
Kammerjäger für Bremen und Umgebung
- Vor Ort in Bremen und 15 weiteren Orten
- In allen 95 Ortsteilen von Bremen
- 546.501 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Marder — und sechs weitere Bereiche in Bremen
Wer in Bremen anruft, hat meist schon eine Vermutung, worum es geht. Am Telefon wird daraus Gewissheit: Welches Tier, welche Dringlichkeit, welcher Betrieb vor Ort passt. Das spart einen Fehltermin und damit Zeit, wenn es zum Beispiel um Kabelschäden im Motorraum durch Marder geht, die keinen Aufschub vertragen. Die Bausubstanz spielt dabei eine Rolle.
Altbauten mit Holzbalkendecken und Dachböden bieten Unterschlupf für Marder und Waschbären, während dicht bebaute Wohnlagen eher Ameisen und Schaben begünstigen, die über Kellerschächte oder Versorgungsleitungen eindringen. Die Lage einer Immobilie zwischen Wohnstraße und Gewerbehof macht bei der Einschätzung schon einen Unterschied.
In einer Großstadt mit über einer halben Million Einwohnern ist die Bandbreite entsprechend groß: Von der Doppelhaushälfte am Stadtrand bis zum Gewerbebetrieb in einem der zentralen Ortsteile braucht jeder Fall eine eigene Einschätzung. Wer im Gewerbe tätig ist, etwa in der Gastronomie oder Lebensmittelverarbeitung, hat zusätzlich Nachweispflichten zu erfüllen, die private Haushalte nicht betreffen.
Auch das wird am Telefon abgefragt, damit der vermittelte Betrieb mit der passenden Dokumentation anrückt. Die Größe der Stadt bedeutet nicht, dass jeder Fall gleich behandelt wird. Ein akuter Wespenbefall am Kinderspielplatz braucht eine andere Reaktion als eine vorbeugende Beratung gegen Mäuse im Herbst. Genau diese Unterscheidung ist der Kern der telefonischen Beratung, bevor überhaupt ein Termin vereinbart wird.
- Bundesland
- Bremen
- Einwohner
- 546.501
- Ortsteile
- 95
- Nachbarorte
- 15
- Gesundheitsamt
- Stadt Bremerhaven
- Häufigstes Thema
- Marder

Sieben Bereiche für Bremen
Die Anfragen aus Bremen zeigen ein klares Muster. Am häufigsten geht es um Marder, meist wegen Schäden an Fahrzeugen oder im Dachbereich. Dicht dahinter folgen Waschbären, die sich zunehmend in Siedlungsnähe ansiedeln, und Ameisen, die vor allem im Frühjahr und Sommer in Wohnungen und Gärten auffallen. Die folgenden Abschnitte gehen der Reihe nach auf diese und weitere Themen ein, von Bettwanzen über Schaben bis zu Wespen und Nagetieren, jeweils mit dem, was für eine Einschätzung vor Ort wichtig ist.

Marder
Marder verursachen in Bremen vor allem zwei Arten von Schäden: angefressene Kabel im Motorraum und Isoliermaterial auf dem Dachboden, das als Nistplatz genutzt wird. Nächtliche Geräusche über der Decke sind oft das erste Anzeichen. Da Marder territorial sind, reicht das Entfernen eines Tieres selten aus, wenn die Zugänge offenbleiben.
Der Fachbetrieb prüft vor Ort, wo das Tier eindringt, und legt fest, ob eine Vergrämung reicht oder bauliche Maßnahmen wie das Verschließen von Dachüberständen nötig sind. Bei Fahrzeugschäden hilft oft schon eine Anpassung des Stellplatzes. Ein Einsatz ersetzt keine dauerhafte Marderabwehr, legt aber den Grundstein dafür, dass das Problem nicht in der nächsten Woche wiederkommt.
