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Landkreis

Kammerjäger im Landkreis Gifhorn

Zwischen Gifhorn, Meinersen und Isenbüttel wechseln sich Wohnsiedlungen mit offener Feldmark und Waldrändern ab. Am häufigsten geht es um Ratten und Mäuse, um Ameisen im Garten und an der Fassade sowie um Waschbären und Marder, die Dachböden und Nebengebäude als Unterschlupf nutzen.

  • 32 Ortsteile im Landkreis Gifhorn abgedeckt
  • Gesundheitsamt in 38518 Gifhorn zuständig
  • Themen: Ratten, Mäuse, Waschbären, Marder
Schädlingsbekämpfung im Landkreis Gifhorn

Ratten und Mäuse führen die Anfragen an

Der Landkreis ist ländlich geprägt, mit 32 Ortsteilen zwischen Feldern, Wäldern und kleineren Siedlungskernen. Diese offene Landschaft bringt Wildtiere nah an bewohnte Grundstücke heran. Waschbären und Marder wandern aus angrenzenden Wald- und Feldgebieten in Gärten, Scheunen und auf Dachböden, besonders wenn dort ungesicherte Zugänge oder Nahrungsquellen vorhanden sind.

Die Bausubstanz reicht von historischen Hofstellen mit Nebengebäuden über freistehende Einfamilienhäuser bis zu neueren Siedlungsgebieten am Rand der größeren Orte. Ältere Gebäude mit Holzbalkendecken, Scheunen und Ställen bieten Nagern und Insekten zahlreiche Rückzugsräume. Risse im Mauerwerk, offene Kellerschächte und ungedämmte Dachüberstände erleichtern das Eindringen.

Die Nähe zur offenen Feldmark begünstigt zudem Ratten- und Mäusebefall, vor allem in der kälteren Jahreszeit, wenn Tiere Wärme und Nahrung in Gebäuden suchen. Ameisen treten verstärkt in den wärmeren Monaten auf, häufig entlang von Terrassen, Gartenwegen und Fundamenten. Diese Mischung aus landwirtschaftlicher Nutzung, freistehender Bebauung und offener Landschaft prägt die Anfragen im gesamten Landkreis.

Bundesland
Niedersachsen
Orte
5
Ortsteile
32
Einwohner
63.776
Gesundheitsamt
Landkreis Gifhorn
Häufigstes Thema
Ratten und Mäuse
Stäubegerät im Einsatz an einer Fuge
Orte

Wo wir im Landkreis Gifhorn arbeiten

Einsatzgebiet

Der Landkreis Gifhorn auf der Karte

Der Landkreis reicht von den dichter besiedelten Bereichen rund um Gifhorn bis in ländliche Gemeinden wie Meine, Calberlah, Isenbüttel und Meinersen. Insgesamt umfasst das Gebiet 32 Ortsteile auf einer Fläche mit Feldern, Wäldern und Siedlungen. Die Wege zwischen den Orten führen häufig durch offenes Land, was die Nähe zu Wildtieren erklärt, die sonst außerhalb der Siedlungen leben.

  • Vor Ort in 5 Orten
  • 32 Ortsteile insgesamt
  • Keine Anfahrtsgebühr, auch nicht bei Ihnen
Landkreis Gifhorn · © GeoBasis-DE / BKG 2021 (dl-de/by-2-0)
Nachfrage

Womit es meistens anfängt

Die Nähe vieler Grundstücke zu Feldern, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen erklärt, warum Ratten, Mäuse, Waschbären und Marder hier häufig Thema sind. Ameisen treten vor allem an Fassaden und Terrassen freistehender Häuser auf, wie sie in den ländlicheren Gemeinden des Landkreises verbreitet sind. Die offene Landschaft macht den Übergang zwischen Wildtierlebensraum und Wohngebäude kurz.

Was hier anders ist

Womit wir im Landkreis Gifhorn zu tun haben

Die Anfragen im Landkreis unterscheiden sich je nach Lage: In Gifhorn selbst geht es häufiger um Schädlinge in dichterer Wohnbebauung und älteren Gebäuden im Ortskern. In den umliegenden Gemeinden wie Meinersen, Isenbüttel, Calberlah und Meine spielen freistehende Häuser, Scheunen, Ställe und Gärten eine größere Rolle. Wildtiere wie Waschbären und Marder treten vor allem an Übergängen zwischen Siedlung und offener Landschaft auf, etwa an Waldrändern oder neben Feldern.

