
Kammerjäger in Borkum — bei Ratten zählt jeder Tag
- 5.186 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
- In allen 3 Ortsteilen von Borkum
- Vor Ort in Borkum und 6 weiteren Orten im Landkreis Leer
Bei Ratten und Mäusen zählt die erste Stunde
Auf einer Insel ändert sich die Ausgangslage gegenüber dem Festland. Vorräte, Müll und Gartenabfälle liegen dicht an Wohnbebauung, und Nager finden zwischen Dünenrand und Siedlungsfläche reichlich Deckung. Die Nachfrage vor Ort zeigt das deutlich: Anrufe wegen Ratten und Mäusen stehen an erster Stelle, noch vor Wespen oder Ameisen.
Die Bausubstanz ist gemischt. Neben modernen Ferienwohnungen stehen ältere Häuser mit Holzbalkendecken und Dachböden, die Mardern und Wespen Nistmöglichkeiten bieten. Wer Ferienunterkünfte vermietet, hat zusätzlich Fristdruck: ein Befall muss vor der nächsten Anreise beseitigt sein, nicht irgendwann.
Die Lage im Landkreis Leer bedeutet auch, dass jeder Einsatz mit einer Fährüberfahrt beginnt. Das beeinflusst, wie ein Termin organisiert wird, nicht ob er stattfindet, aber wann der Betrieb ankommt. Am Telefon wird deshalb genauer nachgefragt: wie akut ist der Befall, wie viele Tiere, wie zugänglich ist die Stelle. Diese Einschätzung entscheidet, welcher Fachbetrieb den Auftrag übernimmt und wie der Besuch geplant wird, damit die Überfahrt nicht zweimal nötig wird.
- Landkreis
- Landkreis Leer
- Bundesland
- Niedersachsen
- Einwohner
- 5.186
- Ortsteile
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- Nachbarorte
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- Gesundheitsamt
- Landkreis Leer
- Häufigstes Thema
- Ratten und Mäuse

Was wir in Borkum bekämpfen — und wie schnell
Am häufigsten geht es hier um Ratten und Mäuse — das zeigt die tatsächliche Nachfrage der letzten Zeit. Erst danach folgen Anfragen zu Wespen und Hornissen, meist im Sommer, wenn Nester unter Dachvorsprüngen wachsen. Waschbären und Marder tauchen seltener auf, aber wenn, dann meist auf Dachböden oder in Schuppen. Ameisen, Bettwanzen und Schaben runden das Bild ab. Für jedes Thema gilt dieselbe erste Frage: wie dringend ist es, und welcher Betrieb kann kommen.

Ratten & Mäuse
Ratten sind das Thema, das hier am häufigsten zum Anruf führt. Zwischen Gartenanlagen, Mülllagerung und den Randbereichen zur Reede finden sie Nahrung und Unterschlupf, besonders in den kälteren Monaten, wenn sie näher an Gebäude rücken. Sichtbare Nagespuren, Kotspuren in Speisekammern oder Laufwege an Hauswänden sind erste Hinweise.
Am Telefon wird geklärt, ob es sich um eine einzelne Wanderratte handelt oder ob bereits ein Nest in der Nähe ist — das entscheidet über Köderart und Anzahl der nötigen Besuche. Bei Mäusen ist der Befall oft weniger dramatisch, aber genauso hartnäckig, vor allem in älteren Kellern und Nebengebäuden. Eine professionelle Bekämpfung sichert Köderstellen kindersicher und kontrolliert den Erfolg beim Folgebesuch, statt nur einmalig auszulegen.
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Wespen & Hornissen
Wespen- und Hornissennester entstehen bevorzugt unter Dachüberständen, in Rolladenkästen oder auf Dachböden älterer Häuser. Auf der Insel kommt hinzu, dass viele Gebäude in den Sommermonaten touristisch genutzt werden — ein Nest in Kopfhöhe am Eingang ist dann kein theoretisches Risiko, sondern ein akutes.
Nicht jedes Nest muss entfernt werden, Hornissen stehen unter Naturschutz und werden nur bei begründeter Gefährdung umgesiedelt oder behandelt. Am Telefon wird deshalb zuerst die Art bestimmt, wenn möglich per Fotobeschreibung, und die Lage des Nests eingeschätzt. Bei akuter Gefährdung, etwa nahe Kinderspielflächen oder Schlafzimmerfenstern, wird kurzfristig ein Termin vereinbart. In ruhigeren Fällen reicht meist ein einziger Besuch zur fachgerechten Entfernung.
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Waschbären
Waschbären sind auf der Insel seltener ein Thema als Ratten oder Wespen, kommen aber vor, wenn Dachböden oder Schuppen ungesicherte Einstiege bieten. Sie suchen trockene, ruhige Rückzugsorte und richten sich dort gerne dauerhaft ein, mit Lärm in der Nacht und Kotspuren als deutlichstem Zeichen.