Marder in Bremen
Waschbären
Waschbären suchen in Wohngebieten vor allem trockene, ruhige Rückzugsorte, etwa Dachböden, Schuppen oder Kamine. Anders als bei Mardern handelt es sich oft um mehrere Tiere, etwa eine Mutter mit Jungen, was die Einschätzung vor Ort wichtiger macht als bei einem Einzeltier. Waschbären stehen unter besonderem artenschutzrechtlichen Schutz, weshalb ein einfaches Vertreiben rechtlich nicht so einfach ist wie bei anderen Arten.
Der Fachbetrieb klärt am Telefon, ob es sich um einen akuten Fall handelt oder eine Beratung zur Prävention reicht, und bringt bei Bedarf die nötigen Genehmigungen mit. Wichtig ist, Zugänge zu Dachböden und Schornsteinen zu identifizieren, bevor über bauliche Sperrungen entschieden wird.
Waschbären in Bremen
Ameisen
Ameisen fallen in Bremen häufig in Küchen, auf Terrassen und in Gärten auf, meist als Trecks entlang von Fugen oder Fensterrahmen. In den meisten Fällen handelt es sich um einheimische Arten, die keine Bausubstanz schädigen, aber als störend empfunden werden.
Die Einschätzung am Telefon klärt, ob es sich um ein einzelnes Nest im Garten handelt oder um einen Befall innerhalb der Wohnung, der eine andere Behandlung braucht. In Mehrfamilienhäusern ist relevant, ob Nachbarwohnungen betroffen sein könnten, da Ameisenstraßen oft durch Wände und Leitungsschächte verlaufen. Der Fachbetrieb wählt je nach Situation zwischen Ködern, die die Kolonie an der Wurzel treffen, und punktuellen Barrieremaßnahmen.
Ameisen in Bremen
Bettwanzen
Bettwanzen gelangen meist über Reisegepäck, gebrauchte Möbel oder Besuch in eine Wohnung und verbreiten sich von dort unauffällig weiter. Bissspuren am Morgen und kleine dunkle Kotspuren an Matratzennähten sind häufig die ersten Hinweise. Da sich Bettwanzen schnell in Nachbarwohnungen ausbreiten können, ist in Mehrfamilienhäusern eine zügige Reaktion wichtig, auch um Nachbarn zu informieren.
Am Telefon wird abgefragt, wie lange der Verdacht schon besteht und wie viele Räume betroffen sind, da dies die Behandlungsmethode beeinflusst. Der Fachbetrieb setzt je nach Befund auf Hitzebehandlung, chemische Mittel oder eine Kombination, gefolgt von einer Nachkontrolle, da ein einzelner Durchgang selten ausreicht, um alle Entwicklungsstadien zu erfassen.
Bettwanzen in Bremen
Schaben
Schaben treten in Bremen vor allem in Mehrfamilienhäusern, Gastronomiebetrieben und Küchen mit Feuchtigkeit auf, oft über Rohrleitungen oder Kellerschächte eingeschleppt. Anders als bei einem einzelnen Ameisennest deutet ein Schabenfund fast immer auf eine größere, verborgene Population hin, da die Tiere sich versteckt halten und nachtaktiv sind.
Für Gewerbebetriebe wie Restaurants oder Lebensmittelläden ist eine schnelle und dokumentierte Bekämpfung wegen behördlicher Kontrollen besonders wichtig. Der Fachbetrieb arbeitet meist mit Gelködern und Monitoring-Fallen, um den Befallsherd einzugrenzen, bevor eine flächige Behandlung erfolgt. Ein Termin reicht bei stärkerem Befall selten aus, weshalb eine Nachkontrolle von Anfang an eingeplant wird.
Schaben in Bremen
Wespen & Hornissen
Wespen- und Hornissennester werden in Bremen häufig unter Dachüberständen, in Rollladenkästen oder auf Balkonen gemeldet, meist im Sommer, wenn die Nester ihre volle Größe erreicht haben. Nicht jedes Nest muss entfernt werden, da Wespen und besonders Hornissen unter Naturschutz stehen und oft aus sicherem Abstand toleriert werden können.
Am Telefon wird deshalb zuerst geklärt, wie nah das Nest an Fenstern, Terrassen oder Kinderbereichen liegt, um die Dringlichkeit einzuschätzen. Bei Hornissen ist zusätzlich eine behördliche Ausnahmegenehmigung nötig, die der Fachbetrieb im akuten Fall organisiert. Die Entfernung selbst erfolgt in der Regel mit Schutzausrüstung am frühen Abend, wenn die Tiere im Nest versammelt sind.