Jahreszeitlich verschiebt sich die Nachfrage: Im Herbst und Winter suchen Ratten, Mäuse und Marder verstärkt Unterschlupf in Gebäuden. Im Frühjahr und Sommer treten Ameisen und andere Insekten häufiger auf, meist im Außenbereich an Terrassen und Fundamenten. Ältere Bausubstanz mit Holzbalkendecken oder unsanierten Kellern begünstigt in allen Ortsteilen ein längeres Verweilen von Nagern, sobald sie einmal eingezogen sind.

Techniker bei der Nestentfernung am Dach
Wenn das Amt mitredet

Zuständig im Landkreis Gifhorn

Bestimmte Schädlinge, etwa Ratten in größerer Zahl, unterliegen einer Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Zuständig ist der Fachbereich Gesundheit des Landkreises Gifhorn mit Sitz in 38518 Gifhorn. Bei Unsicherheit, ob ein Befall meldepflichtig ist, gibt das Gesundheitsamt Auskunft. Ein Fachbetrieb kann bei der Einordnung unterstützen, die Meldung selbst bleibt Sache der Betroffenen oder erfolgt in Abstimmung mit dem Betrieb.

  • Ratten im Mehrfamilienhaus: Vermieter und Hausverwaltungen sind zur Bekämpfung verpflichtet. Bleibt sie aus, kann das Gesundheitsamt sie anordnen.
  • Schaben im Lebensmittelbetrieb: Gastronomie, Bäckerei, Kantine: Befall ist der Lebensmittelüberwachung zu melden, die Dokumentation gehört ins HACCP-Konzept.
  • Bettwanzen in Gemeinschaftsunterkünften: Heime, Unterkünfte und Pflegeeinrichtungen unterliegen besonderen Hygienepflichten.
So einfach erteilen Sie einen Auftrag

Was nach Ihrem Anruf passiert

01 Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung

Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.

02 Aufklärung und Beratung

Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:

03 Kosten und Rechnungsabwicklung

Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.

04 Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe

Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:

05 Auftragsbestätigung

Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.

Kosten

Was eine Bekämpfung im Landkreis Gifhorn kostet

Ein Besuch kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig davon, welcher Schädling betroffen ist, wie stark der Befall ist und wie das Gebäude aufgebaut ist. Eine einzelne Mäusefalle im Keller ist mit weniger Aufwand verbunden als ein Marderbefall im Dachstuhl oder eine größere Rattenpopulation auf einem landwirtschaftlichen Grundstück.

Je nach Fall sind ein bis vier Besuche notwendig, etwa um Köder zu kontrollieren, Nachbehandlungen durchzuführen oder Zugänge dauerhaft zu verschließen. Am Telefon wird eingeschätzt, um welche Art von Befall es sich vermutlich handelt und welcher Aufwand realistisch ist. So lässt sich vor dem ersten Termin bereits ein grober Rahmen nennen, auch wenn die genaue Einstufung erst vor Ort erfolgt.

Preisrahmen pro Einsatz
Wespen und Hornissen150 bis 300 €
Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt.
Waschbären500 bis 1.500 €
Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss.
Marder500 bis 1.500 €
Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss.
Ameisen250 bis 500 €
Ratten und Mäuse300 bis 600 €
Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger.
Bettwanzen300 bis 600 €
Schaben und Kakerlaken300 bis 600 €

Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.

Aus der Region gefragt

Was Anrufer aus dem Landkreis Gifhorn wissen wollen

Wie schnell muss ich bei Ratten im Garten handeln

Ratten vermehren sich schnell und suchen bei Kälte Unterschlupf in Gebäuden. Je früher der Befall erkannt und behandelt wird, desto geringer der Aufwand. Am Telefon wird zunächst eingeschätzt, wie akut die Lage ist, etwa anhand der Anzahl der Sichtungen und der Nähe zu Wohnräumen.

