
Kammerjäger in München — bei Schaben zählt jeder Tag
- 1.510.000 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
- Vor Ort in München und 12 weiteren Orten im Landkreis München
- Ausschließlich zertifizierte Schädlingsbekämpfer
Schaben und Kakerlaken — und sechs weitere Bereiche in München
Anrufe aus der Stadt drehen sich am häufigsten um drei Themen: Schaben und Kakerlaken in Küchen und Gewerbebetrieben, Ratten und Mäuse in Kellern und Hinterhöfen, und Marder, die sich Dachböden und Dämmung vornehmen. Diese Reihenfolge spiegelt, was Anrufer tatsächlich beschäftigt, und danach richtet sich auch, wie ein Fachbetrieb den ersten Termin plant.
Die Bausubstanz spielt dabei eine Rolle. Altbauten mit Holzbalkendecken und verwinkelten Kellern bieten Nagern und Schaben Rückzugsräume, die in Neubauten seltener vorkommen. Dichte Bebauung und viele Mehrfamilienhäuser bedeuten außerdem, dass ein Befall selten auf eine Wohnung begrenzt bleibt — Rohrleitungen und Kabelschächte verbinden Einheiten, auch wenn niemand das beabsichtigt hat.
Als kreisfreie Stadt ist die Fläche dicht besiedelt, während der umgebende Landkreis München von lockerer Bebauung bis zu Gewerbegebieten reicht. Für die Einsatzplanung heißt das: innerstädtisch geht es oft um Mehrparteienhäuser und Gastronomie, im Umland kommen Einfamilienhäuser, Gärten und größere Grundstücke mit Nebengebäuden dazu, in denen sich etwa Marder oder Wespen ansiedeln.
- Landkreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- Einwohner
- 1.510.000
- Nachbarorte
- 12
- Gesundheitsamt
- Landeshauptstadt München
- Häufigstes Thema
- Schaben und Kakerlaken

Sieben Bereiche für München
Am häufigsten geht es bei Anfragen aus der Stadt um Schaben und Kakerlaken, gefolgt von Ratten und Mäusen, dann Marder. Das deckt sich mit den Bedingungen dichter Bebauung: warme Küchen, Kellerschächte, Dachböden. Ameisen, Bettwanzen, Wespen, Hornissen und Waschbären kommen seltener vor, aber regelmäßig genug, dass jeder Fachbetrieb im Netz Erfahrung damit hat. Die folgenden Abschnitte ordnen ein, was für welches Problem typisch ist.

Schaben
Schaben sind das Thema, zu dem die meisten Anrufe aus der Stadt kommen. Sie treten bevorzugt dort auf, wo es warm und feucht ist — Küchen, Gastronomiebetriebe, Wäschereien, Serverräume mit Kühlung. In Mehrfamilienhäusern wandern sie über Rohrschächte und Steigleitungen zwischen Wohnungen, weshalb eine einzelne Behandlung selten reicht, wenn Nachbarwohnungen betroffen sind.
Der Fachbetrieb prüft bei der Besichtigung, welche Art vorliegt — Deutsche Schabe und Amerikanische Schabe verhalten sich unterschiedlich — und legt Gel-Köder oder ein Sprühverfahren fest. Bei laufendem Gastronomiebetrieb wird die Behandlung meist außerhalb der Öffnungszeiten geplant, damit der Betrieb weiterlaufen kann.
Mehr zu Schaben
Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse folgen bei den Anfragen direkt auf Schaben. In Kellern, Hinterhöfen, an Mülltonnenstandplätzen und entlang von Kanalanschlüssen finden sie Nahrung und Unterschlupf. Ein Befall zeigt sich oft zuerst durch Kotspuren oder Fraßschäden an Kabeln und Dämmmaterial, seltener durch die Tiere selbst.
Der Fachbetrieb setzt je nach Lage Köderboxen, Schlagfallen oder in Einzelfällen Lebendfallen ein und kontrolliert den Befall über mehrere Besuche, bis keine neue Aktivität mehr feststellbar ist. Bei Ratten in bewohnten Gebäuden ist zügiges Handeln wichtig, auch aus hygienischen Gründen und wegen möglicher Meldepflichten gegenüber dem Gesundheitsamt.
