
Kammerjäger für Weißenhorn und Umgebung
- Vor Ort in Weißenhorn und 8 weiteren Orten im Landkreis Neu-Ulm
- In allen 11 Ortsteilen von Weißenhorn
- 13.377 Einwohner, ein Ansprechpartner am Telefon
Wespen und Hornissen führen die Anfragen an
Wer in einer Kleinstadt wie dieser lebt, hat oft ein Haus mit Garten, manchmal einen Stall oder eine Scheune in der Nähe. Genau das schafft Bedingungen, unter denen sich Marder, Wespen und Nager wohlfühlen. Freistehende Gebäude mit Dachüberständen, Holzverschalungen und Nebengebäuden bieten Nist- und Rückzugsmöglichkeiten, die in dicht bebauten Großstädten seltener vorkommen.
Die Bausubstanz spielt eine Rolle. Ältere Gebäude mit Holzbalkendecken, Dachstühlen aus Holz und unverputzten Kellerbereichen bieten Schädlingen Wege ins Innere, die sich erst bei genauerem Hinsehen zeigen. Wer solche Gebäude bewohnt oder vermietet, bemerkt Befall oft spät, weil die Tiere sich in Zwischenräumen aufhalten, die selten kontrolliert werden.
Die Lage im Landkreis Neu-Ulm, nahe an landwirtschaftlich geprägten Gemeinden, bedeutet auch: Wildtiere wie Waschbären und Marder sind keine Seltenheit, ebenso wenig wie Wespennester unter Dachziegeln oder in Rollladenkästen. Wer hier anruft, bekommt keine pauschale Antwort, sondern eine Einschätzung, die sich an der jeweiligen Bausituation orientiert. Das gilt für ein Einfamilienhaus in einem der Ortsteile genauso wie für eine Wohnung im Kernort.
- Landkreis
- Landkreis Neu-Ulm
- Bundesland
- Bayern
- Einwohner
- 13.377
- Ortsteile
- 11
- Nachbarorte
- 8
- Gesundheitsamt
- Landratsamt Neu-Ulm
- Häufigstes Thema
- Wespen und Hornissen

Weißenhorn und Umgebung
Das Einzugsgebiet reicht über die Stadt hinaus in den Landkreis Neu-Ulm. Zu den Nachbarorten zählen Vöhringen (6,3 km), Pfaffenhofen a. d. Roth (6,3 km), Illertissen (9,6 km), Neu-Ulm (12,3 km), Nersingen (13,6 km) und Elchingen (17,3 km). Fachbetriebe aus der Region decken diesen Radius ab, sodass sowohl Anfragen aus dem Kernort als auch aus den umliegenden Gemeinden zeitnah bearbeitet werden können.
Zum Stadtgebiet gehören elf Ortsteile: Wallenhausen, Unterreichenbach, Oberreichenbach, Oberhausen, Hegelhofen, Grafertshofen, Emershofen, Bubenhausen, Biberachzell, Attenhofen und Asch. Viele davon sind dörflich geprägt, mit landwirtschaftlichen Anwesen, Scheunen und älteren Wohnhäusern, die Wildtieren wie Mardern und Waschbären Rückzugsmöglichkeiten bieten. In Ortsteilen mit engerer Bebauung, etwa nahe Wallenhausen oder Oberhausen, treten dagegen eher Schädlinge wie Ameisen oder Wespen an Wohnhäusern auf. Für jeden Ortsteil gilt: Die Anfahrt und die passende Einschätzung erfolgen unabhängig von der Entfernung zum Kernort.
In allen Ortsteilen
Wer zwischen hier und Vöhringen (6,3 km) oder Pfaffenhofen a. d. Roth (6,3 km) wohnt, erreicht einen Fachbetrieb ebenso wie jemand näher am Kernort. Auch Illertissen (9,6 km), Neu-Ulm (12,3 km), Nersingen (13,6 km) und Elchingen (17,3 km) liegen im üblichen Einsatzgebiet der vermittelten Betriebe.