Da Waschbären unter das Jagdrecht fallen, ist die Bekämpfung rechtlich anders geregelt als bei Insekten oder Nagern — eine einfache Vertreibung reicht rechtlich meist nicht aus. Am Telefon wird deshalb genau erfasst, wo der Zugang liegt und wie lange die Tiere schon aktiv sind. Der Fachbetrieb vor Ort kennt die lokalen Vorgaben und plant die Sicherung der Einstiegsstellen so, dass die Tiere dauerhaft draußen bleiben, nicht nur kurzfristig verschwinden.
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Marder
Marder nutzen auf Borkum vor allem Dachböden, Zwischendecken und Motorräume abgestellter Fahrzeuge als Unterschlupf. Nächtliches Poltern über der Zimmerdecke oder durchgebissene Kabel im Auto sind typische erste Hinweise. In älteren Gebäuden mit Holzbalkendecken finden Marder besonders leicht Zugänge über morsche Verschalungen oder offene Dachrinnen.
Eine Bekämpfung im klassischen Sinn ist bei Mardern selten das Ziel — meist geht es um Vertreibung und dauerhafte Sicherung der Einstiege, da Marder unter Artenschutz stehen und nicht einfach gefangen oder getötet werden dürfen. Am Telefon wird deshalb erfasst, wo genau der Zugang liegt und ob bereits Schäden entstanden sind, damit der Betrieb vor Ort passendes Material für die Absicherung mitbringt.
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Ameisen
Ameisen treten meist im Sommer auf, wenn Nester in Terrassenfugen, unter Gehwegplatten oder an Hauswänden aktiv werden. Auf der Insel, wo viele Grundstücke direkt an sandigen Boden grenzen, finden Ameisenstraßen häufig ihren Weg über Türschwellen in Küchen und Vorratsräume. Meist handelt es sich um harmlose, aber lästige Arten.
Wichtig ist die genaue Bestimmung, denn manche Ameisenarten nisten auch in Mauerwerk und können auf Dauer kleinere Schäden verursachen. Am Telefon wird deshalb kurz abgefragt, wo die Ameisen laufen und ob ein Nest sichtbar ist. Je nach Lage reicht ein gezielter Behandlungstermin, bei größeren oder wiederkehrenden Nestern sind zwei Besuche üblich, um die Kolonie vollständig zu erfassen.
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Bettwanzen
Bettwanzen sind auf einer Insel mit hoher Übernachtungsdichte in Ferienwohnungen ein eigenes Thema. Sie reisen in Koffern und Textilien mit und breiten sich in Matratzen, Bettgestellen und Fußleisten aus, bevor sie überhaupt bemerkt werden. Erste Hinweise sind Stichreihen am Morgen und kleine dunkle Kotspuren auf der Bettwäsche.
Gerade bei Vermietern ist die Zeit knapp: ein Befall muss vor der nächsten Anreise behandelt sein. Am Telefon wird deshalb sofort nach der Nutzung der Unterkunft und dem nächsten Ankunftstermin gefragt, damit die Bekämpfung entsprechend priorisiert wird. Meist sind mindestens zwei Behandlungstermine im Abstand von einigen Wochen nötig, da Eier die erste Behandlung überstehen können.
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Schaben
Schaben und Kakerlaken treten bevorzugt in Küchen, Gastronomiebetrieben und größeren Gebäuden mit vielen Wohneinheiten auf, wo Wärme und Feuchtigkeit zusammenkommen. Auf der Insel betrifft das vor allem Betriebe mit Küchenbereich und ältere Mehrfamilienhäuser. Ein einzelnes Tier am Abend ist selten ein Einzelfall — Schaben leben versteckt und vermehren sich schnell, wenn sie nicht früh erkannt werden.
Am Telefon wird geklärt, wo genau die Tiere gesichtet wurden und ob es sich um einen privaten Haushalt oder einen gewerblichen Betrieb handelt, da für Gastronomie oft striktere Nachweispflichten gelten. Meist sind mehrere Behandlungstermine nötig, um Nachwuchs aus versteckten Gelegen ebenfalls zu erfassen.
