
Kammerjäger für Erftstadt und Umgebung
- Vor Ort in Erftstadt und 6 weiteren Orten im Rhein-Erft-Kreis
- In allen 23 Ortsteilen von Erftstadt
- 51.207 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Marder führen die Anfragen an
Rund 51.000 Menschen leben in dieser Mittelstadt im Rhein-Erft-Kreis, verteilt auf 23 Ortsteile von Lechenich bis Friesheim. Diese Struktur bedeutet auch: Die Bausubstanz ist gemischt. Alte Hofanlagen und Fachwerkgebäude stehen neben Neubaugebieten, dazwischen liegen landwirtschaftliche Flächen, die typisch für den Rhein-Erft-Kreis sind. Genau diese Mischung schafft unterschiedliche Ausgangslagen für Schädlinge: Altbauten mit Holzbalkendecken und Dachstühlen bieten Mardern und anderen Nagern Zugänge, die in modernen Gebäuden fehlen. Gärten und Gewerbeflächen am Ortsrand begünstigen wiederum Ameisenvölker und Wespennester.
Die Nähe zu landwirtschaftlich geprägten Flächen und die Lage zwischen mehreren größeren Städten im Kreis sorgen dafür, dass Wanderungen von Nagetieren und anderen Tieren keine Seltenheit sind. Wer hier ein Problem im Haus oder auf dem Grundstück feststellt, braucht in der Regel schnell Klarheit: Ist es ein Einzelfall oder ein wiederkehrendes Muster, das mit der Lage des Gebäudes zusammenhängt?
Wir sind der erste Ansprechpartner für diese Einschätzung. Am Telefon wird beschrieben, was gefunden wurde, wo im Haus oder auf dem Grundstück es auftritt und wie dringend das Problem ist. Auf dieser Basis wird der passende Fachbetrieb aus der Region ausgewählt und ein Termin vereinbart. Das gilt für private Haushalte genauso wie für Gewerbebetriebe, die Nachweispflichten gegenüber Behörden oder Kunden erfüllen müssen.
- Landkreis
- Rhein-Erft-Kreis
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Einwohner
- 51.207
- Ortsteile
- 23
- Nachbarorte
- 6
- Gesundheitsamt
- Kreisverwaltung Rhein-Erft-Kreis
- Häufigstes Thema
- Marder

Erftstadt und Umgebung
Das Einzugsgebiet umfasst den gesamten Rhein-Erft-Kreis und die angrenzenden Städte. Hürth liegt rund 11 km entfernt, Kerpen 11,4 km, Frechen 13,4 km. Etwas weiter reichen Bergheim mit 20,5 km, Pulheim mit 23 km und Bedburg mit 28,7 km Luftlinie. Fachbetriebe aus dieser Region decken sowohl die 23 Ortsteile als auch die genannten Nachbarorte ab.
Die 23 Ortsteile unterscheiden sich deutlich in ihrer Struktur. Lechenich und Liblar zählen zu den größeren, dichter besiedelten Bereichen mit Mehrfamilienhäusern und Gewerbe, während Ortsteile wie Friesheim, Gymnich, Konradsheim oder Herrig eher dörflich geprägt sind, mit Einzelhäusern, Hofanlagen und größeren Grundstücken.
Kierdorf, Köttingen, Niederberg, Oberliblar, Roggendorf, Schildgen, Heddinghoven und Zieselsmaar liegen dazwischen und bringen jeweils eigene Gegebenheiten mit — von älteren Gebäuden mit Dachstühlen bis zu Gärten am Ortsrand. Diese Vielfalt bedeutet, dass ein Fachbetrieb je nach Ortsteil unterschiedliche Schwerpunkte setzt, etwa Nagetiere in ländlicheren Lagen oder Schaben in dichter bebauten Bereichen.
