Kammerjäger im Landkreis Tübingen
Zwischen Schwäbischer Alb und Neckartal reichen die Anfragen von Waschbären und Mardern im Dachstuhl bis zu Wespen unter dem Dach und Ameisen an der Terrasse. Die Region reicht von der Kreisstadt bis in kleinere Gemeinden mit ländlicher Umgebung, was die Bandbreite an Einsätzen prägt.
- 168.115 Einwohner im gesamten Landkreis
- 43 Ortsteile zwischen Alb und Neckartal
- Zuständig: Abteilung 33, Landratsamt Tübingen
Waschbären führen die Anfragen an
Der Landkreis Tübingen verbindet dicht besiedelte Stadtlagen mit dörflich geprägten Gemeinden und offenen Landschaften am Rand der Schwäbischen Alb. Auf 43 Ortsteile verteilt leben rund 168.115 Menschen, von der Kreisstadt mit über 83.000 Einwohnern bis zu kleineren Gemeinden mit deutlich weniger. Diese Mischung aus urbaner Verdichtung und ländlichem Umland sorgt für unterschiedliche Schädlingslagen, die sich nicht mit einer einzigen Lösung abdecken lassen.
In den dichter bebauten Lagen mit Altbauten, Innenhöfen und Kellerräumen treten andere Probleme auf als in den Streusiedlungen und Gehöften am Rand der Gemeinden. Wo Gärten an Wald oder Feldflur grenzen, wandern Waschbären und Marder gern in Dachböden und Schuppen ein. Wo Häuser dicht aneinander stehen, verbreiten sich Ameisen und Wespen über Mauerritzen und Dachüberstände in mehrere Gebäude gleichzeitig.
Altbauten mit Holzbalkendecken, Fachwerk und unsanierten Dachstühlen bieten Nagern und Insekten Rückzugsräume, die in Neubauten seltener vorkommen. Gleichzeitig sorgen Gärten, Streuobstwiesen und die Nähe zu Wald und offener Flur dafür, dass Wildtiere wie Waschbären und Marder regelmäßig menschliche Siedlungen aufsuchen. Diese Kombination aus Bausubstanz und Landschaft bestimmt, welche Einsätze in der Region am häufigsten anfallen und wie dringend sie in der Regel sind.
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Orte
- 6
- Ortsteile
- 43
- Einwohner
- 168.115
- Gesundheitsamt
- Landratsamt Tübingen
- Häufigstes Thema
- Waschbären

Wo wir im Landkreis Tübingen arbeiten
Landkreis Tübingen6
Der Landkreis Tübingen auf der Karte
Das Einzugsgebiet reicht von der Kreisstadt im Zentrum bis in die umliegenden Gemeinden am Rand der Schwäbischen Alb und entlang des Neckartals. Die 43 Ortsteile verteilen sich auf sechs größere Orte mit eigener Seite und zahlreiche kleinere Teilorte dazwischen. Je weiter draußen, desto ländlicher die Lage, was sich auf die Art der Einsätze auswirkt.
- Vor Ort in 6 Orten
- 43 Ortsteile insgesamt
- Keine Anfahrtsgebühr, auch nicht bei Ihnen
Die häufigsten Anlässe im Landkreis Tübingen
Waschbären und Marder passen zur Lage vieler Gemeinden zwischen Wald, Feldflur und Siedlungsrand, wo Dachböden und Nebengebäude als Unterschlupf dienen. Wespen und Hornissen finden an Dachüberständen und in Rollladenkästen sowohl in dichter als auch lockerer Bebauung Nistplätze. Ameisen profitieren von Terrassen, Gartenwegen und älterer Bausubstanz mit Rissen und Fugen, die als Zugang dienen.
Womit wir im Landkreis Tübingen zu tun haben
Die Anfragen im Landkreis unterscheiden sich je nach Lage deutlich. In der Kreisstadt mit dichter Blockrandbebauung geht es häufig um Wespen- und Hornissennester unter Dachvorsprüngen sowie um Ameisen, die über gemeinsame Kellerwände in mehrere Wohnungen ziehen.
In den Ortsteilen mit Einzelhausbebauung und Gartengrundstücken stehen Waschbären und Marder im Vordergrund, die Dachböden, Garagen oder Rollladenkästen als Unterschlupf nutzen. Die Nähe zu Streuobstwiesen, Feldern und Waldrändern begünstigt das Einwandern dieser Tiere in Siedlungsgebiete, besonders in den Randlagen der Gemeinden.
Saisonal verschiebt sich der Schwerpunkt: Im Frühjahr und Sommer dominieren Wespen- und Hornissenanfragen, im Herbst und Winter rücken Marder und Waschbären auf der Suche nach warmen Unterschlupfmöglichkeiten in den Vordergrund. Ameisen treten vor allem in den wärmeren Monaten rund um Terrassen, Gehwegplatten und Küchen auf. Altbausubstanz mit Holzbalkendecken oder ungedämmten Dachstühlen begünstigt zusätzlich, dass sich Befall unbemerkt ausbreitet, bevor er auffällt.