Mehr zu SchabenVom Anruf bis zum Termin
Der erste Schritt ist immer der Anruf. Darin wird der Schädling so genau wie möglich bestimmt, die Dringlichkeit eingeschätzt und geklärt, wie zugänglich die betroffene Stelle ist. Auf dieser Grundlage wird ein passender Fachbetrieb ausgewählt und ein Termin vereinbart. Beim Besuch selbst wird die Situation vor Ort geprüft, behandelt und dokumentiert. Bei den meisten Fällen folgt ein zweiter Termin zur Nachkontrolle, um zu sehen, ob die Maßnahme gewirkt hat oder ob nachgelegt werden muss.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Borkum und Umgebung
Das Einzugsgebiet reicht über den Landkreis Leer hinaus. Nächstgelegene Orte auf dem Festland sind Moormerland (47,3 km Luftlinie), Weener (60,5 km) und Leer selbst (60,9 km). Etwas weiter liegen Westoverledingen (67,0 km), Rhauderfehn (73,9 km) und Uplengen (75,4 km). Diese Distanzen sind Luftlinie, die tatsächliche Anfahrt erfolgt über die Fähre und wird bei der Terminplanung entsprechend berücksichtigt.
Borkum gliedert sich in die Ortsteile Tüßkendör, Ostland und Reede. Tüßkendör liegt zentraler zur Ortsmitte mit dichterer Wohnbebauung, während Ostland und Reede stärker durch Hafen- und Randlagen geprägt sind.
Diese Unterschiede wirken sich auf den Schädlingsbefall aus: in dichter bebauten Bereichen treten häufiger Wespen- und Mäuseprobleme in Altbauten auf, während in den Randlagen nahe Reede eher Ratten durch Nähe zu Lagerflächen und Wasser ein Thema sind. Am Telefon wird deshalb auch nach dem Ortsteil gefragt, da das die Einschätzung der Lage erleichtert und der Fachbetrieb sich entsprechend vorbereiten kann.
In allen Ortsteilen
Wer auch für Objekte auf dem Festland einen Termin sucht: Moormerland liegt 47,3 km entfernt, Weener 60,5 km, Leer 60,9 km. Etwas weiter reichen die Einsätze bis Westoverledingen (67,0 km), Rhauderfehn (73,9 km) und Uplengen (75,4 km) — auch dort wird zunächst am Telefon eingeschätzt, welcher Betrieb passt.
Auch in der Nachbarschaft
Was eine Bekämpfung in Borkum kostet
Eine Schädlingsbekämpfung kostet zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, je nach Aufwand meist ein bis vier Besuche insgesamt. Den Preis treiben mehrere Faktoren: die Art des Schädlings, der Umfang des Befalls, die Zugänglichkeit der betroffenen Stelle und ob eine Nachkontrolle nötig ist.
Auf der Insel kommt ein weiterer Faktor hinzu, der sich im Preis niederschlagen kann — die Fähranfahrt des Fachbetriebs muss organisatorisch mitgeplant werden, was bei sehr kurzfristigen Terminen relevant sein kann. Ein einzelnes Wespennest an gut zugänglicher Stelle liegt meist am unteren Ende der Spanne, ein hartnäckiger Rattenbefall mit mehreren Köderstationen und Nachkontrolle am oberen Ende.
Bettwanzen erfordern in der Regel mehrere Behandlungstermine und liegen damit ebenfalls im oberen Bereich. Am Telefon wird vor der Anfahrt eine Einschätzung gegeben, mit der man ungefähr rechnen kann — eine verbindliche Zahl gibt es erst nach Besichtigung vor Ort. Rechnungen sollten immer eine Aufschlüsselung nach Anfahrt, Material und Arbeitszeit enthalten, das erleichtert auch die Weiterberechnung an Vermieter oder Hausverwaltung, falls das zutrifft.
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
|---|---|
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Warum professionelle Mittel?
Ein Insellage bringt eine besondere Abhängigkeit mit sich: wenn ein Befall nicht sauber behandelt wird, dauert es länger, bis jemand erneut vor Ort ist, weil jede Anfahrt eine Fähre einschließt. Das macht die erste Behandlung wichtiger als anderswo — halbe Lösungen, etwa Gift ohne Nachkontrolle oder ein Wespennest, das nur teilweise entfernt wurde, verursachen hier höhere Folgekosten und längere Wartezeiten. Bei Ferienunterkünften kommt die Frist der nächsten Anreise dazu, die eine improvisierte Lösung noch riskanter macht.
CMB Kammerjäger führt die Arbeiten selbst nicht aus. Die Behandlung übernehmen selbstständige, zertifizierte Fachbetriebe vor Ort, die mit den örtlichen Gegebenheiten — Fähranbindung, Bausubstanz, Ortsteile — vertraut sind. Was CMB leistet, ist die Einschätzung vorab: am Telefon wird der Schädling bestimmt, die Dringlichkeit bewertet und der passende Betrieb ausgewählt, damit nicht unnötig oft angereist werden muss. Diese Vorabklärung spart auf einer Insel besonders viel Zeit und Geld, weil jede Fehleinschätzung eine zusätzliche Überfahrt bedeutet.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Die Fragen, die bei Eile zuerst kommen
Was kostet ein Kammerjäger in Borkum?
Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, abhängig davon, um welchen Schädling es sich handelt und wie umfangreich der Befall ist. Ein einzelnes Wespennest ist meist mit einem Besuch am unteren Ende der Spanne erledigt. Ratten- oder Bettwanzenbefälle brauchen häufiger mehrere Termine mit Nachkontrolle, was die Gesamtkosten erhöht.
Am Telefon wird vor der Anfahrt eine erste Einschätzung gegeben. Eine feste Zahl lässt sich erst nach Besichtigung der Stelle vor Ort nennen, da Zugänglichkeit und Ausmaß den Aufwand direkt beeinflussen. Bei gewerblichen Objekten, etwa Ferienunterkünften mit Nachweispflicht, kann der Aufwand für Dokumentation zusätzlich ins Gewicht fallen.
Wie schnell ist jemand in Borkum vor Ort?
Eine pauschale Zeitangabe gibt es nicht, weil jede Anfahrt eine Fährüberfahrt einschließt und der Termin entsprechend geplant werden muss. Am Telefon wird zuerst die Dringlichkeit eingeschätzt — ein akutes Wespennest nahe einem Fenster wird anders priorisiert als ein schleichender Ameisenbefall im Garten. Auf dieser Grundlage wird ein Termin vereinbart, der sowohl zur Fährverbindung als auch zur Situation vor Ort passt. Bei klar dringenden Fällen wird versucht, möglichst kurzfristig eine Lösung zu finden, ohne dass eine feste Stundenzahl versprochen werden kann.
Muss ich für die Anfahrt nach Borkum zahlen?
Die Anfahrt wird in der Regel als Teil der Gesamtrechnung ausgewiesen und nicht separat vorab berechnet. Auf einer Insel ist die Anfahrt aufwendiger als auf dem Festland, da sie eine Fähre einschließt. Dieser Aufwand kann sich im Endpreis niederschlagen, wird aber transparent in der Rechnung aufgeschlüsselt, getrennt nach Anfahrt, Material und Arbeitszeit. Am Telefon wird vorab erklärt, mit welchen Kosten ungefähr zu rechnen ist, damit es später keine Überraschung gibt.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das hängt von der Ursache des Befalls ab. Ist der Schädling durch bauliche Mängel eingedrungen, etwa undichte Dächer oder offene Fugen, liegt die Kostenpflicht meist beim Vermieter. Ist der Befall auf Verhalten der Bewohner zurückzuführen, etwa durch offen gelagerte Lebensmittel, kann der Mieter herangezogen werden.
Bei Ferienunterkünften ist die Lage oft anders geregelt als bei klassischen Mietverhältnissen, hier zahlt in der Regel der Betreiber. Im Zweifel empfiehlt sich, die Rechnung mit klarer Leistungsaufschlüsselung aufzubewahren und die Kostenfrage mit der Hausverwaltung oder dem Vermieter zu klären, bevor der Termin stattfindet.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Bei akuten Fällen, etwa einem Wespennest in unmittelbarer Nähe zu einem Fenster oder einer Terrasse, wird versucht, kurzfristig einen Termin außerhalb der üblichen Zeiten zu organisieren. Das hängt aber vom jeweiligen Fachbetrieb vor Ort und der Fährverbindung ab, da diese die tatsächliche Ankunftszeit bestimmt. Am Telefon wird die Dringlichkeit erfasst und geprüft, ob und wie kurzfristig eine Lösung möglich ist. Eine pauschale Zusage für Termine außerhalb der Öffnungszeiten kann nicht gegeben werden, da sie von der Verfügbarkeit vor Ort abhängt.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das hängt vom Schädling ab und wird am Telefon konkret besprochen. Bei Ratten und Mäusen hilft es, wenn Zugänge zu Vorräten bereits vor dem Termin gesichert sind und der Bereich rund um vermutete Laufwege zugänglich ist.
Bei Bettwanzen sollte Bettwäsche möglichst nicht vorher gewaschen werden, damit Spuren erkennbar bleiben, und der Zugang zu Matratzen und Bettgestellen frei sein. Bei Wespen- oder Hornissennestern reicht es, den Bereich um das Nest freizuhalten und nicht selbst zu behandeln. Genaue Hinweise gibt es individuell beim Anruf, je nach Situation vor Ort.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Wer auf Borkum gerade Nagespuren, ein Nest unter dem Dach oder Kotspuren im Vorratsschrank findet, sollte nicht abwarten — auf einer Insel dauert jede weitere Anfahrt länger als auf dem Festland. Ein Anruf reicht, um den Schädling einzuordnen, die Dringlichkeit zu klären und einen passenden Fachbetrieb für die Insel zu finden. Das gilt für den akuten Fall genauso wie für die vorsorgliche Kontrolle vor der nächsten Vermietungssaison. Die Einschätzung am Telefon kostet nichts und schafft Klarheit, bevor überhaupt ein Termin vereinbart wird.