In allen Ortsteilen
und 9 weitere Ortsteile
Wer nicht direkt hier, sondern in der Umgebung sitzt, findet ebenfalls einen passenden Fachbetrieb. Hürth liegt rund 11 km entfernt, Kerpen 11,4 km und Frechen 13,4 km. Auch Bergheim, Pulheim und Bedburg gehören zum Einzugsgebiet, mit etwas größerer Entfernung. Die Auswahl des Betriebs erfolgt jeweils nach Lage und Verfügbarkeit.
Auch in der Nachbarschaft
Dienstleistungen der Schädlingsbekämpfung
Am häufigsten wird hier nach Mardern gefragt — meist wegen Geräuschen im Dachstuhl oder durchgebissenen Kabeln. Direkt danach folgen Ameisen, vor allem im Sommer rund ums Haus und im Garten, und Bettwanzen, deren Verdacht oft nach einer Reise oder einem Möbelkauf aufkommt. Die folgenden Abschnitte gehen auf diese und weitere Schädlinge ein, die vor Ort regelmäßig eine Rolle spielen.

Marder
Marder sind das am häufigsten gemeldete Problem hier. Typisch ist das nächtliche Scharren oder Poltern im Dachstuhl, oft verbunden mit durchgebissenen Kabeln oder Dämmmaterial, das aus Lüftungsöffnungen gezogen wird. Gerade in Ortsteilen mit älterer Bausubstanz und Nebengebäuden finden Marder leicht Zugänge über Dachrinnen oder Kellerschächte.
Eine Bekämpfung im klassischen Sinn ist bei Mardern rechtlich eingeschränkt, da sie unter Naturschutz stehen. Der Fachbetrieb prüft daher zunächst die Einstiegsstellen und setzt auf Vertreibung und bauliche Sicherung statt auf Fang oder Tötung. Wichtig ist eine zügige Reaktion, denn je länger ein Marder im Dachstuhl bleibt, desto größer wird der Schaden an Dämmung und Elektrik.
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Ameisen
Ameisen fallen vor allem im Garten, auf der Terrasse oder an Hauswänden auf, wenn sich Straßen bis zur Küche oder in Mauerritzen bilden. In Gebieten mit Einfamilienhäusern und größeren Grundstücken, wie sie hier verbreitet sind, reicht das Nahrungsangebot oft aus, um ganze Völker in Hausnähe anzusiedeln.
Nicht jede Ameisenart erfordert eine Bekämpfung, manche sind lediglich lästig, andere können Bausubstanz oder Dämmmaterial schädigen. Der Fachbetrieb bestimmt zunächst die Art und die Nestlage, bevor über Gelköder oder andere Maßnahmen entschieden wird. Bei hartnäckigem Befall in Wohnräumen ist meist mehr als ein Termin nötig, um das gesamte Nest zu erreichen.
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Bettwanzen
Bettwanzen werden meist nach einer Reise, einem Gebrauchtmöbelkauf oder in Mehrfamilienhäusern gemeldet, wenn sich der Verdacht über mehrere Wohnungen ausbreitet. Die Tiere verstecken sich in Matratzennähten, Bettgestellen und Steckdosenleisten und sind mit blossem Auge schwer zu finden.
Wer Stiche oder kleine Blutspuren auf der Bettwäsche bemerkt, sollte den Verdacht ernst nehmen, aber nicht sofort Möbel entsorgen — das verschleppt den Befall häufig in andere Räume oder Nachbarwohnungen. Der Fachbetrieb führt zunächst eine genaue Kontrolle durch, bevor die Behandlung mit Hitze oder zugelassenen Mitteln erfolgt. Meist sind mehrere Besuche nötig, da Eier und Nachkommen zeitversetzt schlüpfen.
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Wespen & Hornissen
Wespen- und Hornissennester tauchen vor allem im Sommer an Dachüberständen, in Rollladenkästen oder auf Dachböden auf. Nicht jedes Nest muss entfernt werden — Hornissen stehen unter Naturschutz, und eine Umsiedlung ist oft die bessere Lösung als eine Bekämpfung.