Zuständig im Landkreis Tübingen
Für den Landkreis Tübingen ist die Abteilung 33 Gesundheit im Landratsamt Tübingen zuständig, mit Sitz in 72072 Tübingen. Bestimmte Schädlinge, etwa Ratten in bestimmten Konstellationen, unterliegen einer Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Bei Unsicherheit, ob ein Fall meldepflichtig ist, gibt das Amt Auskunft. Ein Fachbetrieb kann parallel dazu die eigentliche Bekämpfung übernehmen.
- Ratten im Mehrfamilienhaus: Vermieter und Hausverwaltungen sind zur Bekämpfung verpflichtet. Bleibt sie aus, kann das Gesundheitsamt sie anordnen.
- Schaben im Lebensmittelbetrieb: Gastronomie, Bäckerei, Kantine: Befall ist der Lebensmittelüberwachung zu melden, die Dokumentation gehört ins HACCP-Konzept.
- Bettwanzen in Gemeinschaftsunterkünften: Heime, Unterkünfte und Pflegeeinrichtungen unterliegen besonderen Hygienepflichten.
In fünf Schritten zum Termin
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Was eine Bekämpfung im Landkreis Tübingen kostet
Ein Besuch kostet zwischen 150 und 1.500 Euro, abhängig davon, was vor Ort tatsächlich zu tun ist. Ein Wespennest an gut erreichbarer Stelle ist meist mit einem Termin erledigt. Ein Marder im Dachstuhl oder ein größerer Ameisenbefall in mehreren Räumen kann zwei bis vier Besuche erfordern, etwa für Kontrolle, Verschluss von Einstiegen oder Nachbehandlung.
Auch die Zugänglichkeit spielt eine Rolle: ein Dachboden im Altbau mit engem Zugang bedeutet mehr Aufwand als ein ebenerdiger Kellerraum. Am Telefon wird eingeschätzt, um welche Art Einsatz es sich voraussichtlich handelt, damit die Kosten vorher realistisch einzuordnen sind. Eine verbindliche Zahl gibt es erst nach Besichtigung vor Ort, da Bausubstanz und Befallsgrad den Aufwand bestimmen.
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
|---|---|
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
Was Anrufer aus dem Landkreis Tübingen wissen wollen
Was kostet die Entfernung eines Wespennests im Landkreis Tübingen?
Ein einzelner Besuch liegt in der Regel zwischen 150 und 1.500 Euro. Der genaue Betrag hängt von der Lage des Nests, der Zugänglichkeit und der Wespenart ab. Ein frei zugängliches Nest unter einem Dachvorsprung ist meist mit einem Termin erledigt. Am Telefon wird anhand einer kurzen Beschreibung eingeschätzt, wie dringend der Fall ist und welcher Betrieb kurzfristig verfügbar ist. Eine verbindliche Preisangabe erfolgt erst nach Einschätzung vor Ort, da die Umstände stark variieren können.
Ich habe Geräusche im Dachboden gehört, ist das ein Marder oder ein Waschbär?
Beide Tiere nutzen Dachböden und Zwischenräume als Unterschlupf, besonders in den kälteren Monaten. Marder verursachen oft nächtliche Lauf- und Scharrgeräusche, Waschbären eher Poltern und Bewegen von Gegenständen. Eine sichere Unterscheidung ist ohne Vor-Ort-Blick schwierig. Am Telefon werden die geschilderten Geräusche und Spuren wie Kot oder Trittsiegel abgefragt, um eine erste Einordnung vorzunehmen. Der Fachbetrieb bestätigt die Art dann bei der Besichtigung und legt das weitere Vorgehen fest.
Muss ich Ameisen im Garten überhaupt bekämpfen lassen?
Nicht jeder Ameisenbefall im Garten ist ein Problem, das sofortiges Eingreifen erfordert. Kritisch wird es, wenn Ameisenstraßen ins Haus führen, etwa über Terrassentüren, Fensterfugen oder Risse im Mauerwerk, oder wenn sich Nester unter Fundamenten oder Gehwegplatten bilden und diese absacken lassen. Am Telefon wird geklärt, wie stark der Befall ist und ob er sich in Richtung Gebäude ausbreitet. Danach wird entschieden, ob ein Besuch sinnvoll ist und wie dringend.
Ist ein Waschbär im Dachboden meldepflichtig?
Waschbären selbst unterliegen keiner generellen Meldepflicht wie bestimmte Nager. Bei Unsicherheit, etwa wenn Krankheitsverdacht besteht oder mehrere Tiere betroffen sind, gibt die Abteilung 33 Gesundheit im Landratsamt Tübingen Auskunft. Für die Entfernung aus dem Dachboden und das Verschließen der Einstiegsstellen ist ein Fachbetrieb zuständig, unabhängig von einer eventuellen Meldung. Am Telefon wird eingeordnet, welcher Schritt zuerst sinnvoll ist.
Woran wir Fachbetriebe messen
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Vier typische Einsätze
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Zwei Dokumente, die oft gebraucht werden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Fünf Minuten am Telefon sparen Ihnen den Rest.
Am Telefon wird zunächst geklärt, um welches Tier oder welche Insektenart es sich handelt und wie dringend die Lage ist. Danach wird ein Fachbetrieb ausgewählt, der zur Region und zur Aufgabe passt. Das gilt für einen Waschbären im Dachboden ebenso wie für ein Wespennest am Balkon.