Mehr zu Ratten & Mäuse
Marder
Marder sind das dritthäufigste Thema bei Anfragen und betreffen vor allem Dachböden, Rollladenkästen und den Motorraum abgestellter Fahrzeuge. Nachts sind Kratz- und Rumpelgeräusche über der Decke ein typisches Anzeichen, tagsüber findet man Kotspuren oder beschädigte Dämmung. Da der Steinmarder in Bayern unter Naturschutz steht, ist Fangen oder Töten nicht ohne Weiteres erlaubt — der Fachbetrieb arbeitet stattdessen mit Vertreibung, Einwegklappen und dem Verschließen von Einstiegen. Ziel ist, das Tier dauerhaft aus dem Gebäude herauszuhalten, ohne gegen Vorgaben zum Artenschutz zu verstoßen.
Mehr zu Marder
Ameisen
Ameisen treten in der Stadt vor allem an Terrassen, Balkonen und in Küchen auf, meist im Sommer, wenn Kolonien nach Nahrung suchen. In Mehrfamilienhäusern folgen sie oft Ritzen in Bodenplatten oder Fugen zwischen Wohnung und Außenbereich.
Die meisten Fälle lassen sich mit gezielten Ködern lösen, die die Kolonie samt Nest erreichen, statt nur einzelne Tiere zu beseitigen. Bei hartnäckigem Befall an der Bausubstanz — etwa wenn Ameisen Dämmstoffe unterwandern — prüft der Fachbetrieb auch bauliche Ursachen wie Feuchtigkeit oder offene Fugen, damit das Problem nicht im nächsten Sommer wiederkommt.
Mehr zu Ameisen
Bettwanzen
Bettwanzen kommen seltener vor als Schaben oder Nager, aber die Anfragen dazu sind meist dringend. Sie verbreiten sich über Reisegepäck, Second-Hand-Möbel oder gemeinsame Wände in Mehrfamilienhäusern und sind schwer zu finden, da sie sich tagsüber in Matratzennähten, Bettgestellen und Steckdosen verstecken.
Der Fachbetrieb kombiniert meist eine gründliche Inspektion mit Wärmebehandlung oder chemischer Behandlung, da Eier gegen viele Mittel resistent sind. Wichtig ist, vor dem Termin nichts eigenmächtig mit Insektensprays zu behandeln — das verscheucht die Tiere in Nachbarräume und erschwert die eigentliche Bekämpfung erheblich.
Mehr zu Bettwanzen
Wespen & Hornissen
Wespen- und Hornissennester tauchen in der Stadt an Dachüberständen, Rollladenkästen und in Gartenhäusern auf, meist von Frühsommer bis Spätsommer. Nicht jedes Nest muss entfernt werden — Hornissen stehen unter Naturschutz, und ein Nest ohne direkten Kontakt zu Wohn- oder Verkehrsflächen kann oft bis zum natürlichen Ende der Saison bleiben.
Bei Nestern in Fensternähe, über Terrassen oder bei bekannter Insektengiftallergie im Haushalt ist eine fachgerechte Umsiedlung oder Entfernung sinnvoll. Der Fachbetrieb schätzt am Telefon anhand von Lage und Nestgröße ein, wie dringend gehandelt werden muss.
Mehr zu Wespen & Hornissen
Waschbären
Waschbären sind in der Stadt das seltenste der abgefragten Themen, kommen aber vor, vor allem in Gebieten mit Gärten, Gewässernähe oder alten Bäumen im Umland. Sie nutzen Dachböden und Schuppen als Schlafplatz und hinterlassen oft deutliche Spuren durch Kot und aufgerissene Isolierung. Wie beim Marder ist auch hier die Entfernung reguliert, da Waschbären als invasive Art gelten, aber nicht beliebig bekämpft werden dürfen. Der Fachbetrieb prüft vor Ort, welche Vertreibungs- und Sicherungsmaßnahmen zulässig sind und wie Einstiege dauerhaft verschlossen werden können.
Mehr zu WaschbärenMünchen und Umgebung
Das Einzugsgebiet reicht über die Stadtgrenze hinaus in den umgebenden Landkreis. Fachbetriebe übernehmen Einsätze unter anderem in Gräfelfing (8,9 km Luftlinie), Oberschleißheim (10,6 km), Pullach i.Isartal (10,9 km), Unterhaching (11,0 km), Neuried (11,4 km) und Grünwald (12,0 km). Ob innerstädtisches Mehrfamilienhaus oder Einfamilienhaus im Umland — die Einschätzung am Telefon berücksichtigt, wo genau das Problem auftritt.