Entscheidend ist die Lage: Ein Nest weit vom Wohnbereich entfernt kann häufig bis zum natürlichen Ende der Saison bleiben, während ein Nest direkt über der Terrasse oder am Hauseingang zügig gehandhabt werden sollte. Der Fachbetrieb schätzt am Telefon anhand der Beschreibung die Dringlichkeit ein und klärt, ob eine Umsiedlung, eine Entfernung oder zunächst nur eine Beobachtung sinnvoll ist.
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Waschbären
Waschbären sind seltener ein Thema als Marder, treten aber vor allem in Ortsteilen mit Nähe zu Gärten, Feldern oder Gewässern auf. Sie suchen Dachböden und Schuppen als Unterschlupf und hinterlassen dabei deutliche Spuren: umgestürzte Mülltonnen, aufgerissene Isolierungen, Kotspuren an bestimmten Stellen.
Da Waschbären ebenfalls unter besonderem rechtlichen Schutz stehen können, ist eine fachgerechte Einschätzung vor Ort wichtig, bevor Maßnahmen ergriffen werden. Der Fachbetrieb prüft die Zugänge zum Gebäude und berät, wie sie dauerhaft verschlossen werden können, ohne die Tiere in eine Notlage zu bringen.
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Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse werden häufig in der kälteren Jahreszeit gemeldet, wenn die Tiere Wärme und Nahrung in Gebäudenähe suchen. Nagespuren an Kabeln, Kotspuren in Speisekammern oder Laufwege entlang von Wänden sind typische Hinweise. In Gebieten mit landwirtschaftlichen Flächen in der Nähe, wie sie den Rhein-Erft-Kreis prägen, ist der Zuzug aus angrenzenden Feldern keine Seltenheit.
Der Fachbetrieb setzt je nach Befund auf Kastenfallen, Köderstationen oder bauliche Abdichtung und kontrolliert nach einigen Tagen erneut, ob weiterer Zulauf besteht. Bei Rattenbefall gilt in vielen Kommunen eine Meldepflicht gegenüber dem Ordnungs- oder Gesundheitsamt.
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Schaben
Schaben und Kakerlaken tauchen vor allem in Mehrfamilienhäusern, Gastronomiebetrieben und Gewerbeküchen auf, wo Wärme und Feuchtigkeit ideale Bedingungen schaffen. Ein einzelnes Tier in der Küche ist selten ein Einzelfall, meist steckt ein Nest in Ritzen, hinter Küchengeräten oder in Abflussrohren.
Da sich Schaben schnell zwischen Wohnungen oder Gewerbeeinheiten ausbreiten können, ist eine frühe Reaktion wichtig, besonders in Gebäuden mit mehreren Parteien. Der Fachbetrieb arbeitet meist mit Gelködern und Monitoring-Stationen und benötigt in der Regel mehrere Termine, um auch spät geschlüpfte Tiere zu erfassen.
Mehr zu SchabenVom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht ein Anruf, in dem beschrieben wird, was beobachtet wurde: welches Tier oder welche Spuren, wo im Haus oder auf dem Grundstück und seit wann. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung der Dringlichkeit — ein akuter Bettwanzenbefall wird anders behandelt als ein einzelnes Wespennest am Gartenzaun.
Anschließend wird ein Fachbetrieb aus der Region ausgewählt und ein Termin vereinbart. Nach dem Einsatz erfolgt je nach Befund eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Maßnahme gewirkt hat oder ein weiterer Besuch nötig ist.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Warum professionelle Mittel?
Wer einen Schädling selbst bekämpft, riskiert oft, dass sich das Problem verlagert statt verschwindet — ein Beispiel sind Bettwanzen, die bei falscher Behandlung in Nachbarwohnungen ausweichen, oder Marder, deren Vertreibung ohne bauliche Sicherung der Einstiege wirkungslos bleibt. Gerade bei geschützten Tieren wie Mardern, Wespen oder Waschbären gibt es außerdem rechtliche Vorgaben, die Laien selten kennen. Eine falsche Maßnahme kann hier sogar einen Verstoß gegen den Artenschutz bedeuten.