Auch in der Nachbarschaft
Dienstleistungen der Schädlingsbekämpfung
Die Themen auf dieser Seite decken ab, was in Kleinstädten mit ländlichem Umfeld typischerweise vorkommt: Wespennester am Haus, Marder im Dachstuhl, Ameisenstraßen zur Terrasse, gelegentlich Ratten oder Mäuse in Nebengebäuden. Bettwanzen und Schaben treten unabhängig von der Lage auf, oft nach Reisen oder in Mehrfamilienhäusern. Wir ordnen jede Anfrage zunächst ein, bevor wir einen Betrieb vermitteln.

Wespen & Hornissen
Wespennester finden sich hier häufig unter Dachvorsprüngen, in Rollladenkästen oder in Gartenhäuschen. Bei freistehenden Häusern mit Holzverschalung sind auch Hohlräume in der Fassade beliebte Nistplätze. Nicht jedes Nest muss entfernt werden — oft reicht es, Abstand zu halten, bis die Wespen im Herbst von selbst abziehen.
Anders sieht es aus, wenn das Nest nah am Eingang liegt oder jemand im Haushalt allergisch auf Stiche reagiert. Hornissen stehen unter Naturschutz, ihre Umsiedlung ist Fachbetrieben mit entsprechender Genehmigung vorbehalten. Am Telefon fragen wir nach Standort, Größe des Nests und Abstand zu Fenstern oder Terrassen, um einzuschätzen, wie dringend der Einsatz ist und wer ihn übernehmen kann.
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Waschbären
Waschbären nutzen ungesicherte Dachböden und Schornsteine gern als Tagesversteck, besonders an Gebäuderändern zu Feldern oder Gärten hin. Geräusche über der Zimmerdecke in der Nacht, Kratzspuren am Dachrand oder Kot auf dem Dachboden sind typische Hinweise. Da Waschbären invasiv, aber dennoch mit Bedacht zu behandeln sind, braucht es Fachbetriebe, die lebendgerechte Vergrämung und bauliche Abwehr kennen.
Ein reines Vertreiben ohne Verschluss der Einstiegsstellen löst das Problem selten dauerhaft, die Tiere kehren zurück. Wir fragen nach Lage des Zugangs, ob Jungtiere zu vermuten sind und wie lange die Geräusche schon auftreten, bevor wir vermitteln.
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Marder
In Dachstühlen mit Holzbalken, wie sie in älteren Gebäuden hier verbreitet sind, hört man Marder oft nachts über sich laufen. Sie nagen an Kabeln und Dämmmaterial und hinterlassen einen strengen Geruch. Steinmarder sind in Siedlungsrandlagen und bei Häusern mit angrenzenden Gärten oder Feldern keine Seltenheit.
Eine Vergrämung ohne dauerhaften Verschluss der Einstiege bringt wenig, weil das Revier attraktiv bleibt. Fachbetriebe prüfen Dach und Fassade auf Lücken, bevor sie eine Lösung vorschlagen, die über Wochen hält statt nur über eine Nacht. Am Telefon klären wir, seit wann die Geräusche auftreten und ob bereits Schäden am Dachstuhl sichtbar sind.
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Ameisen
Ameisenstraßen von der Terrasse in die Küche sind ein häufiger Anlass für Anfragen, besonders bei Häusern mit direktem Gartenzugang. Meist handelt es sich um Wegameisen, die keine Bauschäden verursachen, aber lästig sind. In seltenen Fällen nisten sich Ameisen auch in Mauerfugen oder unter Terrassenplatten ein und weiten sich über Jahre aus.
Für den Innenbereich reichen oft gezielte Maßnahmen an der Eintrittsstelle, ohne dass das ganze Haus behandelt werden muss. Bei hartnäckigem Befall in Altbauten mit vielen Rissen im Mauerwerk kann eine gründlichere Behandlung nötig sein. Wir fragen nach der Lage des Nests und ob Kinder oder Haustiere im Haushalt leben, bevor wir raten.
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Ratten & Mäuse
Ratten und Mäuse treten hier häufig in Nebengebäuden, Ställen oder Schuppen auf, seltener direkt im Wohnhaus. Wer Tierfutter offen lagert oder einen Kompost nah am Haus hat, bietet Nagern zusätzliche Anreize. Nagespuren an Kabeln, Kotspuren in Ecken oder ein auffälliger Geruch im Keller sind erste Anzeichen.
