bis in die Küche bilden. Meist handelt es sich um Arten, die draußen nisten und drinnen nur Nahrung suchen. Ein Fachbetrieb unterscheidet, ob es sich um harmlose Gartenameisen handelt oder um Arten, die tatsächlich Bausubstanz besiedeln.
Je nach Befund reicht manchmal das Verschließen von Eintrittsstellen und ein gezielter Köder an der Nistöffnung draußen. In Reihenhäusern mit direktem Gartenanschluss ist das ein wiederkehrendes Thema, besonders in trockenen Sommern, wenn die Tiere verstärkt Wasser und Zucker im Haus suchen.
Ameisen in Landshut
Bettwanzen
Bettwanzen sind unangenehm, weil sie sich unbemerkt über Reisegepäck, Möbel oder Besuch verbreiten und dann in Matratzennähten und Bettgestellen sitzen. Anders als bei Schaben hilft hier kein einfaches Wegwischen: Die Tiere überleben lange ohne Nahrung und sind gegen viele Hausmittel resistent.
Ein Fachbetrieb prüft zunächst systematisch Schlafzimmer, Sofas und Ritzen, oft mit gezielten Fallen zur Bestandsaufnahme. Die Behandlung erfolgt meist über mehrere Termine, kombiniert mit Hitzebehandlung oder Insektiziden an den Rückzugsorten. Wichtig ist, befallene Textilien vorab richtig zu waschen oder zu entsorgen, sonst wandert der Befall einfach in die nächste Ecke der Wohnung.
Bettwanzen in Landshut
Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse treten in der Stadt sowohl in Wohngebäuden als auch in Nebengebäuden, Gärten und Kellern auf, besonders dort, wo Komposthaufen, offene Mülltonnen oder alte Kanalanschlüsse Nahrung und Unterschlupf bieten. Nagespuren an Kabeln, Kot in Ecken und nächtliche Geräusche in Zwischendecken sind typische Hinweise.
Die Bekämpfung erfolgt meist mit Ködersystemen in verschlossenen Boxen, um Kinder und Haustiere zu schützen, ergänzt durch das Verschließen von Schlupflöchern. Bei Ratten in der Kanalisation oder im Außenbereich ist häufig auch das Ordnungsamt oder der Vermieter einzubeziehen, da es sich oft um ein Problem des ganzen Gebäudes handelt, nicht nur einer Wohnung.
Ratten & Mäuse in Landshut
Wespen & Hornissen
Wespen und Hornissen sind vor allem im Sommer ein Thema, wenn Nester unter Dachvorsprüngen, in Rollladenkästen oder auf Dachböden entstehen. Ein Hornissennest steht unter Naturschutz, weshalb hier meist nur eine Umsiedlung statt einer Entfernung erlaubt ist.
Bei Wespen kommt es auf die Lage an: Ein Nest weit vom Wohnbereich entfernt kann oft bleiben, eines direkt am Fenster oder der Terrasse sollte fachgerecht entfernt werden. Eigene Versuche mit Rauch oder Wasser enden häufig in Stichen, ohne das Nest wirklich zu beseitigen. Ein Fachbetrieb schätzt am Telefon bereits ein, wie dringend der Fall ist, bevor jemand vor Ort kommt.
Wespen & Hornissen in LandshutVom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht ein Anruf, kein Formular. Am Telefon wird geklärt, um welches Tier oder Insekt es sich vermutlich handelt und wie dringend die Lage ist — ein Wespennest am Kinderzimmerfenster wird anders behandelt als eine einzelne Ameisenstraße im Sommer. Danach wird ein passender Fachbetrieb für den Termin vor Ort ausgewählt. Nach der Behandlung folgt je nach Befund eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob der Befall wirklich beseitigt ist oder ein weiterer Besuch nötig wird.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Warum professionelle Mittel?
Wer einen Marderbefall im Dachboden oder Bettwanzen in der Wohnung selbst bekämpfen will, unterschätzt oft, wie viel Fachwissen dahintersteckt. Marder und Waschbären stehen unter Naturschutz, unsachgemäße Vertreibung kann rechtliche Probleme bringen. Bettwanzen und Schaben verstecken sich in Ritzen, die man ohne Erfahrung leicht übersieht, sodass ein Befall trotz gekauftem Spray zurückkommt.