Auch außerhalb der Stadtgrenze übernehmen Fachbetriebe Einsätze, etwa in Gräfelfing (8,9 km), Oberschleißheim (10,6 km) oder Pullach i.Isartal (10,9 km). Unterhaching (11,0 km), Neuried (11,4 km) und Grünwald (12,0 km) liegen ebenfalls im Bereich, den wir bei der Vermittlung berücksichtigen. Die Entfernung entscheidet mit, welcher Betrieb für einen Termin angefragt wird.
Auch in der Nachbarschaft
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Vom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht ein Anruf, in dem wir klären, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt und wie dringend die Lage ist — ein akuter Rattenbefall in der Küche wird anders eingeplant als ein einzelnes Wespennest am Gartenhaus. Danach vermitteln wir den passenden Fachbetrieb, der einen Termin zur Besichtigung vereinbart. Nach der ersten Behandlung folgt in der Regel eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob der Befall tatsächlich beseitigt ist oder ein weiterer Besuch nötig wird.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Was eine Bekämpfung in München kostet
Ein Kammerjägereinsatz kostet zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, je nach Schädling, Befallsstärke und Aufwand. Die meisten Fälle sind mit ein bis vier Besuchen abgeschlossen. Ein einzelnes Wespennest am Dachüberstand liegt meist im unteren Bereich der Spanne, da ein Termin oft ausreicht. Ein Schabenbefall über mehrere Wohnungen eines Mehrfamilienhauses oder ein hartnäckiger Rattenbefall im Keller braucht dagegen mehrere Besuche mit Nachkontrolle, was den Gesamtpreis nach oben treibt.
Was den Preis konkret beeinflusst: die Größe der Fläche, die Zugänglichkeit von Kellern, Dachböden oder Schächten, ob eine Wärmebehandlung nötig ist (etwa bei Bettwanzen), und ob eine Bescheinigung für Vermieter, Hausverwaltung oder Behörde verlangt wird. Bei Gewerbebetrieben mit Dokumentationspflicht kommt der Aufwand für Protokolle und Monitoring dazu. Am Telefon lässt sich vor der Besichtigung meist eine grobe Einschätzung geben, der genaue Preis steht aber erst nach der Vor-Ort-Prüfung fest, da Befall selten exakt der telefonischen Beschreibung entspricht.
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
|---|---|
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Warum professionelle Mittel?
Wer im Internet nach schnellen Lösungen sucht, findet viele Hausmittel gegen Schaben, Ratten oder Marder. Bei einem echten Befall in einem Mehrfamilienhaus oder Gewerbebetrieb reicht das selten. Schaben etwa verstecken sich in Rohrschächten, die man ohne Fachwissen nicht findet, und ein falsch platziertes Rattengift kann Kinder oder Haustiere gefährden, statt das Problem zu lösen. Bei geschützten Arten wie dem Steinmarder oder Hornissen ist zudem gesetzlich geregelt, was erlaubt ist — Laien riskieren hier schnell einen Verstoß.
CMB Kammerjäger führt die Arbeiten nicht selbst aus. Wir sind ein bundesweites Netz, das am Telefon klärt, um welchen Schädling es sich handelt, wie dringend die Lage ist, und welcher zertifizierte Fachbetrieb vor Ort die passende Ausrüstung und Erfahrung mitbringt. Diese Einschätzung vor dem Termin verhindert unnötige Besuche und sorgt dafür, dass jemand kommt, der mit der konkreten Situation — sei es ein Schabenbefall in einer Altbauwohnung oder ein Marder auf dem Dachboden — bereits Erfahrung hat.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Häufige Fragen aus München
Was kostet ein Kammerjäger in München?
Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, abhängig von Schädling, Befallsstärke und Aufwand. Die meisten Fälle sind nach ein bis vier Besuchen abgeschlossen. Ein einzelnes Insektennest kostet meist deutlich weniger als ein Rattenbefall über mehrere Kellerräume oder ein Schabenbefall in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren betroffenen Wohnungen.
Zusatzleistungen wie eine Bescheinigung für die Hausverwaltung oder eine Wärmebehandlung gegen Bettwanzen wirken sich ebenfalls auf den Preis aus. Eine belastbare Zahl gibt es erst nach der Besichtigung vor Ort, telefonisch lässt sich aber eine erste Einschätzung geben.