Mäuse ziehen im Herbst oft ins Haus, wenn es draußen kälter wird, Ratten bleiben eher an Gebäuden mit Wasserzugang. Eine Bekämpfung mit Ködern und Fallen sollte fachgerecht erfolgen, schon wegen der Auflagen zum Schutz von Haustieren und Wildtieren. Wir klären am Telefon, ob es sich um Ratten oder Mäuse handelt und wo genau der Befall auftritt.
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Bettwanzen
Bettwanzen kommen unabhängig von Hausgröße oder Lage vor, oft nach Reisen oder über gebrauchte Möbel eingeschleppt. Erste Anzeichen sind Stichreihen am Körper und kleine dunkle Kotspuren an Matratzennähten. Da sich Bettwanzen schnell zwischen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ausbreiten können, ist rasches Handeln wichtig, besonders in dicht bewohnten Gebäuden im Kernort.
Eine Behandlung braucht meist mehrere Termine, weil Eier zeitversetzt schlüpfen und einzelne Tiere die erste Behandlung überstehen können. Wir fragen am Telefon, wie lange die Stiche schon auftreten und ob Nachbarwohnungen betroffen sein könnten, um die Dringlichkeit einzuschätzen und einen Betrieb mit passender Ausstattung zu vermitteln.
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Schaben
Schaben treten bevorzugt dort auf, wo es feucht und warm ist — Küchen, Bäder, auch Gastronomiebetriebe im Ort. Sie werden oft über Transportkisten, Second-Hand-Geräte oder aus Nachbarwohnungen eingeschleppt. Ein einzelnes Tier am Tag kann bereits auf einen größeren Befall in Ritzen und Hohlräumen hindeuten.
Bei Gewerbebetrieben mit Lebensmittelbezug ist rasches Handeln auch wegen der Hygienevorschriften wichtig. Die Behandlung erfolgt meist mit Gelködern und braucht Geduld, da Schaben sich gut verstecken und Populationen nicht sofort verschwinden. Am Telefon fragen wir nach Ort des Befalls, Tageszeit der Sichtungen und ob es sich um einen privaten Haushalt oder einen Betrieb handelt.
Mehr zu SchabenVom Anruf bis zum Termin
Am Anfang steht ein Anruf, bei dem wir Schädlingsart, Ort und Ausmaß des Befalls erfassen. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung, wie dringend die Lage ist und welcher Fachbetrieb in Frage kommt. Der Betrieb vereinbart direkt mit dem Kunden einen Termin vor Ort, prüft die Situation genauer und führt die Behandlung durch. Je nach Schädling folgt eine Nachkontrolle, um zu prüfen, ob die Maßnahme angeschlagen hat oder ein weiterer Termin nötig ist.
Kontaktaufnahme und kostenfreie Schädlingsbestimmung
Zuerst klären wir, um welchen Schädling es sich handelt. Oft haben Sie schon eine Vermutung — falls nicht, helfen wir bei der Identifikation: per Fallbeschreibung am Telefon, oder mit Fotos und Videos, die Sie uns per E-Mail oder WhatsApp schicken.
Aufklärung und Beratung
Nachdem der Schädling bestimmt ist, informieren wir Sie ausführlich:
Kosten und Rechnungsabwicklung
Für maximale Transparenz nennen wir Ihnen einen realistischen Preisrahmen auf Basis Ihres Falls. Außerdem klären wir, wer die Kosten trägt — Mieter, Vermieter, Hausverwaltung oder Eigentümer. Eine Vorlage zur Kostenübernahme stellen wir zum Download bereit.
Der passende Fachbetrieb in Ihrer Nähe
Aus unserem Netzwerk wählen wir den am besten geeigneten Partner aus. Dabei zählen:
Auftragsbestätigung
Zum Abschluss erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per E-Mail mit allen wichtigen Daten: Art des Schädlings und Fallbeschreibung, Ihr telefonischer Berater, Termin und Kontaktdaten des zuständigen Partners.