Bei größeren Populationen, vor allem auf landwirtschaftlichen Grundstücken, kann eine Meldung beim Gesundheitsamt notwendig sein. Ein Fachbetrieb prüft vor Ort, wo die Tiere sich aufhalten und welche Zugänge geschlossen werden müssen. In der Regel sind mehrere Besuche nötig, um Köder zu setzen und den Erfolg zu kontrollieren.

Was tun, wenn sich ein Marder im Dachboden eingerichtet hat

Ein Marder im Dachboden macht sich meist durch nächtliche Geräusche und Kratzspuren bemerkbar. Wichtig ist, die Zugänge zu finden, über die das Tier ein- und ausgeht. Ein Fachbetrieb prüft die Situation vor Ort und legt fest, wie die Öffnungen dauerhaft verschlossen werden können, ohne das Tier einzusperren. Da Marder unter Naturschutz stehen, ist eine fachgerechte Vertreibung wichtig statt einer eigenständigen Bekämpfung. Je nach Befund sind ein bis mehrere Besuche notwendig, etwa um Dämmung zu prüfen und Schäden zu beheben.

Sind Waschbären im Garten ein Problem für mein Haus

Waschbären suchen häufig Nahrung in Gärten und Mülltonnen, nutzen aber auch Dachböden oder Schuppen als Schlafplatz. Sie können Dämmmaterial beschädigen und Kot hinterlassen, der gesundheitlich bedenklich sein kann. Ein Fachbetrieb schaut sich an, wo genau die Tiere Zugang haben und wie sich das Grundstück absichern lässt. Da Waschbären ebenfalls unter Schutz stehen, ist eine fachgerechte Vertreibung statt einer eigenständigen Entfernung sinnvoll. Der Aufwand richtet sich danach, wie lange die Tiere schon vor Ort sind.

Wie kommen Ameisen ins Haus, obwohl der Garten weit weg vom Nest liegt

Ameisen folgen Duftspuren und können über weite Strecken zwischen Nest und Nahrungsquelle wandern, oft entlang von Fundamenten, Terrassenfugen oder Kabelschächten. In freistehenden Häusern mit Garten ist der Übergang zwischen Außenbereich und Innenraum besonders kurz. Ein Fachbetrieb sucht die Eintrittsstellen und das Nest, um die Ursache statt nur die sichtbaren Tiere zu behandeln. Meist reicht ein Besuch, bei größeren oder wiederkehrenden Nestern können weitere Termine notwendig sein.

Qualifikation

Auch unter Zeitdruck: nur mit Sachkundenachweis

Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.

Zertifizierungen und Sachkundenachweise

  • Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
  • TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
  • Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
  • Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
  • VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
  • EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
  • Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise

Ausbildung bei anerkannten Instituten

  • IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
  • FHTFacility Hygiene Technologie
  • TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung

Mitgliedschaft in Fachverbänden

  • DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
  • SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West

Auch am Telefon geschult

  • Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Aus der täglichen Arbeit

Wie schnell es gehen kann

Wespennest im Rollladenkasten

Einfamilienhaus, Sommer

Der häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.

Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs

Gewerbe, ganzjährig

Hier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.

Bettwanzen nach einer Reise

Mietwohnung, jede Jahreszeit

Ein Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.

Marder im Dachstuhl

Altbau, Frühjahr und Herbst

Der Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.

Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.

Zum Mitnehmen

Was Sie jetzt schon zur Hand haben sollten

Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.

Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.

Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Einsatzfahrzeug mit ausgeklapptem Tisch und aufgereihten Köderstationen vor einem Wohnhaus

Je früher der Anruf, desto kleiner der Aufwand.

Am Telefon wird zunächst geklärt, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt und wie dringend die Lage ist. Anschließend wird ein Fachbetrieb ausgewählt, der zur Situation und zum Ort passt. So steht vor dem ersten Termin bereits fest, was zu erwarten ist und in welchem Rahmen sich der Aufwand bewegt.

Nachweise unserer FachbetriebeWir fragen sie ab, bevor ein Betrieb ins Netzwerk kommt.

Sachkunde Gesundheitsschutz TRGS-Schein Gefahrstoffe Sachkunde Wirbeltiere TÜV Akademie IPMpro Institut FHT Hygienetechnik DSV SBVWEST HACCP-Dokumentation
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