CMB führt die Arbeiten nicht selbst aus. Die Einsätze übernehmen selbstständige Fachbetriebe vor Ort, die auf die jeweilige Schädlingsart spezialisiert sind. Unsere Aufgabe ist die Einschätzung am Telefon: welches Tier es ist, wie dringend die Lage ist und welcher Betrieb aus der Region passt. Das spart dem Anrufer die eigene Suche und die Unsicherheit, ob der gewählte Betrieb überhaupt zuständig ist. Für Bewohner der 23 Ortsteile bedeutet das einen klaren Ansprechpartner, unabhängig davon, ob es sich um einen akuten Fall in der Küche oder ein wiederkehrendes Problem im Dachstuhl handelt.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Was eine Bekämpfung in Erftstadt kostet
Ein Besuch kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, je nach Aufwand. Die Spanne ergibt sich aus mehreren Faktoren: Art des Schädlings, Größe der befallenen Fläche, Zugänglichkeit von Dachstuhl oder Kellerbereichen und die Anzahl der nötigen Besuche.
Ein einzelnes Wespennest am Dachüberstand liegt meist am unteren Ende, während ein Bettwanzenbefall in mehreren Zimmern oder ein hartnäckiger Rattenbefall mit mehreren Kontrollterminen die Kosten nach oben treiben kann. Ein bis vier Besuche sind üblich, wobei der erste Termin meist der aufwendigste ist, da Ursache und Ausmaß erst festgestellt werden müssen.
Nachkontrollen sind bei manchen Schädlingen wie Schaben oder Bettwanzen fast immer nötig, weil einzelne Behandlungen selten alle Entwicklungsstadien erfassen. Ein genauer Preis lässt sich erst nach der Erstberatung am Telefon nennen, da Faktoren wie Gebäudeart und Befallsort stark variieren. Bei der telefonischen Einschätzung wird bereits eine grobe Kosteneinordnung gegeben, damit keine Überraschung entsteht.
| Marder | 500 bis 1.500 € |
|---|---|
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Was Anrufer aus Erftstadt wissen wollen
Was kostet ein Kammerjäger in Erftstadt?
Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, abhängig von Schädling, Befallsgröße und Zugänglichkeit der betroffenen Bereiche. Ein einzelnes Wespennest kostet in der Regel weniger als ein ausgedehnter Rattenbefall mit mehreren Kontrollterminen.
Meist sind ein bis vier Besuche nötig, wobei besonders Bettwanzen und Schaben mehrere Termine erfordern, da Eier und Nachkommen zeitversetzt schlüpfen. Eine genaue Zahl lässt sich erst nach der telefonischen Einschätzung nennen, da Gebäudeart, Befallsort und Ausmaß stark variieren. Am Telefon wird bereits eine grobe Einordnung gegeben, damit vorab Klarheit über den ungefähren Rahmen besteht.
Wie schnell ist jemand in Erftstadt vor Ort?
Wie schnell ein Termin zustande kommt, hängt von der Dringlichkeit und der Verfügbarkeit des passenden Fachbetriebs ab. Am Telefon wird zunächst eingeschätzt, ob es sich um einen akuten Fall handelt — etwa ein Wespennest direkt über dem Hauseingang — oder ob etwas mehr zeitlicher Spielraum besteht, wie bei einem einzelnen Ameisenvorkommen im Garten.
Auf dieser Grundlage wird ein Betrieb aus der Region ausgewählt und ein Termin vereinbart. Konkrete Zeitangaben in Stunden lassen sich vorab nicht seriös nennen, da sie von Auslastung und Fahrweg des jeweiligen Betriebs abhängen.
Muss ich für die Anfahrt nach Erftstadt zahlen?