Der Ablauf im Einzelnen — was wir fragen, was Sie bekommen

Marcus Wöll
Leitung Telefonberatung
Er nimmt den Großteil der Anrufe selbst an, bestimmt den Schädling und wählt den Betrieb aus. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit ihm oder mit einem Kollegen aus seinem Team — nicht mit einem Callcenter.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.
Am Telefon bestimmen wir den Schädling, nennen einen Preisrahmen und sagen, wie schnell jemand da sein kann.

Meldepflichten und Zuständigkeit
Die meisten Befälle sind Privatsache. Drei Fälle sind es nicht — dort ist die Behörde beteiligt, und es hilft zu wissen, welche.
Für Lebensmittelbetriebe ist zusätzlich die Lebensmittelüberwachung zuständig — sie sitzt beim selben Amt. Unsere Fachbetriebe liefern die Dokumentation, die dort verlangt wird.
Formulare und Leitfäden
Das Kostenübernahmeformular brauchen Sie, wenn Vermieter oder Hausverwaltung zahlen sollen. Der Notfallplan sagt Ihnen, was in den ersten Stunden zu tun ist — und was Sie besser lassen.
Sachkunde ist Pflicht, nicht Kür
Wer in Deutschland Biozide ausbringt, braucht einen Nachweis. Wir beauftragen ausschließlich Betriebe, die ihn führen — und fragen danach, bevor wir sie ins Netzwerk aufnehmen. Wer hinter CMB steht, steht auf einer eigenen Seite.
Zertifizierungen und Sachkundenachweise
- Sachkunde Gesundheits-, Vorrats- und MaterialschutzDer Grundnachweis für gewerbliche Schädlingsbekämpfung
- TRGS-ScheinTechnische Regeln für Gefahrstoffe — Pflicht beim Umgang mit Bioziden
- Sachkunde zum Töten von WirbeltierenErforderlich bei Ratten, Mäusen und Mardern
- Holz- und BautenschutzFür Materialschädlinge in Bausubstanz und Dachstuhl
- VogelabwehrSpikes, Netze und Vergrämung im rechtlichen Rahmen
- EichenprozessionsspinnerSpezialkurs der Nürnberger Schule
- Schädlingsprävention und MonitoringFür Wartungsverträge und HACCP-Nachweise
Ausbildung bei anerkannten Instituten
- IPMproInstitut für Schädlingsmanagement
- FHTFacility Hygiene Technologie
- TÜV AkademieLehrgang Schädlingsbekämpfung
Mitgliedschaft in Fachverbänden
- DSVDeutscher Schädlingsbekämpfer Verband
- SBVWESTSchädlingsbekämpferverband West
Auch am Telefon geschult
- Grundlagen der Schädlingsbekämpfung für BürokräfteDamit die Bestimmung am Telefon sitzt, bevor jemand rausfährt
Warum professionelle Mittel?
Wer Schädlinge selbst bekämpfen will, greift oft zu Mitteln aus dem Baumarkt, die nur oberflächlich wirken. Bei Wespen kann falsches Vorgehen zu Stichen führen, bei Mardern verschwendet eine Vergrämung ohne Verschluss der Einstiege nur Zeit, bei Bettwanzen verschlimmert eine unvollständige Behandlung oft die Ausbreitung in Nachbarwohnungen. Gerade bei älteren Gebäuden mit Holzbalkendecken oder unübersichtlichen Dachstühlen, wie sie hier verbreitet sind, braucht es Erfahrung, um Einstiegsstellen und Nistplätze überhaupt zu finden.
CMB Kammerjäger führt die Arbeiten nicht selbst aus. Was wir leisten, ist die Einschätzung am Telefon: Wir klären, um welchen Schädling es sich vermutlich handelt, wie dringend die Lage ist, und welcher selbstständige Fachbetrieb in der Region dafür infrage kommt. Der Betrieb vor Ort führt dann die eigentliche Behandlung durch, mit der Ausrüstung und den Genehmigungen, die etwa für Hornissen oder bestimmte Gifte nötig sind. Diese Aufteilung sorgt dafür, dass am Telefon jemand zuhört, der sich auskennt, und vor Ort jemand arbeitet, der auf den jeweiligen Schädling spezialisiert ist.