CMB Kammerjäger führt die Arbeiten dabei nicht selbst aus. Am Telefon wird zunächst geklärt, um welchen Schädling es sich handelt und wie dringend die Lage ist. Danach wird ein selbstständiger, zertifizierter Fachbetrieb aus der Region ausgewählt, der zum konkreten Fall passt — je nach Schädling, Gebäudeart und Dringlichkeit.
Diese Einschätzung vorab spart Zeit: Statt selbst einen passenden Betrieb zu suchen, bekommt der Anrufer direkt jemanden vermittelt, der mit der jeweiligen Situation Erfahrung hat. Für Vermieter, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe kommt hinzu, dass eine fachgerechte Behandlung dokumentiert wird, was bei wiederkehrendem Befall oder bei Nachweispflichten gegenüber Behörden relevant werden kann. Wer selbst zum Sprühmittel greift, riskiert, dass sich das eigentliche Problem nur verschiebt, statt zu verschwinden.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Was eine Bekämpfung in Landshut kostet
Ein Einsatz kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, je nach Anzahl der Besuche — üblich sind ein bis vier Termine, abhängig vom Schädling und vom Ausmaß des Befalls. Ein einzelner Wespennest-Einsatz an einer gut erreichbaren Stelle liegt eher am unteren Ende der Spanne.
Ein Schabenbefall in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren betroffenen Wohnungen oder ein hartnäckiger Bettwanzenfall mit mehreren Nachkontrollen treibt den Preis nach oben, allein schon wegen der wiederholten Termine. Auch die Zugänglichkeit spielt eine Rolle: Ein Marder im schwer erreichbaren Dachstuhl bedeutet mehr Aufwand als ein Nest im offenen Rollladenkasten.
Die genaue Höhe wird erst nach der telefonischen Einschätzung und meist nach einer ersten Begehung klar, denn pauschale Festpreise ohne Kenntnis des Befalls sind selten seriös. Wer vorab eine Hausnummer braucht: Für einfache, einmalige Einsätze ist das untere Drittel der Spanne realistisch, für mehrstufige Behandlungen das obere.
| Marder | 500 bis 1.500 € |
|---|---|
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Was Anrufer aus Landshut wissen wollen
Was kostet ein Kammerjäger in Landshut?
Die Kosten liegen zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig davon, wie viele Besuche nötig sind — üblich sind ein bis vier Termine. Ein einzelner Einsatz gegen ein gut erreichbares Wespennest liegt am unteren Ende, ein hartnäckiger Schaben- oder Bettwanzenbefall mit mehreren Nachkontrollen am oberen.
Die genaue Summe hängt vom Schädling, dem Ausmaß des Befalls und der Zugänglichkeit der betroffenen Stelle ab, etwa ob ein Dachstuhl oder Rollladenkasten schwer erreichbar ist. Eine verlässliche Einschätzung gibt es erst nach dem Telefonat und meist nach einer ersten Begehung vor Ort, denn ohne Kenntnis des konkreten Falls wäre jeder Festpreis reine Spekulation.
Wie schnell ist jemand in Landshut vor Ort?
Das hängt vom ausgewählten Fachbetrieb und der Dringlichkeit des Falls ab. Am Telefon wird zunächst eingeschätzt, wie akut die Lage ist — ein Wespennest direkt am Kinderzimmerfenster wird anders priorisiert als eine einzelne Ameisenstraße im Sommer.
Eine feste Zeitangabe in Stunden oder Minuten lässt sich seriös nicht versprechen, da die Verfügbarkeit je nach Betrieb, Auftragslage und Tag unterschiedlich ist. Wer anruft, bekommt aber sofort eine Einschätzung dazu, ob es sich um einen dringenden oder einen planbaren Fall handelt, und der Termin wird entsprechend organisiert.
Muss ich für die Anfahrt nach Landshut zahlen?