Wespen & Hornissen in Bremen
Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse werden in Bremen oft zuerst über Nagespuren, Kotspuren oder Geräusche in Zwischenwänden bemerkt, häufig in der Nähe von Kellern, Mülllagerplätzen oder Gewerbehöfen. Ratten stellen wegen möglicher Krankheitsübertragung ein anderes Risiko dar als Mäuse und erfordern in der Regel eine schnellere Reaktion, besonders in Gewerbeküchen.
Am Telefon wird abgefragt, ob es sich um einen Innen- oder Außenbefall handelt, da dies über Köderboxen, Fallen oder bauliche Abdichtung entscheidet. In Mehrfamilienhäusern lohnt sich oft eine hausweite Betrachtung, da einzelne Wohnungsbehandlungen wenig bringen, wenn der Zugang über Kellerschächte offenbleibt. Eine Nachkontrolle gehört bei Nagetieren praktisch immer zum Ablauf.
Ratten & Mäuse in BremenBremen und Umgebung
Bremen ist in 95 Ortsteile gegliedert, von denen einige wegen ihrer Lage und Bebauung öfter in Anfragen auftauchen. In Vegesack und Burglesum mit ihrer Nähe zur Weser spielen Ratten an Uferbereichen eine Rolle, während in dichter bebauten Lagen wie der Südervorstadt oder Schwachhausen Schaben und Ameisen in Altbauwohnungen häufiger gemeldet werden.
In der Vahr und in Sebaldsbrück, geprägt von größeren Wohnanlagen, ist die hausweite Betrachtung bei Nagetierbefall besonders relevant. In eher ländlich geprägten Ortsteilen wie Wasserhorst, Warf oder Timmersloh treten dagegen öfter Marder und Waschbären in Gärten und Nebengebäuden auf. Walle und Woltmershauser Vorstadt mit ihrer Mischung aus Wohnen und Gewerbe bringen wiederum eigene Anforderungen an Nachweispflichten mit.
In allen Ortsteilen
und 81 weitere Ortsteile
Auch außerhalb der Stadtgrenze gibt es Anfragen, etwa aus Lilienthal in knapp 10 Kilometer Luftlinie oder aus Weyhe, 14 Kilometer entfernt. Weiter reichen die Anfragen bis Osterholz-Scharmbeck mit gut 16 Kilometern, Grasberg mit 17 Kilometern sowie Ganderkesee und Oyten, beide etwa 18 Kilometer entfernt. Für diese Orte gilt dieselbe telefonische Einschätzung, bevor ein passender Betrieb ausgewählt wird.
Auch in der Nachbarschaft
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Vom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht ein Anruf, bei dem der Schädling möglichst genau beschrieben wird, gern mit Foto, wenn vorhanden. Danach folgt eine Einschätzung der Dringlichkeit: Muss sofort jemand kommen oder reicht ein Termin in den nächsten Tagen. Auf dieser Grundlage wird ein passender Fachbetrieb ausgewählt und ein Termin vereinbart. Vor Ort wird der Befall geprüft, die Behandlung durchgeführt und erklärt, was der Bewohner selbst noch tun kann. Bei den meisten Schädlingen folgt eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Maßnahme gewirkt hat.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Was eine Bekämpfung in Bremen kostet
Ein Einsatz kostet zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, je nach Aufwand. Die Spanne ergibt sich aus mehreren Faktoren: Art des Schädlings, Größe der befallenen Fläche, Zugänglichkeit der Nester oder Nistplätze und ob es sich um einen privaten Haushalt oder einen Gewerbebetrieb mit Dokumentationspflicht handelt.
Ein einzelnes Wespennest am Balkon liegt meist im unteren Bereich der Spanne, während ein Schabenbefall in einer Gastroküche mit mehreren Behandlungsterminen und Monitoring am oberen Ende oder darüber liegen kann. Auch die Zahl der nötigen Besuche wirkt sich aus: Ein bis vier Termine sind je nach Schädling üblich, wobei Nagetiere und Bettwanzen häufiger eine Nachkontrolle brauchen als ein einmaliges Ameisennest.