Deutlich wirksamer
Professionelle Präparate sind auf die konkrete Art abgestimmt — auf Bettwanzen wirkt anderes als auf Schaben. Baumarktprodukte sind Breitband und treffen meist nur das, was man sieht.
Langfristig effektiv
Handelsübliche Mittel verschaffen oft Linderung für zwei Wochen. Dann kommt der Rückfall, weil Nest und Brut unberührt geblieben sind. Professionelle Verfahren gehen an die Quelle.
Sicherer
Zulassungspflichtig, strenger geprüft und nur von sachkundigem Personal anzuwenden. Genau deshalb sind sie im Handel nicht frei erhältlich — und genau deshalb sind sie im Haus unbedenklicher.
Eine Umfrage des Bundesverbands der Schädlingsbekämpfer kommt auf eine dauerhafte Lösungsquote von 99 % bei modernen Verfahren. Vor jedem Einsatz prüfen die Betriebe, welches Mittel zum Fall passt — nicht umgekehrt.
Was eine Bekämpfung in Weißenhorn kostet
Eine Schädlingsbekämpfung kostet zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, je nach Aufwand meist ein bis vier Besuche. Ein einzelnes Wespennest in gut erreichbarer Lage liegt eher am unteren Ende der Spanne. Ein Mardervergrämung mit anschließendem Verschluss der Einstiegsstellen im Dach oder eine Bettwanzenbehandlung mit mehreren Nachkontrollen liegt höher, weil mehr Arbeitszeit und Material nötig sind.
Auch die Zugänglichkeit spielt eine Rolle: Ein Dachboden in einem älteren Gebäude mit engen Zugängen braucht mehr Zeit als ein ebenerdiger Kellerraum. Der genaue Preis wird erst nach der Besichtigung vor Ort festgelegt, telefonisch lässt sich nur eine Spanne nennen. Bei Gewerbebetrieben kommen oft zusätzliche Kosten für Dokumentation und wiederkehrende Kontrollen hinzu, die aus rechtlichen Gründen erforderlich sind.
Wer sich vorab einen Überblick verschaffen will, sollte am Telefon Art des Befalls, Ort und ungefähre Ausdehnung schildern — daraus lässt sich eine erste, unverbindliche Einschätzung ableiten, bevor der Fachbetrieb vor Ort den endgültigen Preis nennt.
| Wespen und Hornissen | 150 bis 300 € |
|---|---|
| Hornissennester ab 300 € — sie stehen unter besonderem Schutz und werden umgesiedelt. | |
| Waschbären | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Marder | 500 bis 1.500 € |
| Der Aufwand hängt vom Einstieg ab: Vergrämung, Jungtierkontrolle und dauerhafter Verschluss. | |
| Ameisen | 250 bis 500 € |
| Ratten und Mäuse | 300 bis 600 € |
| Im Außenbereich oder in Zwischenwänden 600 bis 1.200 € — dort ist der Zugang aufwendiger. | |
| Bettwanzen | 300 bis 600 € |
| Schaben und Kakerlaken | 300 bis 600 € |
Durchschnittswerte pro Einsatz. Was Ihr Fall kostet, ergibt die Einschätzung vor Ort — sie kann nach oben oder unten abweichen.
So sehen typische Aufträge aus
Wespennest im Rollladenkasten
Einfamilienhaus, SommerDer häufigste Sommerfall. Am Telefon wird geklärt, ob es Wespen oder Hornissen sind — bei Hornissen gilt strengerer Schutz. In der Regel ein Termin: Nest lokalisieren, behandeln oder umsiedeln, Einflugloch schließen.
Mäuse im Lager eines Lebensmittelbetriebs
Gewerbe, ganzjährigHier zählt nicht nur, dass der Befall weg ist, sondern dass es belegbar ist. Köderstationen mit Lageplan, Monitoring, Dokumentation für das HACCP-Konzept und die Lebensmittelüberwachung. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Bettwanzen nach einer Reise
Mietwohnung, jede JahreszeitEin Fund heißt nicht, dass etwas versäumt wurde — Bettwanzen reisen im Gepäck. Behandelt wird mit Wärme oder Präparat, meist in zwei bis drei Durchgängen mit Nachkontrolle. Nachbarwohnungen werden mitgeprüft.