Das regelt der jeweilige Fachbetrieb, der den Einsatz übernimmt, und wird beim Telefonat beziehungsweise spätestens bei der Terminvereinbarung transparent genannt. Es gibt keine versteckten Pauschalen, die erst auf der Rechnung auftauchen. Da die Fachbetriebe selbstständig arbeiten und je nach Standort unterschiedlich kalkulieren, lohnt es sich, die Frage direkt beim Erstkontakt zu stellen. In der Regel ist die Anfahrt innerhalb des üblichen Einzugsgebiets, also auch in die umliegenden Ortsteile und ins nahe Umland, im genannten Preisrahmen zwischen 150 und 1.500 Euro bereits berücksichtigt.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das kommt auf die Ursache des Befalls an. Ist der Schädling durch mangelnde Instandhaltung des Gebäudes eingezogen, etwa durch undichte Dachstellen, die Mardern oder Waschbären Zugang verschaffen, liegt die Verantwortung meist beim Vermieter. Geht der Befall auf mangelnde Hygiene in der Wohnung zurück, etwa bei Schaben durch offen stehende Lebensmittel, kann der Mieter in der Pflicht sein.
In Mehrfamilienhäusern mit Befall in mehreren Wohnungen ist häufig die Hausverwaltung der richtige Ansprechpartner, da hier meist das ganze Gebäude behandelt werden muss. Im Zweifel hilft ein Blick in den Mietvertrag oder eine Rücksprache mit der Verwaltung, bevor der Termin vereinbart wird.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Das hängt vom Fall und vom jeweiligen Fachbetrieb ab. Bei akuten Situationen, etwa einem frisch entdeckten Wespennest am Wohnbereich oder einem massiven Schabenbefall in einer Gastroküche, wird am Telefon eingeschätzt, ob ein kurzfristiger Termin außerhalb der üblichen Zeiten sinnvoll und möglich ist. Nicht jeder Fall erfordert das: Ein Ameisenproblem im Garten etwa kann in aller Regel bis zum nächsten regulären Termin warten. Die Dringlichkeit wird also nicht pauschal festgelegt, sondern individuell im Erstgespräch geklärt, gemeinsam mit dem passenden Betrieb.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das kommt auf den Schädling an und wird beim Telefonat mitgeteilt. Bei Schaben oder Bettwanzen hilft es oft, den betroffenen Bereich vorab zugänglich zu machen, etwa Schränke auszuräumen oder Bettwäsche bereitzulegen. Bei einem Marder- oder Waschbärverdacht im Dachboden ist es sinnvoll, den Zugang zum Dachboden vorab zu kennen und, wenn möglich, den Bereich frei zu räumen.
Bei Wespen- oder Hornissennestern sollte man den Bereich möglichst meiden und Kindern sowie Haustieren keinen Zutritt gewähren, bis der Fachbetrieb da war. Konkrete Hinweise zur Vorbereitung gibt es individuell beim Anruf, je nachdem, was gefunden wurde.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Bäckereien, Lebensmittelläden und Lagerhallen in der Stadt unterliegen der Pflicht zum dokumentierten Schädlingsmonitoring, oft im Rahmen des HACCP-Konzepts. Kontrollberichte und Behandlungsnachweise müssen bei Bedarf gegenüber dem Gesundheitsamt oder Auditoren vorgelegt werden können. Fachbetriebe stellen dafür schriftliche Protokolle über Köderstellen, Kontrolltermine und eingesetzte Mittel aus. Gerade bei Schaben in Gastroküchen oder Nagern in Lagerräumen ist eine lückenlose Dokumentation wichtig, nicht nur für die Bekämpfung selbst, sondern auch für den Nachweis bei Kontrollen.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ein Marder im Dachboden, Schaben in der Küche oder ein Wespennest am Fenster warten nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Je länger ein Befall unbehandelt bleibt, desto aufwendiger wird die Beseitigung meist. Der erste Schritt ist ein Anruf: Am Telefon wird geklärt, um welchen Schädling es sich handelt, wie dringend die Lage ist und welcher Fachbetrieb aus der Region passt. Von dort aus geht es direkt in die Terminplanung, egal ob die Adresse in der Stadt selbst oder im umgebenden Landkreis liegt.