Der genaue Preis wird erst nach der Einschätzung am Telefon oder nach der Besichtigung vor Ort genannt, da pauschale Angaben ohne Kenntnis des Befalls wenig Aussagekraft haben. Wer schon vorab Fotos oder eine Beschreibung der Situation bereithält, bekommt am Telefon eine realistischere erste Einordnung, welcher Bereich der Preisspanne wahrscheinlich ist.
| Marder | 500 bis 1.500 € |
|---|---|
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Warum professionelle Mittel?
Wer Marder, Waschbären oder Ratten selbst bekämpft, riskiert oft, dass das Problem nur verschoben statt gelöst wird, etwa wenn ein Tier vertrieben wird, aber die Zugangsstelle offenbleibt. Bei Bettwanzen und Schaben führt eine unvollständige Behandlung häufig dazu, dass sich die Population nach kurzer Zeit erneut ausbreitet, oft schneller als beim ersten Mal.
Gerade bei geschützten Arten wie Waschbären oder Hornissen kommen zudem rechtliche Vorgaben ins Spiel, die ohne Fachwissen leicht übersehen werden. CMB selbst führt keine Bekämpfung durch. Die Leistung besteht darin, am Telefon zu klären, um welchen Schädling es sich wahrscheinlich handelt, wie dringend die Lage ist, und welcher zertifizierte Fachbetrieb vor Ort dafür geeignet ist.
Diese Einschätzung entscheidet oft darüber, ob ein Termin ausreicht oder mehrere Besuche nötig werden, und ob ein privater Haushalt oder ein Gewerbebetrieb mit anderen Nachweispflichten vorliegt. Die eigentliche Bekämpfung übernehmen selbstständige Fachbetriebe, die auf die jeweilige Schädlingsart spezialisiert sind. So verbindet sich eine schnelle Einschätzung mit einer Ausführung durch jemanden, der die konkrete Situation vor Ort kennt und regelmäßig damit zu tun hat.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Häufige Fragen aus Bremen
Was kostet ein Kammerjäger in Bremen?
Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, abhängig von Schädling, Befallsgröße und Zugänglichkeit der betroffenen Stellen. Ein einzelnes Wespennest ist meist günstiger als ein Schabenbefall in einer Gewerbeküche mit mehreren Terminen. Auch ob es sich um einen privaten Haushalt oder einen gewerblichen Betrieb mit Dokumentationspflicht handelt, wirkt sich auf den Preis aus.
Eine verlässliche Zahl gibt es erst nach der telefonischen Einschätzung oder nach Besichtigung vor Ort, da pauschale Preisangaben ohne Kenntnis der konkreten Situation wenig aussagen. Wer schon am Telefon Fotos oder eine genaue Beschreibung bereithält, bekommt eine realistischere erste Einordnung.
Wie schnell ist jemand in Bremen vor Ort?
Wie schnell ein Termin zustande kommt, hängt von der Dringlichkeit des Falls ab, die am Telefon eingeschätzt wird. Ein akuter Fall, etwa ein Wespennest direkt am Hauseingang oder ein Rattenbefall in einer Gewerbeküche, wird anders priorisiert als eine vorbeugende Beratung ohne akuten Druck.
Eine feste Reaktionszeit lässt sich pauschal nicht nennen, da sie von der Verfügbarkeit des jeweils passenden Fachbetriebs abhängt. Am Telefon wird deshalb direkt besprochen, wie dringend die Lage ist und wann realistisch ein Termin möglich ist, statt eine allgemeine Zusage zu machen, die im Einzelfall nicht zutrifft.
Muss ich für die Anfahrt nach Bremen zahlen?