Marder im Dachstuhl
Altbau, Frühjahr und HerbstDer Marder ist geschützt, Töten ist die Ausnahme und braucht einen Grund. Vorgehen: Einstiege finden, auf Jungtiere prüfen, vergrämen, danach dauerhaft verschließen. Ohne den Verschluss kommt er zurück.
Allgemeine Fallbeschreibungen, keine Kundenaussagen. Wie ein konkreter Fall abläuft, klären wir am Telefon.
Was Anrufer aus Weißenhorn wissen wollen
Was kostet ein Kammerjäger in Weißenhorn?
Die Preisspanne liegt zwischen 150 und 1.500 Euro pro Besuch, je nach Schädling und Aufwand meist ein bis vier Besuche insgesamt. Ein einzelnes, gut erreichbares Wespennest liegt am unteren Ende, eine Mardervergrämung mit baulichem Verschluss oder eine mehrstufige Bettwanzenbehandlung am oberen Ende der Spanne.
Der genaue Preis hängt von der Zugänglichkeit, der Ausdehnung des Befalls und dem benötigten Material ab. Eine verbindliche Zahl lässt sich erst nach der Besichtigung vor Ort nennen. Am Telefon geben wir auf Basis der Schilderung eine erste Einschätzung, wie sich der Fall preislich einordnen lässt, bevor der Fachbetrieb den endgültigen Preis kalkuliert.
Wie schnell ist jemand in Weißenhorn vor Ort?
Wie schnell ein Termin zustande kommt, hängt vom vermittelten Fachbetrieb und der Dringlichkeit des Falls ab. Ein akutes Wespennest direkt am Hauseingang wird anders eingestuft als eine Ameisenstraße im Garten, die warten kann.
Konkrete Zeitangaben in Stunden können wir nicht pauschal nennen, da sie von der aktuellen Auslastung der Betriebe vor Ort abhängen. Am Telefon fragen wir gezielt nach der Dringlichkeit, etwa ob Kinder, Allergiker oder Haustiere betroffen sind, und geben diese Einschätzung an den Fachbetrieb weiter, damit der Termin entsprechend priorisiert wird.
Muss ich für die Anfahrt nach Weißenhorn zahlen?
Ob eine Anfahrtspauschale anfällt, hängt vom jeweiligen Fachbetrieb und der Entfernung zum Einsatzort ab. Bei Adressen im Kernort oder in einem der Ortsteile wie Wallenhausen oder Attenhofen ist die Anfahrt meist im Gesamtpreis enthalten. Bei größerer Entfernung oder sehr kurzfristigen Terminen außerhalb der üblichen Zeiten kann eine zusätzliche Position berechnet werden. Verbindliche Angaben dazu macht der Betrieb, der den Termin übernimmt, spätestens bei der Terminbestätigung. Wir empfehlen, danach beim ersten Kontakt gezielt zu fragen, damit keine Überraschung auf der Rechnung entsteht.
Wer zahlt die Schädlingsbekämpfung — Mieter oder Vermieter?
Das hängt von der Ursache des Befalls ab. Ist der Befall auf bauliche Mängel zurückzuführen, etwa undichte Stellen am Dach, durch die Marder oder Waschbären eindringen, liegt die Verantwortung in der Regel beim Vermieter. Geht der Befall auf das Verhalten der Bewohner zurück, etwa unzureichende Reinigung bei Schaben, kann die Kostenpflicht beim Mieter liegen.
In vielen Fällen ist die Rechtslage nicht eindeutig und hängt vom Einzelfall sowie vom Mietvertrag ab. Wir empfehlen, den Sachverhalt zu dokumentieren, etwa mit Fotos, und die Kostenfrage parallel zur Bekämpfung mit der Hausverwaltung oder dem Vermieter zu klären.
Arbeiten Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten?