Wie schnell ist jemand in München vor Ort?
Das hängt von der Dringlichkeit und der Verfügbarkeit des passenden Fachbetriebs ab. Am Telefon schätzen wir zunächst ein, wie akut die Lage ist — ein Rattenbefall in der Küche wird anders behandelt als ein Wespennest am Gartenhaus, das noch ein paar Tage warten kann. Konkrete Termine werden direkt mit dem vermittelten Betrieb abgestimmt, eine pauschale Reaktionszeit können wir nicht versprechen, da sie von Auslastung und Anfahrt abhängt.
Muss ich für die Anfahrt nach München zahlen?
Das regelt der jeweilige Fachbetrieb, der den Termin übernimmt, und hängt unter anderem von der Entfernung zum Einsatzort ab. Innerhalb der Stadt fällt eine Anfahrt in der Regel anders aus als bei Einsätzen im weiteren Umland, etwa in Richtung Gräfelfing oder Grünwald. Details zur Anfahrt klären wir am Telefon oder der Betrieb nennt sie direkt bei der Terminvereinbarung, damit es später keine Überraschung auf der Rechnung gibt.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das kommt auf die Ursache des Befalls an. Liegt sie in der Bausubstanz — etwa undichte Fugen oder alte Rohrleitungen, durch die Schaben oder Ratten eindringen — trägt in der Regel der Vermieter die Kosten. Hat der Mieter den Befall selbst verursacht, etwa durch mangelnde Hygiene, kann die Kostenpflicht bei ihm liegen. In Mehrfamilienhäusern ist oft die Hausverwaltung erster Ansprechpartner, da ein Befall meist mehrere Einheiten betrifft. Im Streitfall lohnt sich ein Blick in den Mietvertrag und gegebenenfalls rechtliche Beratung.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Viele Fachbetriebe im Netz planen Termine bei Gewerbekunden bewusst außerhalb der regulären Öffnungszeiten, etwa in der Gastronomie oder im Einzelhandel, damit der laufende Betrieb nicht gestört wird. Bei Privatkunden richtet sich der Termin nach Verfügbarkeit und Dringlichkeit. Ob ein Abend- oder Wochenendtermin möglich ist, klären wir am Telefon zusammen mit dem jeweiligen Betrieb, verbindliche Zusagen gibt es erst nach Terminabstimmung.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das hängt vom Schädling ab, wird aber am Telefon oder bei der Terminbestätigung konkret besprochen. Bei Bettwanzen ist wichtig, vorher nichts eigenmächtig mit Sprays zu behandeln, da sich die Tiere sonst in Nachbarräume verteilen. Bei Schaben hilft es, Küchenschränke zugänglich zu machen, bei Rattenbefall im Keller sollten Lagerflächen möglichst frei zugänglich sein. Allgemein gilt: Zugang zu den betroffenen Räumen sicherstellen und, falls vorhanden, Beobachtungen wie Zeitpunkt und Ort der Sichtungen notieren.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Lebensmittelhandel, Hotels und Hausverwaltungen in der Stadt unterliegen Nachweispflichten zur Schädlingsprävention, etwa im Rahmen der Eigenkontrollen nach HACCP. Regelmäßiges Monitoring auf Schaben und Nager ist dabei üblich, oft mit dokumentierten Kontrollintervallen, die bei einer Lebensmittelkontrolle vorgelegt werden können. Fachbetriebe stellen entsprechende Protokolle und Bescheinigungen aus, die als Nachweis gegenüber Behörden oder Auftraggebern dienen. Bei akutem Befall wird die Behandlung meist außerhalb der Betriebszeiten geplant, damit der laufende Betrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ob Schaben in der Küche, ein Rattenbefall im Keller oder ein Marder auf dem Dachboden — der erste Schritt ist ein Anruf, bei dem wir gemeinsam einordnen, was vorliegt und wie dringend gehandelt werden muss. Danach übernimmt ein passender Fachbetrieb vor Ort die Besichtigung und Behandlung, mit Nachkontrolle, bis der Befall nachweislich beseitigt ist. Wer unsicher ist, ob es sich überhaupt um einen behandlungsbedürftigen Befall handelt, kann das ebenfalls am Telefon klären, bevor ein Termin vereinbart wird.