Ob eine Anfahrt separat berechnet wird, hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Entfernung zum Einsatzort ab. Das wird am Telefon zusammen mit der ersten Einschätzung besprochen, sodass vor dem Termin klar ist, welche Kosten neben der eigentlichen Bekämpfung anfallen können. Es gibt keine pauschale Anfahrtsgebühr, die für alle Fälle gleich gilt, da sie von der konkreten Lage und dem beauftragten Betrieb abhängt. Eine Überraschung auf der Rechnung soll es dabei nicht geben, weshalb diese Frage möglichst früh im Gespräch geklärt wird.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das hängt davon ab, ob der Befall auf mangelnde Instandhaltung des Gebäudes zurückgeht oder auf das Verhalten der Mieter, etwa bei Bettwanzen durch mitgebrachte Möbel. Bei baulich bedingtem Befall, etwa Zugängen für Marder oder Ratten über schadhafte Bausubstanz, liegt die Verantwortung häufiger beim Vermieter.
Bei Fällen, die klar durch die Nutzung der Wohnung entstanden sind, kann die Kostenfrage anders liegen. Eine rechtssichere Einordnung im Einzelfall kann nur unter Berücksichtigung des Mietvertrags und der konkreten Umstände erfolgen, weshalb diese Frage in Zweifelsfällen mit einem Anwalt oder der Hausverwaltung geklärt werden sollte.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Bei dringenden Fällen, etwa einem Wespennest in unmittelbarer Nähe zu Personen oder einem akuten Rattenproblem in einem Gewerbebetrieb, wird am Telefon geprüft, ob ein Einsatz außerhalb üblicher Geschäftszeiten möglich ist. Das hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und seiner Verfügbarkeit ab und lässt sich nicht pauschal zusagen. Bei weniger dringenden Anliegen wird in der Regel ein Termin innerhalb der normalen Arbeitszeiten vereinbart, da dies für die meisten Behandlungen ausreicht. Die Einschätzung der Dringlichkeit erfolgt in jedem Fall zuerst am Telefon.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Je nach Schädling wird am Telefon erklärt, was vorab sinnvoll ist. Bei Bettwanzen kann es etwa hilfreich sein, betroffene Räume nicht schon vor dem Termin intensiv zu reinigen, da Spuren für die Einschätzung wichtig sind. Bei Ameisen oder Schaben in der Küche ist es meist hilfreich, den Zugang zu Schränken und Arbeitsflächen frei zu halten.
Bei Wespen- oder Hornissennestern sollte der Bereich um das Nest bis zum Termin möglichst gemieden werden. Konkrete Hinweise für den jeweiligen Fall werden individuell am Telefon besprochen, da sie sich je nach Schädling und Situation unterscheiden.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gewerbebetriebe in Bremen, etwa Gastronomie, Bäckereien, Lebensmittelmärkte oder Lagerhallen, unterliegen anderen Anforderungen als private Haushalte. Bei Kontrollen durch das Gesundheitsamt oder im Rahmen von HACCP-Vorgaben wird häufig ein Nachweis über regelmäßiges Schädlingsmonitoring verlangt. Der eingesetzte Fachbetrieb dokumentiert Befall, Maßnahmen und Nachkontrollen schriftlich, sodass diese Unterlagen bei Bedarf vorgelegt werden können.
Gerade bei Schaben und Nagetieren ist eine lückenlose Dokumentation wichtig, da wiederkehrende Kontrollen üblich sind statt eines einmaligen Termins. Am Telefon wird deshalb abgefragt, ob es sich um einen privaten oder gewerblichen Fall handelt, damit der vermittelte Betrieb die passenden Unterlagen und Verfahren mitbringt.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ob Marder im Dachboden, Waschbären im Schuppen oder Ameisen in der Küche: Der erste Schritt ist ein Anruf, bei dem der Fall eingeschätzt und der passende Fachbetrieb ausgewählt wird. Das gilt für private Haushalte ebenso wie für Gewerbebetriebe mit Nachweispflichten, und für akute Fälle genauso wie für vorbeugende Beratung. Wer unsicher ist, ob eine Behandlung überhaupt nötig ist, bekommt auch dazu eine ehrliche Einschätzung. Der Kontakt lohnt sich, bevor sich ein kleiner Befall zu einem größeren Problem entwickelt.