Die telefonische Erstberatung ist darauf ausgelegt, auch außerhalb klassischer Bürozeiten erreichbar zu sein. Ob ein Fachbetrieb einen Termin außerhalb der üblichen Arbeitszeiten anbieten kann, hängt vom jeweiligen Betrieb und der Dringlichkeit ab. Bei akuten Fällen, etwa einem Hornissennest direkt an einer stark genutzten Terrasse, wird das bei der Vermittlung berücksichtigt. Bei Anliegen ohne akute Gefahr wird in der Regel ein regulärer Termin während der Woche vereinbart, da dann meist auch das nötige Material und Personal zur Verfügung stehen.
Was muss ich vor dem Termin vorbereiten?
Das hängt vom Schädling ab. Bei Bettwanzen hilft es, betroffene Räume nicht schon vorher mit Sprühmitteln zu behandeln, da das die Einschätzung vor Ort erschwert. Bei Mardern oder Waschbären im Dach ist es hilfreich, wenn der Zugang zum Dachboden am Termin frei zugänglich ist.
Bei Ratten oder Mäusen sollten Lebensmittel und Tierfutter möglichst sicher verstaut werden. Grundsätzlich hilft es, wenn beim Anruf schon Fotos oder eine genaue Beschreibung der Fundstellen vorliegen — das erleichtert sowohl die telefonische Einschätzung als auch die Vorbereitung des Fachbetriebs auf den Termin.
Wenn Bekämpfung allein nicht reicht
Gastronomiebetriebe, Bäckereien und Lebensmittelläden vor Ort unterliegen Hygienevorschriften, die eine dokumentierte Schädlingsprävention verlangen. Das betrifft vor allem Schaben, Ratten und Mäuse, seltener Wespen. Kontrollen durch das Gesundheitsamt setzen häufig Nachweise über regelmäßige Überprüfungen und im Bedarfsfall über durchgeführte Bekämpfungsmaßnahmen voraus. Auch landwirtschaftliche Betriebe mit Lagerhallen oder Ställen, wie sie in einigen Ortsteilen vorkommen, brauchen im Befallsfall eine fachgerechte und dokumentierte Behandlung. Fachbetriebe stellen entsprechende Protokolle aus, die bei Kontrollen vorgelegt werden können.
Vier Gruppen, vier Vorgehensweisen
Schädlinge unterscheiden sich in Lebensweise, Schaden und Bekämpfungsmethode. Welcher Gruppe Ihr Fall angehört, entscheidet über das Verfahren — und über die Frage, ob Meldepflicht oder Artenschutz greift.
Materialschädlinge
Schützen Sie Ihre Werte. Greifen Holz, Textilien, Papier oder Leder an und richten oft unbemerkt großen Schaden an — an Möbeln, Kleidung, Dokumenten und der Gebäudestruktur.
Vorratsschädlinge
Ihre Vorräte bleiben sicher. Befallen gelagerte Lebensmittel und verderben sie durch Fraß und Verunreinigung. In der Lebensmittelbranche gefährden sie unmittelbar die Hygienestandards.
Hygieneschädlinge
Gesundheit und Hygiene schützen. Nicht nur unangenehm, sondern gefährlich: sie übertragen Krankheiten und beeinträchtigen hygienische Bedingungen erheblich. Bei Ratten besteht vielerorts Meldepflicht.
Lästlinge
Schluss mit ungebetenen Gästen. Richten keine direkten Schäden an, beeinträchtigen aber Alltag und Wohlbefinden — und können bei Allergien gefährlich werden.
Ausgerüstet für den Einsatz, nicht für den Katalog.
Köderstationen, Stäubegeräte, Schutzausrüstung — was gebraucht wird, ist im Wagen. Kein zweiter Termin, weil etwas fehlt.

Rufen Sie an, wir klären es in fünf Minuten.
Ob Wespennest am Dach, Marder im Dachstuhl oder Schaben in der Küche — der erste Schritt ist ein Anruf, bei dem wir Art und Dringlichkeit des Befalls klären. Danach übernimmt ein Fachbetrieb aus der Region den Termin vor Ort, ob im Kernort oder in einem der Ortsteile wie Biberachzell oder Grafertshofen.
Zögern Sie nicht zu lange, besonders bei Nagern oder Bettwanzen, die sich schnell ausbreiten können. Rufen Sie an, schildern Sie, was Sie gefunden haben, und wir sagen Ihnen, was als Nächstes sinnvoll ist.