Ob eine Anfahrtspauschale anfällt, hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Entfernung zum Einsatzort ab. Innerhalb der Ortsteile und im näheren Rhein-Erft-Kreis ist die Anfahrt häufig bereits im Preis für den Besuch enthalten. Bei größerer Entfernung oder besonderen Umständen kann eine zusätzliche Position berechnet werden. Diese Details werden bereits am Telefon geklärt, sodass vor dem Termin klar ist, was im vereinbarten Preis enthalten ist und was gesondert abgerechnet wird. So gibt es bei der Rechnung keine Überraschung.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das hängt von der Ursache des Befalls ab. Ist der Schädling auf bauliche Mängel zurückzuführen, etwa undichte Stellen am Dach, die Mardern Zugang verschaffen, liegt die Kostenpflicht meist beim Vermieter. Hat der Mieter den Befall durch eigenes Verhalten verursacht, etwa durch unsachgemäße Lagerung von Lebensmitteln bei Schabenbefall, kann die Kostenpflicht beim Mieter liegen.
In Mehrfamilienhäusern ist zudem oft unklar, wer den Befall verursacht hat, insbesondere bei Bettwanzen. Im Zweifel empfiehlt sich eine Abstimmung zwischen beiden Parteien, gegebenenfalls mit rechtlicher Beratung, bevor der Auftrag erteilt wird.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Das hängt vom jeweiligen Fachbetrieb ab, der für den Einsatz ausgewählt wird. Bei dringenden Fällen, etwa einem frisch entdeckten Bettwanzenbefall oder einem Wespennest in unmittelbarer Nähe zu einem Kinderzimmer, wird am Telefon geprüft, welcher Betrieb kurzfristig reagieren kann. Nicht jeder Betrieb bietet Termine außerhalb der üblichen Geschäftszeiten an, weshalb die Auswahl entsprechend danach erfolgt, was die Situation erfordert und was vor Ort verfügbar ist. Diese Abstimmung findet direkt beim ersten Anruf statt.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das kommt auf den Schädling an und wird am Telefon konkret besprochen. Bei Bettwanzen ist es meist hilfreich, Bettwäsche nicht sofort zu waschen oder Möbel zu entsorgen, da dies Spuren beseitigt und den Befall verschleppen kann.
Bei Mäusen oder Ratten sollten Lebensmittel sicher verstaut und Zugänge, soweit erkennbar, notiert werden. Bei Wespennestern reicht es oft, den Bereich bis zum Termin zu meiden und Fenster in der Nähe geschlossen zu halten. Genaue Hinweise zur Vorbereitung erhält man individuell bei der telefonischen Einschätzung, abgestimmt auf den konkreten Fall.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Lebensmittelläden und Hotels in der Region unterliegen Nachweispflichten im Rahmen der HACCP-Vorgaben und müssen ein funktionierendes Schädlingsmonitoring vorweisen können. Das betrifft besonders Betriebe in Lechenich und Liblar, wo Gewerbeflächen dichter liegen, aber auch kleinere Betriebe in den übrigen Ortsteilen.
Regelmäßige Kontrollen und dokumentierte Maßnahmen sind bei Behördenkontrollen entscheidend. Fachbetriebe stellen entsprechende Protokolle und Bescheinigungen aus, die bei Bedarf vorgelegt werden können. Auch Handwerksbetriebe mit Lagerhallen oder landwirtschaftliche Betriebe profitieren von einer dokumentierten Bekämpfung, etwa bei Rattenbefall, da hier oft eine Meldepflicht gegenüber dem Ordnungsamt besteht.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Wer in einem der 23 Ortsteile ein Problem mit Mardern, Ameisen, Bettwanzen oder einem anderen Schädling feststellt, sollte nicht zu lange warten — vor allem bei Bettwanzen und Ratten verschärft sich die Lage mit der Zeit. Ein Anruf reicht, um zu klären, was gefunden wurde, wie dringend es ist und welcher Fachbetrieb aus der Region passt. Die telefonische Einschätzung ist der erste Schritt zu einem Termin, unabhängig davon, ob es sich um ein akutes Problem oder eine erste Unsicherheit handelt.
